Ein Leben nach dem Tod? Gibt es das wirklich?
 
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 Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen

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AutorNachricht
Azika
Dunkellicht
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Dez 12, 2010 7:41 pm

Ihre Pfote schmerzte so sehr,dass es kaum noch aus zu halten war.Sie dachte

Wenn ich jetzt laut jaule würde mich ja schon jemand hören aber,dann könnte auch einer der Mörder kommen und mich töten.Was soll ich nur tun?

Nach einer weile entschied sie sich leise zu bleiben.Sie versuchte ein zweites mal ihre Pfote aus dem busch zu zihen,es gelang ihr,mit einer erheblichen anstrengung.
Sie leckte ihre Pfote ab und bemerkte da bei das sie noch Dornen in ihrer Pfote hatte.
Sie versuchte diese raus zu zihen,doch dabei riess sie die wunde noch mehr auf,deswegen lies sie es.Nach einer weile versuchte sie vorwerts zu humpeln,doch es schmerzte so sehr,dass sie hin fiel und sich kaum noch rühren konnte.Sie schoss die Augen für einen kurzen moment,doch sie öfnete sie auch wieder genauso schnell,sie durfte jetzt nicht einschlafen,dass ist geferlich.Sie dachte

Wenn ich jetzt einschlafe,werde ich sterben.Ich muss wach bleiben.Wenn doch nur Angel oder einer der anderen hier wehre,dann wehre ich nicht so in gefahr.

Sie dachte noch kurz an den schwarzen Rüden mit den schönen Augen,ob der sie vieleicht retten würde.Nach kurzer Zeit fiel sie in einen tiefen Schlaf.Sie träumte von allerlei sachen,auch an den schwarzen.

[Schmerzen,dänken,rauszihen,schleken,nicht einschlafen wollen,humpeln,stürzen,einschlafen]
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Saphira

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Dez 17, 2010 11:02 pm

Die grau gestromte Fähe, die den Namen Saphira trug humpelte durch einen großen, dunklen Wald. Die Fähe sah sich immer wieder um und dachte sich:

Wenn ich nicht bald was zu Fressen finde könnte es dies für mich gewesen sein.

Doch eigentlich wollte die abgemagerte Wölfin gar nicht daran denken. Sie sah an sich herab und musste mit entsetzen feststellen, dass sie noch magerer war als sie es selbst gedacht hatte. Die grau gestromte Fähe verfiel in eine leichte Panik und blieb auf Grund dessen stehen.
Sie schüttelte ihren Kopf und versuchte sich selbst Mut zu zusprechen.

Lass dich nicht so hängen, Saphira!
Du hast schon schlimmere Situationen durch gestanden.
Und von so ein bisschen Hunger wirst du dich ja wohl nicht gleich unter kriegen lassen.....


Die Grau gestromte hatte seit Tagen nichts mehr zwischen die Zähne bekommen, da sie aufgrund ihres verwundeten Hinterlaufes nicht richtig Jagen konnte.
Die Verletzung am Hinterlauf stammte zwar von einem anderen Wolf aus ihrem alten Rudel, doch wäre der Hinterlauf sicher wieder verheilt, hätte sie dort nicht auch noch ein Jäger, der gerade auf der Jagd war, in den Hinterlauf mit einem Gewehr geschossen und dabei ihren früheren Lebensgefährten und besten Freund den Rüden Victor getötet, als der Rüde (Victor) die Fähe (Saphira) vor einer weiteren Attacke schütze.
Die grau gestromte Wölfin setzte sich nach einer kurzen Denkpause wieder in Bewegung.
Sie dachte darüber nach, wie es jetzt weiter gehen sollte, sollte die Fähe kein Futter finden.
Doch plötzlich wurde Saphira aus ihren Gedanken gerissen als sie etwas in einem nahen Gebüsch rascheln hörte.
Die Fähe schlich sich vorsichtig an das Gebüsch heran und witterte einen Hasen. Da der Wind günstig stand, roch die Wölfin den Hasen zwar, doch dieser roch seine Jägerin nicht.
Der Hase knabberte nichts ahnend an einem Büschel Gras das er zwischen den Pfoten liegen hatte.
Die Jägerin schlich sich laut los an. Doch dann trat sie auf einmal auf einen Ast und dieser Knackte leise.
Sofort schreckte der Hase hoch und ergriff die Flucht. Doch so wie es aussah war dies entweder ein alter oder ein verletzter Hase, da er nicht sehr schnell Flüchten konnte und somit auch für einen verletzen Wolf zu fangen war.
Die Grau gestromte ergriff ihre Chance sofort und rannte dem Hasen humpelnd nach. Als ihre Beute nur noch ein paar Zentimeter vom tödlichen Fang entfernt war, stieß Saphira nach vorn und bekam den Hasen, der noch verzweifelt versuchte mit einem Haken nach rechts auszuweichen, am Hinterlauf zu fassen und drückte das vor Schmerzen schreiende Tier mit den Vorderpfoten auf den Boden. Saphira lies den Hinterlauf des Hasen los und biss ihm dafür mit aller Kraft in den Nacken.
Die grau gestromte Wölfin hörte es Knacken und der Hasenkörper erschlaffte in ihrem Maul. Saphira begann dann, den Hasen genüsslich zu fressen. Es war zwar nicht sehr viel und die Wölfin hatte immer noch Hunger, doch war ihr Magen nun etwas gefüllt und fühlte sich nicht mehr ganz so leer an.
Die grau gestromte Fähe (Saphira) setzte ihren Weg fort, nach dem sie sich das Blut aus dem Fell und vom Fang geleckt hatte


[Allein/ Im Wald/ Erlegt einen Hasen und frisst ihn/ denkt nach/]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Dez 18, 2010 8:59 am

    Weiterhin winselnt beobachtete King die Wölfe, doch sie schienen ihm nicht bemerkt zu haben.
    Der Welpe wand sich schnell von ihnen ab, hatte er nochmals Glück gehabt.
    Mit seinen kleinen Beinchen tapste er schnell davon, hoffentlich würde er auch weiterhin unerkannt bleiben und schnell wieder seine Mutter finden, hatte King doch wirklich nicht vor hier allein im Wald von den Wölfen angegriffen zu werden, sie würden ihm noch weh tun.
    Nach einer Weile war er bereits weiter von den Wölfen entfernt und tapste nun fröhlich durch den Wald, hatten sie ihm nicht bemerkt oder ignorierten sie den braunen einfach? Was es auch immer war, King war beides Recht, so würden sie ihm wenigstens nicht weh tun.
    Doch blieb immer noch eine Frage offen: Wo war seine Mutter? Fragend blickte King sich um, hatte er doch die Fährte seiner Mutter verloren und sich verlaufen, allein im Wald.
    Tief schlugte der Wolfswelpe, was sollte er nun machen?

    Seine Rute hatte der kleine Eingezogen und seine Ohren nach hinten gelehnt, sein Blick huschte über die vielen Bäume und Gebüsche, er bekam es mit der Angst zu tun.
    Was war nur los? Zuerst verfolgten die Zweibeiner ihm, dann roch er so einen komischen metallenen Geruch an seiner Mutter und sie meinte er solle wegrennen, kurz daraufhin schlief seine Mama ein und King tat was sie ihm befiel.
    Ein Tag später hatte er den Weg verloren, traf auf eine schwarze Fähe welche ihm verletzen wollte und durch den Wald jagte, der kleine Welpe hatte nochmals Glück gehabt und sie lies nach wenigen Metern von ihm ab, doch hatte King sich nicht getraut nachhinten zu sehen, als er es letztendlich tat und bemerkte das sie nicht mehr da war, drang freude in ihm auf, er dachte er hätte das schlimmste überstanden, doch man soll den Tag niemals vor dem Abend loben. Der kleine Welpe fiel einen kleinen Abhang hinab und landete im Revier fremder Wölfe, vor Angst zitterte King immer noch, doch war das Glück auch diesmal auf seiner Seite und die Wölfe taten ihm nichts.
    Jetzt lief er verloren durch den Wald und rufte immer wieder nach seiner Mutter.


    "Mama, wo bist du?"

    Rief er in den dunklen Wald hinan, sein Fell war vollkommend durchnässt und seine Pfoten voll mit Matsch, King wollte endlich wieder zu seiner Mama, bei ihr bleiben, für immer.
    Er würde niemals mehr wegrennen, egal ob sie es ihm befiehlte oder nicht, er wollte niemals mehr sowas erleben und vorallem, er würde niemals mehr zu den Menschen rennen.


[Geht weg von den anderen Wölfen | Hat Angst | Sucht nach seiner Mutter | Läuft durch den Wald]
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Sinopa
die Allwissende
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Dez 22, 2010 10:53 am

Abschiedspost für:

Schattenläufer
Accuracy
Tergales

"Ich schreibe im Namen der großen Göttin Wakanda! Sie wird die untreuen und falschen bestrafen, sie werden ihr Unheil erfahren, und den Frieden in ihrem eigenen Tod finden."

Die Sonne war nicht mehr in der Mitte des Himmels, sondern ging immer weiter auf die Erde zu. Der Abend kam immer näher, die Wölfe im ganzen Tale wurden müde. Es war ein anstrengender Tag gewesen, der sich nun zum Ende neigte. Zwar war es schon Frühling, dennoch waren die Abende und Nächte nicht gerade warm. Für einen Polarwolf natürlich, doch nicht für welche, die den Winter bei warmen Klima verbracht haben.

Die Göttin Wakanda beobachtete ihr Wolfsrudel und in ihr stieg der Zorn auf. Wieso waren so viele von ihnen untreu? Was sollte abschrecken, außer der Tod? Nichts könne einen abschrecken, sie müssten ihren Frieden wohl doch im Tod finden, dort, wo ihn keiner erhofft. Äußerlich waren sie alle verschieden, und doch hatte sie den selben Kern, auch wenn einer freidlich erschien, und der andere gemeingefährlich. Alle waren Innen gleich, und das, was die Göttin sah, machte sie wütend. Sie entschied, dass die Wölfe die nicht lernen können büsen müssen.

Mit gespielter süßlicher Stimme sagte sie etwas zu den dreien, Schattenläufer, Accuracy und Tergales. Sie hatten ihre Chancen nicht ausgenutzt und einfach in den Dreck geschmissen, und dafür müssten sie jetzt bezahlen. Ihr Stimme erklang in den Köpfen der drei Wölfe und sagte sanft:

"Gehet Richtung Süden.. Dort findet ihr euren Seelenfrieden.."

Die Göttin lügte nicht, nein sie sprach die Wahrheit. Und genau als die Wölfe es hörten maschierten sie los. Tergales verließ seine 'Freunde', Accuracy verließ Akela und Schattenläufer verließ die große Gruppe mit der Verletzten.

Sie gingen Richtung Süden, alle kamen aus unterschiedlichen Richtungen, und doch spürten sie beim Wandern, dass sie nicht alleine unterwegs seien. Sie spürten sich gegenseitig und fragten sich, was den im Süden auf sie warten würden. Die Antwort: Der Tod. Doch keiner von ihnen konnte es voraus sehen.

Sie sahen sich alle im Süden, und auch eine schwarze Fähe mit blauen Augen. Warum sollten sie zu ihr? Die Göttin wusste dass Sahanna sie töten würde, und es mit Spaß tat. Doch im Inneren war sie anders, und sie war es würdig dem Wakanda-Rudel anzugehören. Die Göttin sagte nichts mehr zu den Wölfen und sah sich das Schauspiel nur an. Zwar verlor sie somit ihre 'Kinder' doch mussten sie es lernen. Der Tod kann nur ihr Frieden sein, und nichts anderes.


[Göttin führt Schattenläufer, Accuracy & Tergales zu Sahanna]

Zwar ist er kurz, doch muss er reichen. Wenn sich diese Leute nicht melden, muss es eben so geschehen. Und die Sahanna wünsche ich viel Spaß.

_________________
*Sinopa*x*4 Jahre*x*Fähe*x*Vergeben*
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Sahanna
Gefrorenes Winterblut
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Dez 22, 2010 12:28 pm

Sahanna spürte, wie sich ihr etwas näherte. Nicht lange, und drei Wölfe tauchten auf. War der komische Rüde noch da? Sie wusste es nicht, noch sah sie nach. Ihre Gier nach Blut und Tod war nun zu stark, um sie noch auf so etwas achten zu lassen. Nun könnte sie ihre Mordlust an drei Wölfen auslassen, könnte den Wahn, der sie gepackt und in seinen Klauen hielt, frei lassen. Wie der Tod höchstpersönlich griff sie an, nahm sich als erstes den alten Wolf vor. Als sie ihm in den hinterlauf biss, quoll dessen Blut aus der wunde und füllte ihren Fang mit einem wunderbar süßen und warmen Geschmack, der für sie köstlich wie Wein, für andere nur fade und kupfrig war.
Die Schmerzensschreie des alten Rüdens erfüllten sie mit Freude. Sietat den Wölfen einen Gefallen. ,,Ja, einen Gefallen. Einen Gefallen. Gefallen", kicherte sie irre. Der alte Wolf hatte doch sicher unglaubliche Schmerzen, so alt wie er war. Sie befreite ihn nur davon. Mehr nicht. Und die anderen beiden hatten bestimmt auch Schmerzen. Ein verrücktes Lachen erklang, als sie dem alten Wolf in die Kehle bis und das Blut, dass herausfloss, aufleckte. Sie sah zu, wie sein Leben zusammen mit seinem Blut aus ihm wich.
Nun wandte sie sich den jüngeren Wölfen zu, nahm den schwarzen Wolf ins Visier. ,,Lauft doch. Lauft, wenn ihr leben wollt. Oder bettelt um euer armseliges Leben." Kalt nd scharf wie ein Schwert schnitten diese Worte durch die Luft. Der Schwarze blieb unerschütterlich stehen, der andere Wolf jedoch floh. Es brauchte jedoch nur wenige Schritte, bis Sahanna den Wolf eingeholt hatte und auch ihm in die Hinterläufe biss, um ihn zu Fall zu bringen. Mit diesem Wolf sprang sie genauso um wie mit dem alten. Auch sein Blut leckte sie auf, nachdem sie ihm den Todesstoß in Form eines Kehlbisses verpasst hatte. Der Schwarze reagierte so, wie sie es sich gedacht hatte. er geriet in Panik und versuchte auch zu fliehen. Sie machte mit ihm dasselbe wie mit dem zweiten Wolf. Doch auch als er tot war, verlangte der wahnsinn noch mehr von ihr. Sie ging zu dem altwolf und frass etwas von dem Wolf. Aber sein Fleisch schmeckte zäh und fade, sie ließ es also bleiben.
Blutüberströmt ging Sahanna in die Richtung, in der sie weitere Wölfe vermutete. Der Wahn hatte von ihr abgelassen. So etwas wie gerade eben durfte nicht noch einmal geschehen. sie würde sonst ihre gesamte Mission, die die Berglöwen ihr aufgetragen hatten, gefährden.

[ see | geht dorthin, wo sie die meisten wölfe vermutet ]
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Amaterasu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Dez 22, 2010 7:19 pm

Abschiedspost für:
Raziel


Wie versteinert stand Raziel einfach nur da. Amaterasu war abermals zusammen gebrochen. Ihre Wunde hatte erneut angefangen zu bluten.

Zu viel rot... zu viel Blut... Tod...

Dem Rüden wurde leicht schwindelig vor Sorge um die ehemals Schneeweiße. Razi trat näher an seinen Engel heran und starrte sie einfach nur an. Er hörte, dass jemand kam und blickte mit leeren, ausdruckslosen Augen um sich. Tamira und Zahir waren angekommen. Die Zwei löcherten Raziel mit Fragen. Dieser öffnete verdattert das Maul und versuchte zu Antworten, doch kein Ton kam durch seine Kehle. Der Rüde versuchte zu schlucken, nur irgendwie fehlte der Speichel. Er fühlte sich so ausgetrocknet und leer. Schlug sein Herz noch? War er noch am Leben? Er wusste es nicht.

Zu viel rot... zu viel Blut... Tod...

Langsam sammelten sich Tränen in den Augen Raziels und begannen sein Gesicht zu nässen. Er wusste nicht, was zu tun war.

“Das ist zu viel! Das ist einfach zu viel!“

flüsterte der Rüde kaum hörbar.

“Du darfst nicht sterben, mein Engel. Bitte stirb nicht!“

Raziel starrte wieder verdattert auf Amaterasu. Zwar weinte er, doch seine Augen fühlten sich so an, als hätte jemand Sand in sie gestreut. Bei jedem Wimpernschlag taten sie höllisch weh. Am Liebsten hätte Raziel seine Augen raus gerissen und sie so weit wie möglich weg geschleudert, doch das war ihm nichts möglich.

Zu viel rot... zu viel Blut... Tod...

“Augen sind nutzlos. Hätten wir keine Augen, so wäre unser Leben um Längen besser!“

flüsterte Raziel und begann noch stärker zu weinen. Plötzlich schreckte Amaterasu auf. Die Schneeweiße sagte etwas, versuchte aufzustehen und scheiterte. Sie kämpfte. Sie kämpfte um ihr Überleben. Raziel tat nichts. Er stand einfach nur da und starrte seinen Engel an. Der Rüde war einige Schritte zurück gestolpert. Amaterasu hatte irgendwann aufgehört den Versuch zu wagen aufzustehen. Mit gebrechlicher Stimme sagte die Fähe, Tamira und Zahir sollten Raziel in Ruhe lassen. Er sei in Panik geraten und zu überfordert. Sie hatte so recht. Der Rüde wirkte zwar äußerlich noch recht ruhig und eher geschockt, doch in ihm tobte ein Sturm. Raziel wollte schreien, so laut er konnte. Er wollte weg. Einfach weg. So schnell wie möglich.

Zu viel rot... zu viel Blut... Tod...

Der weiße Rüde atmete schnell. Zu schnell, für seinen Geschmack und auch unheimlich laut. Alles war so laut. Um ihn herum. Da waren Stimmen. Viele Stimmen. „Geh!“, schrieen sie „Geh, bevor es zu spät ist!“

“Nein?“

flüsterte Raziel, doch es klang mehr wie eine Frage, als wie eine Antwort. Plötzlich drehte sich alles um. Amaterasu hing oben am Himmel, aber sie lag trotzdem noch auf der Erde, oder...? Raziel schwankte hin und her. Er wusste nicht, was mit ihm los war. Der Weiße schloss die Augen, um das Schwindelgefühl los zu werden, doch es half nichts. Raziel roch, dass da neue Wölfe kamen, doch er öffnete nicht die Augen. Er hörte Stimmen, doch das war dem Rüden egal. Erst, als es ruhiger wurde riss er die Lider wieder auf. Zahir, Tamira, Amaterasu und Angel waren bei ihm. Gerade verschwand ein schwarzer Schatten im Gebüsch. Raziel wusste, dass es ein Wolf war und das war die Lösung.

Mehr verzweifelt als wütend schrie der Rüde:

“Lasst sie nicht sterben! Sie soll nicht sterben!“

Dabei lachte er so laut und so widerlich, dass er vor sich selbst Angst bekam. Das Lachen wurde zu einem Schluchzen. Raziel weinte so laut, so verzweifelt und so mitleiderregend, dass spätestens jetzt jedem klar sein würde, dass er gerade den Schock seines Lebens erfahren hatte. Der Weiße beugte sich zu Amaterasu herunter, leckte der Fähe übers Ohr und drehte sich dann um. Raziel zitterte am ganzen Körper. Er hob den Kopf in die Höhe, blickte nochmals um sich und flüsterte dann total verwirrt:

“Zu viel rot... zu viel Blut... Tod...“

Danach lachte Raziel abermals laut auf. Der Rüde blickte jedem der Wölfe um ihn eine Sekunde lang in die Augen und verabschiedete sich dann mit einem Nicken.

Und dann war ich verschwunden. Der Wald empfing mich mit offnen Armen. Bitte sterbe nicht, mein Engelchen. Bitte sterbe nicht...


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Wakanda
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 11:01 am

Nach dem großen Zusammentreffen der vielen Wölfe, welche alle von der Göttin Wakanda gesegnet wurden, sind auch einige wieder bestraft worden. Gegangen, verloren und gestorben sind sie. Ihren Frieden haben sie nun gefunden, und das Leben der restlichen Wölfe wird nun eine interessante Wendung nehmen. Einige sind sich näher gekommen, andere können sich nicht leiden. Sie alle kennen sich nun und 2 Tage sind vergangen, seit sie alle aufeinander getroffen sind. Die junge Amaterasu wird sich erholen und die Alphera wird sich entscheiden müssen. Es ist klar, dass sie alle zusammenhalten werden, denn es folgt ein schwerer Weg auf sie. Noch immer waren sie in diesem Tale, dessen Name unbekannt war und dessen Gefahren zu groß waren, dass das Rudel so schnell wie möglich weg musste. Es gab zwei Wege, einmal durch den sogenannten Wald des 'Todes' und einmal durch das Gebirge der 'Gefahren'. Welchen Weg werden die Wölfe am Ende auf sich nehmen? Was wird den ganzen Wölfen geschehen? Werden sie alle lebend raus kommen und im Tal von Wakanda ankommen, wo die Göttin auf sie wartet? Es stehen viele Fragen offen doch niemand wird sie jetzt beantworten können. Das Schicksal wird zuschlagen, wie es es für richtig halten wird. Und auch wenn sich derzeit alle Wölfe auf einem kleinen Platz befinden und überlegen wie es nun weiter geht, ist die Alphera unentschlossen und begibt sich auf einen kleinen Spaziergang. Am Ende werden Tamira, Amaterasu, Chepi und Sinopa entscheiden wo lang sie gehen, aber diese Entscheidung braucht Zeit, und während dieser Zeit, können sich die anderen Wölfe weiter kennen lernen.

Wetter
12°C | April | Frühjahr | Abend | 19.00 Uhr

Postingreihenfolge
Die Postingreihenfolge wird komplett abgeändert. Sinopa wird erst nach Konchu schreiben und niemand soll sie ansprechen, dass sie eh auf einen Spaziergang geht. Ab nun darf jeder wieder posten und das Rollenspiel geht normal weiter. Informationen wo ihr seid stehen ein paar Zeilen hier drüber und wir hoffen, dass ihr wieder Spaß am RPG habt.

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Konchu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 1:56 pm

Ein hysterisches Lachen hallte durch den Wald und eine weiße, pelzige Gestalt lief ziellos umher. Die Ohren zuckten unregelmässig hin und her, doch was sie hörten drang gar nicht erst zum Verstand des Wolfes durch. Der weiße Pelz war struppig und das Nackenfell aufgestellt. Konchu blieb stehen und begann mit einer Vorderpfote im Boden zu graben, wobei er weiterhin lachte. Seine Ohren zuckten noch immer hin und her, doch langsam drangen die Geräusche wieder in sein Gehirn ein.

"Wer lacht hier?",fragte er schließlich, nachdem sich sein irrer, lachender Gesichtsausdruck verdunkelt hatte. Er sah zu Boden, wo er eine kleine Kuhle gebuddelt hatte. Er seufzte. "Achso... ich war das..."

Er schüttelte sich kurz und sah sich um. Jetzt wo er wieder bei Verstand war, konnte er sich erstmals seine Umgebung ansehen.Er horchte in den Wald, welcher relativ ruhig zu sein schien. Er hielt die Schnauze in gen Himmel und sog die Luft ein. Viele Gerüche, welche typisch für einen Wald sind, konnte er identifizieren, doch da war noch ein anderer Geruch: Wölfe. Konchu lächelte, doch er wusste, dass die Wahrscheinlichkeit auf ein Rudel zu treffen, welches ihn aufnahm, sehr gering war. Schließlich war ein Wolf, der ab und zu ein Irrer war nicht immer eine gute Hilfe. Zudem gab es nur wenige (bisher gar keine) Wölfe, die mit seiner anderen Seite zurecht gekommen sind und ihn so akzeptierten, wie er war. Auch wenn das tatsächlich schwer war. Denn Konchu war weit mehr als nur ein Irrer. Zu seinem und dem Übel seiner Opfer war er auch ein Mörder. Aber er wollte es nie und wird es nie wollen. Aber wenn man keine Kontrolle mehr hat, kann man auch nicht entscheiden, was passiert. Und der Wahnsinn in ihm möchte nur eins: Leben zerstören. Ein weiterer Grund, warum Konchu alleine ist und das vielleicht immer sein wird. Wer möchte schon mit einem Mörder befreundet sein?

Niemand...

Er war schon ein ganzes Stück weiter gegangen, in Richtung der Wölfe. Man sollte ja nie aufhören zu träumen, oder? Vielleicht würden diese Wölfe ihn akzeptieren, vielleicht würde die furchtbare Einsamkeit endlich ein Ende nehmen und vielleicht, ja ganz vielleicht, findet Konchu dort sogar Freunde?
Erschüttelte lächelnd den Kopf und wusste, wie abstrakt das klingt. Ein Mörder darf keine Freunde haben, denn er ist eine Gefahr für diese. Oder? Konchu würde nie einem Wolf, der ihm etwas bedeutet, weh tun. So etwas kann er gar nicht, egal wie wahnsinnig er noch werden würde. Doch zu dieser Erkenntnis muss er erst einmal kommen und dann muss er andere Wölfe davon überzeugen. Doch da er wohl ohne Hilfe schon beim ersten Teil versagen würde, ist es unwahrscheinlich das dies je geschieht.

Er setzte sich und spitze die Ohren. Der Geruch der Wölfe war stärker geworden und hier schien sich eine Fähe herum zu treiben. Konchu wollte sie keinesfalls verschrecken, daher setzte er ein freundliches Gesicht auf und sah sich neugierig um. Er hoffte inständig, dass sie seinen Anfall des Wahnsinns vorhin nicht bemerkt hatte. Was würde sie tun, wenn doch? Sicher würde sie das Weite suchen und ihr Rudel, falls sie dazu gehörte, warnen oder sie würde einfach so weglaufen und er müsste sich einem ganzen Rudel stellen. Er würde ihnen nichts über sich verschweigen, sie hatten verdient zu erfahren, wer und was er war. Auch wenn er die "Wahrheit" aus Trauer und Verzweiflung selber nicht immer wahrheitsgemäß darstellte.


[Irre Phase / beruhigt sich / wittert Wölfe / geht in ihre Richtung / denkt dabei ein wenig nach / in der Nähe von Sinopa]
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Tamira
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 2:40 pm

Tamira öffnete langsam ihre Augen, verschlafen blinzelte sie, sie spürte das Fell ihrer Freundin Ammy neben sich. Die Kehle der bunten Wölfin fühlte sich trocken an, genauso wie ihr Maul. Sie schluckte ein paar Mal, damit sie endlich dieses raue Kratzen im Hals los wurde und hob leicht den Kopf. Ihr Körper fühlte sich schwer an und kraftlos an, sie hatte nur ein taubes Gefühl in ihren Gliedern und ihre Sinne waren regelrecht benebelt. Sie roch schwach den Geruch von Angel, der schwarzen Wölfin. Entfernte sie sich? Oder war sie noch hier? Zumindest irgendwo in der Nähe. Wo war Zahir?Und die anderen? Sie konnte ein paar Gerüche erkennen, doch nicht wirklich einordnen. Tamira fühlte sich zu schwach um sich umzuschauen, und so schloss sie wieder die Augen und legte ihre Schnauze wieder auf ihre Pfoten. Sie dachte über die beiden letzten Tage nach, viel hatte sie davon nicht mitbekommen. Sie hatte die meiste Zeit geschlafen. Ihre Wunde am Bauch hatte ihr doch ganz schön zugesetzt und sie hatte sich einfach ausruhen müssen. Doch nun sagte sie sich das sie wieder wach werden musste, sie konnte nicht die ganzen Tage verschlafen!

Diesen Entschluss gefasst öffnete sie wieder ihre Augen und blickte zu der weißen Wölfin Ammy neben sich. Ammy war wach. Tamira war ihr in der letzten Zeit nicht mehr von der Seite gewichen, sie hatte einfach noch zu große Angst um ihre kleine weiße Freundin gehabt, doch ihre Wunde begann gut zu verheilen, die Blutung war gestoppt und so schnell würde dort nichts mehr aufreißen. Auch wenn es noch wehtat, Ammy schwebte nicht mehr in Lebensgefahr, soweit Tamira das beurteilen konnte. Prüfend ließ Tamira ihren Blick über die Wunde gleiten, sie begann wirklich zu heilen. So ähnlich musste wohl nun auch Tamiras Bauchwunde Aussehen. Tamira ließ ihren Blick über die Wunde von Ammy bis hin zu ihrer Schnauze schweifen und dort blieb er stehen. Die bunte Wölfin sah Ammy in die Augen, ihre kleine Freundin hatte Tränen in den Augen, sie weinte. In den letzten Tagen hatte sie dies oft getan. Tamira schaute sie voller Mitgefühl an, sie kannte den Grund und an Ammys Stelle hätte sie vermutlich auch geweint. Auch ohne Worte hätte Tamira den Grund für diese Tränen gewusst, doch Ammy flüsterte sie trotzdem, man konnte sie nur verstehen wenn man genau hinhörte den sie hauchte diese Worte bloß, vielleicht half es ihr zu sprechen, einfach den Worten freien lauf zu lassen, sie brauchte jemanden der ihr zuhörte damit sie nicht in ewiger schwärze versank, sich nicht selbst verlor. Und Tamira war bereit dazu ihrer kleinen Freundin zuzuhören.

“Wieso...Raziel...?

Tamira seufzte innerlich, wie sollte sie diese Frage schon beantworten? Zu schwer, schien es und Tamira überlegte jedes Mal aufs Neue wie sie darauf antworten könnte. Es gab so viel dazu zu sagen, zugleich jedoch auch so wenig. Sie wählte ihre Worte mit bedacht, sagte aber auch was sie darüber dachte, sie wollte nicht irgendwelche Lügen erzählen, auch wenn es vielleicht helfen würde. Die bunte Fähe wollte nicht das die weiße sich an eine Lüge klammerte die vermutlich niein Erfüllung gehen würde, deshalb sagte Tamira gleich die Wahrheit.

“Sein Geist war...verwirrt, durcheinander. Er konnte es nicht ertragen, dich leiden zu sehen, er schaffte es nicht, er hielt es nicht aus. Ich möchte dir keine Märchen erzählen, Ammy. Aber ich denke nicht das er zurück kommen wird, nicht bevor sein Geist sich wieder beruhigt hat, falls er das jemals wird. Er könnte...

Tamira hielt inne, sollte sie wirklich weiter sprechen? Würde sie ihrer Freundin damit nicht in einen weiteren Schmerz versetzten, der sie noch weiter in die tiefe schwärze schmiss? Die bunte Fähe wollte ihr helfen, nicht in den Abgrund treiben, sie wollte sie wieder hinaus ziehen und sie nicht noch weiter hinein stoßen. Doch die Wahrheit zu erzählen und sie nicht zu verletzten schien unmöglich. Tamira versuchte ihr bestes, aber überzeugt davon, das sie Ammy mit der Wahrheit nicht wehtat, war sie nicht.

“...denken, das du tot bist.

So jetzt war es raus. Tamiras Stimme war von Kummer belegt und es war ihr schwer gefallen diese Wörter überhaupt auszusprechen. Wie gern hätte sie jetzt jemanden bei sich gehabt der Ammy beruhigen könnte, besser als sie. Der Schmerz der Ammy in den Augen stand, konnte Tamira nicht ertragen, ihre Augen fühlten sich mit Tränen und sie wusste nicht was sie tun sollte. Wie ein hilfloser Welpe kam sie sich vor, unfähig etwas zu tun was helfen könnte. Statt Ammy Mut zu machen, trampelte sie auf ihrem Stückchen Hoffnung herum, so empfand es Tamira. Sie drückte sanft ihre Schnauze an Ammys Gesicht und sagte leise:

“Es tut mir so leid...


[- wacht auf - sieht Ammy - will sie trösten - drückt ihre Schnauze gegen ihr Gesicht]
Ich hab das mit Ammy abgesprochen.

_________________
*x*Tamira*x*Geheimnisträgerin*x*4 Jahre*x*Fähe*x*Vergeben*x*

Lausche deiner Seele...
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Akuseru

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 4:31 pm

Seit ca. drei Monaten streunte der Bunte nun schon umher. Ohne Ziel und doch lief er immer weiter. Ob er auf Artgenossen getroffen war? Ja, er hatte ein Rudel getroffen. Dieses hatte ihn jedoch nicht akzeptiert und ihn vertrieben. Somit zog Axel weiter. Axel, so nannte er sich. Er hieß eigentlich Akuseru, doch hasste er diesen Namen. Nochmehr hasste er jedoch nur seine Mutter. Sie war einer der Gründe gewesen warum er sein Rudel verlassen hatte. Doch nun genug davon. Man sollte nicht in Erinnerungen schwelgen und dabei die Gegenwart vergessen.

Langsam traten seine großen Pfoten auf den Boden auf. Axel war schon seit den frühen Morgenstunden unterwegs, ohne Pause. Er war kein großer Jäger doch ein Kaninchen konnte er trotzdem fangen. Der Wind bließ durch sein Fell und der Rüde bleckte die Zähne.
Dies tat er oft, auch ohne Grund. Langsam trottete er weiter einfach in den Wald hinein. Sein Atem ging regelmäig und die Ohren bewegten sich. Die Rute trug er, wie fast immer, hoch erhoben. Genauso den Kopf. Er selbst bildete sich ein er wäre der Beste. Früher einmal hatte er gewusst das dies eine Lüge war, doch wenn man sich langgenug etwas einredet glaubt man irgendwann auch daran. So war es auch bei ihm. Er war ein hervorragender Schauspielen, zu lügen war für ihn kein Problem. Hauptsache er kam gut dabei heraus.

Axel blieb stehen, bleckte die Zähne und sah sich um. Ein Eichhörnchen war gerade auf dem Boden gelandet. Der Rüde begab sich in Kauerhaltung und schlich sich an. Nur noch wenige Meter trennten ihm von seinem Ziel. Er schnaufte und schob sich weiter, spannte die Sprunggelenke an und sprang. Die Beute war schneller, sprang zur Siete und erkletterte den Baum. Axel reagierte zu spät und krachte mit dem Kopf gegen den Baum.

Verdammter Mist. Was war denn nun schon wieder los? Dummes Vieh.

Er schüttelte sich, stand auf und ging weiter. Dabei knurrte er noch wütend.
Warum geschah ihm das immer? So ein Mist aber auch. Hektisch sah er sich um. Hoffentlich hatte das keine gesehen. Er shcnüffelte, konnte aber keine unbekannten Gerüche warnehmen. Kurz knurrte er noch einmal, drehte sich dann um und lief weiter voran.
Er war noch ein ganzen Stück gelaufen, da nahm er plötzlich eine Witterung auf. Seine Nase kräuselte sich und er sah sich um. Seine Lefzen ziehrte ein freches Grinsen, da sprang er schon vorran. Nicht weit und er sah die Quelle des Duftes.

Meine Nase lässt mich nie im Stich. Habe ich es also doch richtig gerochen. Wölfe. Ein ganzes Rudel wie mir scheint.

Er trat näher heran, war aber hinter Sträuchern verborgen. Was sollt er tun? Am besten war es ersteinmal die Lage zu checken. Er legte sich auf den Bauch und spähte zu den Wölfen hinüber. Es waren einige Fähen und nur wenige Rüden. Axel zog die Gerüche ein. Das sollte ja nicht so schwer werden. Fähen waren für ihn kein Problem.

Der bunte Rüde erhob sich und schüttelte sich das Fell auf, schließlich wollte er gut aussehen. Dann trat er aus dem Versteck. Dabei nahm er eine stolze Haltung ein und schritt langsam auf die Fremden zu. Einige Meter entfernt blieb er stehen. Ein Lächeln ziehrte seine Lefzen als er die Fähen ansprach.

"Seit gegrüßt. Ich hoffe ich störe Euch nicht? Ich bin schon lange auf Wanderschaft und suche nach netter Gesellschaft und ein Rudel was mich aufnimmt. Könnte mir jemand sagen anwen ich mich wenden muss?"

Direkt war er schon immer gewesen. Er ließ sich auf sein Hinterteil sinken und sah sich um. Hier würde es bestimmt nicht gefährlich für ihn werden, auch wenn die Gegend nicht gerade die Schönste war. Sein Blick ging von einem Wolf zum anderen. Irgendwer musste dieses Rudel ja anführen.
Eigentlich war er mehr ein Einzelgänger, aber auch er musste zugeben das es von Vorteil war zu einem Rudel zu gehören. Es lebte sich so einfach leichter. Während er hier saß zeigte er jedoch keinerlei Gefühle. Er versuchte, wie immer, seine Fassade zu bewahren.


[streunt durch Wald / trifft auf Rudel]

(es darf jetzt irgendwer auf dem Platz antworten)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 5:09 pm

Saphira humpelte weiter. Die Fähe hatte noch immer einen knurrenden Magen und auch so ging es ihr nicht wirklich gut.
Ihr Hinterlauf schmerzte noch mehr als sonst und daher blieb Saphira kurz stehen, sie leckte sich über den Hinterlauf und humpelte dann weiter.

Nach unbestimmter Zeit kam Saphira bei einem Teil des Waldes an, den die grau gestromte Fähe nicht kannte.
Hier war ich ja noch garnie. Aber so wie es hier richt, lebt hier noch ein Wolfsrudel. Doch ich möchte diesem Rudel nicht zu nahe kommen, da ich eben nicht weiß wie sie reagieren.

Dachte sich die Fähe und humpelte weiter.

Sie mied das fremde Rudel so gut es ihr möglich war und humpelte weiter.
Irgendwann jedoch blieb Saphira stehen, als sie meinte einen Welpen oder zumindest einen jungen Wolf zu riechen.
Was macht denn ein so junger Wolf hier allein im Wald? Vielleicht wurde er verstoßen oder seine Mutter wurde getötet….
Ging es der Fähe durch den Kopf und Saphira machte sich das erste mal in ihrem Leben, seit dem Tod ihres Gefährten wieder Sorgen um jemanden.

Die Grau gestromte, ging dem Geruch nach und tatsächlich, da war ein kleiner Welpe, der allen Anscheins nach verängstigt war und soweit es Saphira auf diese Entfernung hören konnte, nach seiner Mutter rief.

Nach kurzem zögern, ging die Fähe langsam auf den Welpen zu und sah ihn aus ihren großen gelben Augen freundlich an.
“Kleiner, was ist denn los? Suchst du deine Mutter?”
Fragte Saphira den Kleinen und setzte sich auf den Boden.
Dabei jedoch wimmerte sie leise auf, als ihr Hinterlauf wieder schmerzte.

Verdammt! Wird das denn nie wieder gut werden?
Fragte sich die Fähe Kopf schüttelnd.

“Wenn ich dir irgendwie helfen kann, Kleiner, dann sag es mir bitte. Sag mal wie heißt du eigentlich?
Wollte die Fähe noch von dem Welpen wissen, ehe sie sich noch mal über den schmerzenden Hinterlauf leckte.


[Geht weiter durch den Wald/ Richt ein fremdes Wolfsrudel/ geht weiter/ wittert King/ findet und spricht mit]
War mit King per PN abgeklärt
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 5:59 pm

Zwei Tage waren nun vergangen, dass sich alle Wölfe getroffen haben, und einige sind auch wieder verschwunden, wie, als wären sie in ein schwarzes Loch gefallen. Es kam der Fähe komisch vor, und sie fragte sich, warum sie überhaupt gekommen waren, wenn sie doch eh wieder gegangen sind? Sie hätte sich Stunden oder Tage mit diesem Thema auseinandersetzen können, doch ein anderes Thema war nun wichtiger. Alle kannten sich irgendwie, und doch mussten sie sich nicht wirklich leiden. Als sie von ihrem Spaziergang vor zwei Tagen zurück kam und Amaterasu fand, ist sie richtig ausgerastet. Sie hat Trian gesucht, ihm ihre Meinung gegeigt, aber er hatte sie nicht angegriffen, was auch sehr schlau von ihm war. Sie hat derzeit die Macht über ihn, ob er will oder nicht, denn die Göttin will es so. Derzeit drängte sich nur eine Frage vor alle: Wie kamen sie nun am besten und am sichersten in das große Wakanda-Tal? Der Ausweg schien, als gäbe es keinen. Sie verzweifelte regelrecht an dieser Entscheidung und überlegte Tag und Nacht. Nebenbei passte sie auf Ammy auf, und das Trian ihr ja nicht mehr zu nahe kam. Er würde schon noch büßen, was er getan hat.
Es schien ihr, als würde alles zu viel für sie werden. Innerlich drehte sie durch, Äußerlich ließ sie sich wirklich nichts anmerken. Ihr Lächeln war wie immer, ihre Stimme so liebevoll und friedlich, ohne irgendein Zittern dazwischen. Verbergen konnte sie viel und gut, aber war es richtig, das zu tun? Es schien ihr einerseits falsch, andererseits, wem sollte sie das alles anvertrauen? Im Moment hatte sie keinen. Ammy war immer noch verletzt und weinte Tag und Nacht wegen Raziel, Tamira war stets an ihrer Seite, Chepi war bei Trian, und diesem konnte sie nicht trauen. Die anderen kannte sie kaum, also wem sollte sie alles sagen? Sie wünschte sich ihren alten Freund Yako her, er würde ihr helfen können. Aber die Vergangenheit ist wie gesagt, vergangen, und kommt nicht wieder in die Gegenwart. In der Zukunft und Gegenwart musste sie versuchen alleine zurecht zu kommen, ob sie nun wollte oder nicht. Ihr kam es nämlich dämlich vor, dass sie direkt einen Gefährten und somit auch Alpha für das Rudel finden würde. Dafür traute sie anderen nicht so schnell.

Sie sah hinüber zu Ammy die neben ihr lag, noch eins weiter lag Tami und sprach zu Ammy. Sie versucht die Fähe zu beruhigen, doch bis jetzt hatte es keiner von ihnen geschafft. Nach diesen zwei Tagen, wie die weiße Fähe völlig am Ende immer noch, Sinopa wusste nur zu gut wie sie sich fühlte. Doch mit ansehen konnte sie es sich nicht länger. Sie merkte, dass sie weg musste, sie musste irgendwo alleine sein, einfach nachdenken. Und somit stand sie auf und sah nochmal beide an, mit einem Blick, wie jeden Tag, doch innerlich weinte sie fast. Mit leiser aber irgendwie auch beruhigender Stimme sagte sie ihnen was,

“Ich bin mal etwas spazieren, ich muss meine Pfoten etwas vertreten und nachdenken. Ich komme bald wieder, versprochen.“

Dann stupste sie Ammy noch einmal zur Beruhigung an. Mit schnellen und sicheren Schritten, lief sie Richtung Wald. Dieser tote Wald zog sie sprichwörtlich an. Doch bevor sie ganz verschwand in dem großen Wald, schaute sie nochmal zurück. Sie alle waren auf dem Platz und schienen sich zu verstehen. Sie ahnten nicht was ihnen bevorstehen würde, nur die weiße Fähe wusste das. Mit ihrem zierlichen Pfoten lief sie also in den Wald und sah sich um. Die Luft war frisch, die Sonne ging langsam unter und doch war es noch sichtlich warm. In dieser Atmosphäre kann sie wenigstens etwas nachdenken. Was sollte sie nun entscheiden? Der Wald des Todes oder doch lieber die Schlucht der Gefahr? Es war eine Entscheidung, die niemand treffen wollte, doch Schluss endlich musste sie sich irgendwann für eines von beidem entscheiden. Sie dachte, dass die Schlucht sich besser anhörte und daher auch besser sei, aber er war der längere Weg von beiden. Der Wald hingegen war kurz, aber gefährlicher, zumindest dachte sie das. Es war unerträglich.

Prompt wurde sie von einem komischen Lachen unterbrochen. Es wirkte.. Verrückt. Die Fähe spitze ihre Ohren und sah sich um. Sehen konnte sie nichts, aber riechen schon. Da war wieder der Vorteil ihrer guten Nase im Vordergrund. Sie roch einen Wolf, nicht weit von ihr entfernt, aber wie konnte sie den nicht schon früher bemerkt haben? War sie so tief in Gedanken gewesen? Genau wusste sie es nicht, doch war es nun auch egal. Sie folgte der Fährte, bemerkte am Geruch dass es ein Rüde sei und versuchte ihn in Sichtweite zu bekommen. Anfangs fand sie ihn nicht, daher mussten ihre kleinen Pfoten sie weiter in den Wald hinein tragen. Doch nach ein paar Wolfslängen Fußmarsch fand sie einen weißen Fleck in der Ferne. Ein weißer Rüde, welcher komisch gelacht hatte, sah sich um. Suchte er sie? Sie war verunsichert was sie tun solle, was soll man da schon großartig denken? Letztendlich entschloss sie sich, nicht zu denken, sondern einfach zu handeln, wie sie dachte es sei richtig. Und in dem Sinne ging sie noch weiter auf ihn zu, bis sie ihn besser sehen konnte. Sie ging so nahe noch ran, bis sie jedes seiner Haare erkannte. Neben ihr befand sich ein Busch, hinter dem sie sich schnell versteckte. Sie wollte nicht auf den Rüden zugehen, nein, lieber sollte er sie finden.

Sein Fell war weiß, aber schien in der Abendsonne auch leicht Beige. Es konnte verwirren und faszinierend. Seine Augen waren grün, giftgrün, das sah man selbst aus der Ferne. Er schien auf die Fähe komisch, dennoch irgendwie.. Vertraut für sie.


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Dez 30, 2010 10:20 pm

Sie zitterte. Schon seit Tagen und nicht nur das. Sogar des nachts und während des Schlafes. Es war zum verrückt werden. Was war nur los mit ihr? Sie kannte ihn doch erst eine kurze Zeit und doch liebte sie ihn so? Warum war er gegangen? Hatte er nur mit ihr gespielt? War sie ein Spielzeug, weil sie so klein war? War sie nicht hübsch genug? Aber warum hatte er sie dann Engel genannt? War es wegen der Wunde? Wollte er sich nicht um sie kümmern, weil sie verletzt war? Und am Wichtigesten ist immer noch: Wieso? Wieso war er gegangen? Wieso hatte er sie allein gelassen? Wieso hatte er so panisch ausgesehen? Wieso war er plötzlich so verrückt geworden? Wieso hat er sich nicht um sie gekümmert? Wieso? Wieso? Wieso?

Amaterasu hatte zwei Möglichkeiten. Entweder sie dachte an „Ihn“ und vergaß so den Schmerz in ihrer Schulter oder sie dachte an die Wunde und vergaß so „Ihn“. Beide Schmerze taten weh, doch der eine innerlich, während der Anderen äußerlich schmerzte. Was war nun also besser? Sie wollte ihre Erinnerungen an „Ihn“ nicht verlieren, doch allein schon der Gedanken an diesen weißen Rüden schmerzte so stark, dass sie ihr ganzes Umfeld vergaß. Es gab nur noch diesen Schmerz, dieses Gefühl. In ihr. Um ihr. Überall. Wieso?

“Wieso... Raziel...?“

hauchte Amaterasu, so leise, dass man schon sehr genau zu hören musste, um überhaupt etwas zu verstehen. Es schmerzte. So stark. So unglaublich stark. Sie hatten seit dem Abschied von Raziel nichts gegessen und nur zwanghaft etwas getrunken. Warum verschwendete sie dann nicht einfach die Gedanken an ihre Wunde? Das wäre wohl die einfachste Lösung. So würde es vielleicht nicht ganz so weh tun, doch sie wollte das nicht. Sie wollten den Schmerz. Sie wollte die Gedanken an „Ihn“ – nein – sie wollte „Ihn“. „Er“ hatte sie gesehen! Sie ist doch das kleine, mickrige Ding, doch „Er“ hatte sie gesehen. Es tat unheimlich weh an „Ihn“ zu denken, doch wenigstens konnte sie so die Gedanken abtöten, welche sich um ihre Wunde drehten. Doch nicht nur darum ging es ihr. Irgendwie wusste Amaterasu selbst nicht weiter. Das brauchte sie auch gar nicht. Sie brauchte nur eine Sache. Nein, Sache ist zu allgemein. Sie brauchte nur diesen einen Wolf, diesen einen Polarwolf, diesen einen Rüden, diesen einen Raziel.

Tamira. Ihre Stimme. Sie hielt Amaterasu am Leben. Daran klammerte sich die Weiße fest. Die ganzen 2 Tage, in denen es Ammy nun schon so schlecht ging war Tamira ihr nicht von der Seite gewichen, obwohl sie selbst mit Zahir mehr als nur befreundet war. Obwohl sie selbst eine Wunde am Bauch hatte.

Die gute Freundin wollte Amaterasu erklären, warum er gegangen war. Es waren alles nur rhetorische Fragen, die die Fähe in der letzen Zeit gestellt hatte, doch Tamira versuchte jede so gut wie nur möglich zu beantworten. Ammy hatte nie Zeit gehabt ihr überhaupt richtig zu zuhören. Es war, als spräche Tamira eine anderen Sprache und so lauschte Amaterasu einfach nur den Worten und freute sich über den schönen Klang ihrer Stimme. Sprechen. In gewisser Weise hatte Ammy das verlernt. Sie sagte zwar etwas und es ergab auch Sinn, doch verstand die Fähe den Inhalt einfach nicht. Sie verstand nicht, was sie damit eigentlich bewirken wollte. Denken. In gewisser Weise hatte auch das Ammy verlernt. Klar, sie dachte. Täglich. Stündlich. Minütlich. Sekündlich. Doch was das Problem war: Sie dachte nur an „Ihn“, nur an Raziel. Nie wirklich an sich selbst und das schlimmste: Nie an die Anderen. Könnte man das egoistisch nennen? Nein. Wie nannte man so etwas? Wenn man weder an sich, noch an die Lebewesen um einen dachte? Wenn man nur an eine Person die Gedanken das ganze Sein verschwendete? Gab es dafür ein Wort? Oh ja, das gab es. „Liebeskummer“ oder auch allgemein “Liebe“, nur hatte die Gesellschaft letzteres so umgeformt, das es nur noch als „gut“ galt. Konnte ein solches Wort „gut“ sein, wenn es doch so schmerzte? Gab das überhaupt Sinn?

Amaterasu war wieder in ihre Gedanken abgesunken. Es war ihr einziger Zufluchtsort gewesen, abgesehen von Tamiras Stimme. Sie hatte wieder nicht zugehört, spürte aber die Berührungen der Freundin, welche nun ihre Schnauze an das Gesicht von Ammy drückte und sich leise entschuldigte. Amaterasu kam sich dumm vor. Warum hatte sie nicht zugehört? Noch eine Stimme. Sinopa. Auch sie hatte sich um die weiße Fähe gekümmert, doch konnte sie den kläglichen Anblick Ammys wohl nicht ertragen, weshalb sie nur selten wirklich lang blieb. Sinopa erklärte, dass sie spazieren gehen würde. Sie würde wiederkommen. Versprochen. Dann eine kurze Berührung und auch sie war verschwunden. So konnte es nicht weiter gehen. So ging das einfach nicht. Amaterasu taten die Augen vom Weinen weh, der Körper vom Zittern, die Schulter von der Wunde, die Seele von den Gedanken an Raziel. Sie musste aufstehen, sich aufraffen, weiter leben. Jetzt!

“Bitte...“

flüsterte die Weiße.

“Was hast du gesagt?“

Zuhören! Das war die Devise! Zuhören!


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Dez 31, 2010 5:45 pm

Azika lag an einem baum,Angel direkt neben ihr.Azikas Pfote schmerzte immer noch sehr,dennoch versuchte sie bei allem mit zu halten und dies gelang ihr auch.
Sie rappelte sich auf und humpelte ein wehnig durch die gegend,dann bekamm sie einen riesen durst und ging zu einem nahe gelegenen Fluß,da bemerkte sie wie ihr jemand vorlgte,sie drehte sich blitzschnell um und erblickte Angel,ihre beste freundin,scheinbar wollte Angle, Azika nicht mehr von der seite weichen.
Azika fing an ein richtig breites grinsen hervor zu bringen.
Sie fragte lachend:

Willst du mich jetzt bis ans ende meinses lebens nicht mehr alleine lassen?

Azika wante sich wieder dem Wasser zu und trank,als sie sich wieder umdrehte war Angel bereits bei ihr angekommen.
Azika lechte sie an und ging dann zurück zu den anderen,Angel vorlgte ihr immer noch.
Azika sah wie Sinopa in dem Wald verschwand,dann versuchte Ammy auf zu stehen.
Sie freute sich das Ammy scheinbar wieder etwas lebens willen wieder gefunden zu haben muss.
Azika ging langsam zu Tami und Ammy rüber an einem Baum lies sie sich dann nieder bis Angel bei ihr ankahm.
Azika bekahm langsam hunger und fragte Angel deshalb:

He Angel,sollen wir jagen gehen?Ich habe so einen hunger!

Sie schaute Angel fragent an.


[lag an einem Baum,lief durch die gegend,bekam durst,ging zum nahe gelegenn Fluß,erblikte Angel,trank,ging wieder fort,sah Sino weg gehen,ging zu einem Baum,fragte Angel ob sie jagen gehen sollten]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Dez 31, 2010 6:08 pm

Angel lag bei Azika und beobachtete sie ein wenig. Als diese aufstand folgte die Schwarze ihrer Freundin.Sie würde Azika vorerst nicht mehr alleine lassen.

"Jemand muss doch aufpassen das du dir nicht auch noch die restlichen Pfoten an einen Dornenbusch auffreist."

gab Angel leicht lachent aber auch mit einem ernsten unterton zurück. Aals sie bei ihrer Freundinn angekommen war trank sie auch etwas aus dem Fluss und machte sich zusammen mit Azika auf den Rückweg. Sie sah Sinopa in dem Wald gehen und schaute zu Tamira und Amaterasu. Als sie sah das diese aufgehört hatte zu weinen freute sich Angel, blieb aber bei Azika und legte sich wieder zu ihr. Als diese fragte ob sie Jagen gehen sollten nickte diese und ging zu Tami.

"Wir gehen eben Jagen und bringen euch was mit, Ammy hat bestimmt auch Hunger."

meinte die schwarze Fähe und hob die Nase in den Wind.

Für den Anfang sollten ein paar Hasen reichen.

Dachte Angel als ihr der Duft von Hasen in die Nase stieg. Und das nicht gerade schwach. Sie bemerkte den Rüden nicht der auf die kleine Gruppe zugekommen war und huschte in den Wald.
Sie Machte sich auf den Weg und folgte dem Geruch. Als die Schwarze den ersten Hasen schon sehen konnte versteckte sie sich in einem Gebüsch um zu warten das der Hase näher kam. Der Wind stand günstig, also dürfte der Hase sie auch nicht bemerkt haben.


[bei Azika, folgt ihr, spricht, wieder zurück, spricht mit Tamira, nimmt witterung auf, findet Hasen, versteckt sich und wartet]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Dez 31, 2010 7:53 pm

Immer noch das weiche, und leicht feuchte Fell ihrer Freundin Ammy spürend, wartete sie still und lauschte auf den Atem der weißen. Doch dazwischen drängte sich noch Pfotenschritte, ohne aufzuschauen wusste Tamira wer dies war, Sinopa. Allein schon am Geruch erkannte Tamira sie. Sie hob leicht den Kopf, blickte Sinopa traurig an und nickte leicht. Sinopa war auch ein paar Mal bei Ammy gewesen, aber nicht allzu lange. Nicht so lange wie Tamira die ganze Zeit und langsam fragte sich die Fähe was wohl passieren würde wenn Tamira nicht da wäre, wenn niemand sich um Ammy kümmern würde. Würde es Zahir tun? Sie wusste es nicht genau, aber sie wünschte sich er wäre da, die bunte wünschte sich seine Wärme zu spüren und ihm in seine sanften goldenen Augen zu sehen. Aber schon meldete sich ihr Gewissen, als sie mit ihren Gedanken fort zu wollen schien und sie hörte auf ihren Gedanken nach zu hängen. Das hier war jetzt wichtig, es war wichtig das Ammy jemanden hatte zu dem sie gehen konnte, der voll für sie da war. Und Tamira wusste nicht ob es so gut war, Ammy zu zeigen das sie ihre Liebe hatte während die weiße in Kummer versank.

Ammy sprach leise, Tamira Ohren spitzten sich schon ganz automatisch um ihre Freundin zu verstehen. „Was hast du gesagt?“ Tamira lächelte, ganz sanft, nur schwer zu erkennen. Es hätte ein mütterliches Lächeln sein können, doch zu flüchtig um überhaupt zu merken das Tamira überhaupt gelächelt hatte. Sollte sie ihre genauen Worte noch einmal wiederholen? Vermutlich schon.

“Er konnte es nicht ertragen zu sehen, wie du – sein Engel – leidet. Es war zu viel für ihn, sein Geist war verwirrt. Ich möchte dir keine Lügen erzählen, aber ich denke nicht das er zurückkommen wird, denn er nimmt an.... das du.... vermutlich Tot bist..

So sie hatte es zwr etwas anders formuliert doch es machte keinen Unterschied, der Sinn war der gleiche. Ihre Stimme war immer noch etwas belegt, doch anscheinend wollte Ammy wieder leben, sich wieder zurechtfinden und zumindest für eine Weile den Schmerz und Kummer über Raziel vergessen, Tamira betrachtete sie und ihr Blick hatte auch etwas stolzes mit sich. Sie war stolz darauf das der Wille ihrer Freundin so stark war. Ihr Blick wurde abgelenkt von weiteren Pfotenschritten. Angel. Sie sagte etwas von jagen und Tamira lächelte und schaute sie dankbar an.

“Danke, ich...danke.

Sie wusste nicht was sie sagen sollte um ihre wirkliche Dankbarkeit auszudrücken, ein einfaches Danke würde nicht reichen, Tamira mochte Angel und vielleicht konnte sie Angel nachher noch einmal richtig danken. Im Moment hoffte sie das ihre Augen mehr Dankbarkeit versprachen als ihre Worte. Sie sah Angel noch kurz hinterher wie sie verschwand und schaute dann zu Ammy. Sie wollte gerade fragen ob sie auch Durst hätte, aber sie kam nicht dazu ihre Worte auch auszusprechen. Ihr Kopf fuhr scharf herum als sie einen fremden Geruch entdeckte, und sie kam eilig auf die Pfoten. Doch diesen Geruch kannte sie nicht, sie entspannte sich wieder etwas und keuchte leise auf als sie merkte wie ihre Bauchwunde anfing heftig zu pochen und Neue Wellen des schmerzen durch ihren Körper sandten. Ein Wolf – Ein Rüde – kam aus dem Gebüsch und grüßte freundlich. Tamira fand seine Haltung einen Tick zu stolz, doch sie blickte zu Ammy:

“ Komm, wir gehen den Fremdling begrüßen.

Tamira wartete bis Ammy ihr folgte und setzte sich dann in Bewegung, direkt zu dem Neuen. Immer noch fand sie seine Haltung zu stolz, doch ihr Blick bleib – einigermaßen – freundlich. Sie war trotzdem noch etwas misstrauisch.

“ Sei gegrüßt und Nein du störst nicht, oder nicht das ich wüsste. Unsere Alpha ist im Moment nicht da, doch wenn du möchtest kannst du hier auf sie warten. Dürften wir deinen Namen erfahren?

Ihre Stimme hatte immer noch einen relativ freundlichen Ton und irgendwie war sie schon gespannt ob der Fremdling warten würde, oder weiter zog.


[lauscht – spricht – bedankt sich – geht zum Neuen ( Akuseru) – spricht - wartet]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jan 02, 2011 12:40 pm

Amaterasu hatte die Augen geöffnet, doch sie sah nicht Tamira an. Sie starrte einfach nur gerade aus. Allerdings wirkte es nicht so, als würde sie sich etwas ansehen und auch die weiße Fähe selbst hatte nicht das Gefühl, als wäre da etwas. Irgendwie kam es ihr so vor, als würde sie eine unsichtbare Mauer anschauen. Man kann einfach nicht erklären, was in Amaterasu gerade vor ging.

Sie hörte ihrer Freundin zu, welche ihre Worte wiederholte. Ob es nun die Gleichen waren wie auch vorher konnte Ammy nicht beurteilen, doch sie verstand sie. Endlich war es nicht mehr so, als spräche Tamira eine völlig andere Sprache. Endlich verstand sie ihre Sätze und endlich hörte sie auch, dass ihre Stimme besorgt und traurig klang und nicht fröhlich. Doch Amaterasu reagierte recht fröhlich. Sie lächelte, hob den Kopf und sah ihrer Freundin tief in die Augen:

“Ja, er konnte es nicht ertragen. Er ist keiner, dieser starken Rüden. Das mag ich.“

das Lächeln erreichte nun auch die Augen der Fähe

“Es ist besser, er glaubt, dass ich tot bin, als dass er denkt, ich wäre immer noch am Leiden und ich bin mir sicher, dass er mich Lächelnd in Erinnerung behält, als traurig und gequält.“

Vielleicht kamen manchen die Worte und die Handlungen der Weißen komisch vor, aber so war sie nun mal. Selten ließ sie schlechte, negative Gefühle bei sich zu. Sie wirkte sonst immer so froh. Ihre Aura umgab doch immer dieses Strahlen, welches sie am Leben hielt und Amaterasu wollte es wieder haben. Sie wollten wieder leuchten.

Tamira schien etwas bemerkt zu haben. Sie drehte den Kopf herum und stand eilig auf. Ammy versuchte zu schnuppern, doch sie konnte sich irgendwie nicht konzentrieren. Da war etwas, welches über die Fähe die Oberhand ergriff und sie stand automatisch auf. Es war kein großer Akt nicht so, wie Amaterasu es gedacht hätte. Doch die Schmerzen ließen sie schnaufen. Ihre rechte Schulter war noch nicht bereit für Gewicht und so hob die Weiße ihre Pfote hoch, um ihre Wunde nicht zu belasten. Tamira schlug vor, den Fremdling zu begrüßen.

“Deswegen also diese Reaktion.“

Nickend gab Ammy ihre Antwort und humpelte der Bunten hinterher. Der Neuling hatte bereits angefangen zu reden und Tamira gab sofort Antwort, währen Amaterasu ihn erst mal lächelnd musterte.

“Mhm... der scheint sehr von sich selbst überzeugt zu sein. Wie der da steht....“

Eigentlich hätte die Weiße etwas gesagt, doch sie hatte die Lust am Gespräch verloren. Sie hatte Tagelang nicht mit Anderen geredet und ihre eigene Stimme endlich wieder richtig wahr zu nehmen war schön, doch Ammy wollte nicht mehr egoistisch wirken und so hielt sie die Klappe. Stattdessen setzte sie sich mit einem Seufzer hin, legte ihre Wunde und zuckte bei jeder Berührung der Zunge zusammen vor Schmerz.


[bei Tamira | redet | denkt | steht auf | geht zu Akuseru | denkt | leckt die Wunde | hat Schmerzen]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jan 02, 2011 6:41 pm

Zacharias schaute zu den anderen, es waren nun 2 Tage vergangen als Raziel einfach so ging. Aber dafür hatte das Rudel nun Ruhe, okay Ruhe konnte man nicht sagen, denn sein Bruder war auch nun im Rudel immer warfen sie sich Beschimpfungen zu oder deine eine wollte gerne den anderen die Kehle aufreißen. Wie gerne würde auch Zahir es wagen auch wenn er sein eignen Bruder töten würde.
Aber irgendeiner weiße konnte er es nicht machen, würde er den nicht besser sein als sein Bruder? Aber Zahir war doch auch ein Mörder aber in Gewisser Weiße ein guter, denn er tötete die Mörder, aber er hatte doch trotzdem Blut vergoßen. „ Was habe ich getan? Warum bloß? So geblendet davon das ich sogar wurde wie Trian ein Mörder. Auch Göttin bitte verzeih es mir, ich meinte es gut, aber trotzdem habe ich Unschuldige getötet die mir nicht gemacht hatten. Ich gebe es auf, ich werde niemanden meht töten, ob Mörder oder nicht. Nur in ernsten Fall werde ich eingreifen, wenn meine Familie bedroht wird, werde ich sie mit meinen Leben schützen.
Bitte vergib mir Göttin…“


Seine Augen glitten zu Tamira, Ammy und Sinopa die liebevoll um Ammy sorgten, ihre körperlichen Wunden waren schlimm, aber ihre seelischen Schlimmer, es würde lange Zeit dauern bis diese schließen. „Wieso ist Raziel gegangen? Den Anblick nicht ertragen…ich würde mich lieber selber quälen, wenn Tamira leidet aber ich würde ihr nie von der Seite weichen. Nein, das würde ich nie auch so sehr es mich selber quält sie so zu sehen. Würde ich ihr bestehen ich würde beten, ich würde alles machen, damit sie durchhielt. Aber soweit würde es nie sein, ich werde Tamira beschützen, auch wenn es selber mein Leben kosten würde.“ Ein Seufzen entglitt Zahir alser Trian mit Chepi erblickte „ Trian liegt wirklich was an der Fähe, ich hoffe für sie das sie auch was für ihn empfindet und er nicht das versaut oder gar mit ihr nur spielt..“

Seine Augen glitten zu Ammy und zu Tamira und zum Neuen. Zahir blieb unter dem Baum liegen aber lies ein Knurren von sich hören das als Warnung für den Neuankömmling sein sollte.


[beim Rudel und denkt nach über alles / bemerkt Axel und lässt eine Warnung von sich]
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Konchu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Jan 03, 2011 5:46 pm

Konchu hatte bemerkt, wie der Geruch eines einzelnen Wolfes stärker geworden war. Einige Geräusche waren auch zu vernehmen, allerdings konnten diese auch vom Wind gekommen sein. Allerdings stand für Konchu fest, dass hier ein WOlf war, eine Fähe, welche ihn beobachtete.
Er lächelte ruhig und sah sich um, als ob er sie noch nicht bemerkt hatte. Er wollte sie weder verschrecken noch verjagen, auch wenn er sicherlich dennoch merkwürdig wirkte. Denn wenn die Fähe bereits in seiner Nähe war, musste sie zumindest sein Lachen gehört haben.

"Tja, so ganz allein scheine ich hier nicht zu sein...",sagte er provokativ laut, damit die Fähe merkte, dass er sie doch bemerkt hatte. "Ich frage mich nur, wer hier sein mag. Ich habe keine Lust auf Kämpfe... hoffentlich hört mich Jemand und versteht, was ich sage."

Er schielte in die Richtung, in der er die Fähe vermutete. Entweder bildete er sich das ein oder er sah tatsächlich bereits ihr weißes Fell.

"Du kannst rauskommen... ich tue dir nichts...",sagte er, allerdings war es leise, vielleicht hatte die Fremde ihn nicht verstanden.

Er wartete neugierig, bemühte sich aber, so ruhig und kühl wie irgendmöglich zu wirken. Sie schien zwar in dem Wald nicht allein zu sein, allerdings war die Fähe hier an Ort und Stelle allein. Sicher war es kein schönes Gefühl vor einem Irren zustehen. Deshalb wollte Konchu ihr das Gefühl nehmen, welches sie eventuell verspürte. Das die Fähe vielleicht auch angstfrei war und ihn aus reiner Neugierde beobachtete kam für ihn erst gar nicht in Frage.

Der Wind säuselte etwas unverständliches, doch es beruhigte Konchu. Sein Fell wurde kurz zerzaust und legte sich dann wieder. Die frische Brise war sehr angenehem und Konchu tat einen langen Atemzug. DIe Gerüche um sich herum ignorierte er für wenige Sekunden, nur auf den Geruch der Fähe konzentrierte er sich. An ihrem Fell klebten noch viele weite GErüche von Wölfen, doch ihr eigener stieß natürlich sehr hervor. Allerdings stand für Konchu nun fest, dass hier ein Rudel war und diese Fähe gehörte wohl dazu. Aber was macht ein Wolf hier ganz allein? Vielleicht war sie ja wie er, ein Fremder, und wurde dem Rudel vertrieben? Nein, dazu waren die Gerüche zu stark. Sie musste bereits einige Tage mit den Wölfen zusammen gewesen sein.

Konchu lächelte wieder. Die Antwort würde hoffentlich bald aus ihrem Versteck treten.


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Chepi
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Di Jan 04, 2011 2:45 pm

Chepi lag etwas abseits. Sie mochte den ganzen Trubel im Moment einfach nicht. Besonders da sie Trian mitgebracht hatte. Sie wusste nur zugut was er getan hatte und wie die Anderen von ihm dachten. Die meisten Wölfe verachteten ihn bestimmt.
Wie es ihr gelungen war den "Mörder" zur Vernunft zu bewegen war ihr bis jetzt ein Rätsel.
Zwei Tage waren vergangen. Zwei aufregende tage. Erst war sie auf das Rudel gestoßen, hatte mir ihnen gekämpft und war dann mit Trian mitgegangen in der Hoffnung das sie ihn daran hintern könnte das geschwächte rudel erneut anzugreifen.
Als sie von der Jagd zurückwaren, war sein Begleiter verschwunden. Es dauerte etwas doch schließlich fing die Fähe damit an das ein Rudel sicherer wäre und sie gerne zurück wollte.
Klar hatte sie Angst, doch verlieren konnte sie sowieso nichtsmehr.
Irgendwie war es ihr dann gelungen das sie zum Rudel zurückgingen. Dieses war natürlich nicht so begeistert davon das Trian mitkam. Wieso Chepi das eigentlich gemacht hatte wusste sie nicht. Vielleicht hatte sie einfach ein zu gutes, glaubwürdiges Herz? Sie ließ nunmal fast alles mit sich machen, was an ihrer Vergangenheit lag. Rüden, ähnllich wie der Schwarze, kannte sie zur Genüge. Sie war immer behandelt worden als wäre sie nichts Wert, man hatte sie ausgenutzt. Hier war das anders. Alle schienen freundlich und kümmerten sich um jeden.

Die Bunte sah sich um. Tamira versuchte Ammy zu trösten. Raziel hatte das Rudel verlassen und das machte ihr schwer zu schaffen. Die Weiße tat ihr schrecklich Leid. Sie selbst hatte es nicht mitbekommen, sondern nur aus den Erzählungen erfahren.
Ihr Blick glitt weiter. Sinopa war weg, wahrscheinlich ging sie spazieren. Es schien eine schwere Aufgabe zu sein, Alpha zu sein.
Ihre Schnauze kräuselte sich als sie einen fremden Geruch wahrnahm. Sie sah zum Wald, aus dem ein fremder Rüde kam. Irgendwie wirkte er seltsam, so eingebildet. Chepi beobachtete ihn, blieb aber Abseits liegen.
Ein Schreck fuhr ihr durch die Knochen als sie ein Knurren hört. Erst zuckten nur die Ohren, da sah sie sich umm. Zahir, Trian's Bruder, stieß diesen drohenden Laut aus.

Rüden... Einer nicht besser als der Andere.

Im Rudel waren bisher sehr viele Fähen und das gefiel Chepi auch. In ihrem Geburtsrudel galten Fähen als wertlos und hatten stets den Rang eines Omegawolfes. Sie war geflohen, nachdem sie einen der Rüden getötet hatte. Genau deswegen mochte sie Rüden nicht sonderlich. Sie versuchte Abstand zu ihnen zu halten, es allen Recht zu machen und mochte es wenn sie unter Fähen war. Sie war durch diese Vergangenheit einfach zu unsicher. Sie zeigte dies aber nicht, sondern hielt sich einfach fern.
Von ihrer Vergangenheit wusste ihr keiner und das sollte sich auch nicht so schnell ändern. Eigentlich wusste kaum jemand wirklich viel über sie. Das war doch auch nicht so wichtig oder? Sie shcnaufte und spürte den Wind, welcher ihr durch das Fell fuhr.
Dieser Ort war kalt und trostlos. Würden sie wegziehen? Und wenn ja, wohin?


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Di Jan 04, 2011 11:23 pm

    Weiterhin lief der Welpe durch den Wald, dabei verdrängte er den Gedanken, alleine verloren im Wald zu sein, nie wieder seine Mutter zu Gesicht zu bekommen.
    Der kleine Welpe stolperte wieder einmal über seine eigenen Pfoten, nein. Seine Mama würde bald kommen und ihm abholen, raus aus diesem Wald welchen er gar nicht kannte. Nach einer Weile nahm er den Geruch einer Fähe war, sie schien nicht wirklich alt zu sein, aber auch nicht wirklich jung, so genau konnte der Woflswelpe es doch schon wieder nicht feststellen. Neugierig tapste er mit seinen kurzen Beinen in die Richtung, aus welcher der Geruch, der Fähe kam, nach einer Weile stand diese ihn auch gegenüber. Kurz musterte der Welpe sie, sie war grau gestromt und hatte sehr lange Beine wie er fand. Ihre Rute war lang und flauschig und ihre Augen vergleichbar mit Gold. Wer ist das? Fragte King sich innerlich, doch ehe er sich eine erklärung liefern konnte, ob er diese Fähe jemals gesehen oder sogar gerochen hatte, riss ihre weibliche aber freundliche Stimme ihn aus seinen Gedanken, sie wollte wissen was er hier alleine im Wald tat. Sie klang freundlich und King machte sich daraus nichts weiter, weshalb er naiv wie er war, offen und ehrlich antwortete, nicht einmal zwei Sekunden dachte er darüber nach und vorallem nicht, über die folgen...

    "Ich habe mich hier im Wald verlaufen als die Zweibeiner gekommen sind und meine Mama umgefallen ist und meinte ich solle in den Wald laufen und mich verstecken, dann ist sie eingeschlafen... Hast du meine Mama gesehen? Sie ist grau, genauso wie du!"

    Meinte der kleine Welpe und legte seinen Kopf leicht schief, als die fremde Fähe ihn plötzlich ihre Hilfe anbat und anschliessend wissen wollte wie er hies. Ob das wirklich so eine gute Idee war? Ihr einfach sofort zu vertrauen? Doch auch dieses mal verschwendete er nicht lange seine Gedanken für diese Fragen.

    "Ja, ich suche meine Mama, kannst du mir helfen sie zu finden?....Mein Name heisst inübrigen King!"

    Sein letzter Satz klang Stolz, wusste er doch, das wenn er grösser ist, sein Name ihn bestimmt helfen würde, zumindest dachte der naive Welpe dies. Wusste er doch genau, das dies König bedeutete, oder etwas ähnliches, hatte King sich dies dann doch wieder nicht genau gemerkt, als plötzlich sein Margen sich meldete und begann zu knurren.



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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Jan 05, 2011 11:44 am

Die Fähe versteckte sich weiterhin hinter diesem Busch und beobachtete diesen fremden weißen Rüden. Seine Augen zogen sie auf eine Weise an, aber dieses giftige Grün kam ihr auch irgendwie unheimlich vor. Sie hörte wie er was sagte. Sein Lachen zuvor hatte sie auf ihn aufmerksam gemacht, jedoch nicht erschrocken, nur interessiert. Als er dann mit dich selber sprach, und das mit Absicht, sah sie ihn weiter an. Es schien ihr, als hätte er sie entdeckt.

Er schielte genau in ihre Richtung und der Fähe lief es kalt den Rücken runter. Aber warum? Wegen diesen Augen vielleicht? Oder war es diese Art, wie er mit ihr gesprochen hatte? Es war alles etwas merkwürdig fand die kleine Fähe und doch verspürte sie keine Angst. Was ihr bei diesem Rüden auffiel, er war groß, sehr groß. Naja also zumindest für sie.

Sie spürte den Blick des Rüden und erwiderte diesen. Der Rüde meinte zu ihr, sie solle sich zeigen, er würde ihr schon nichts machen. Und wenn, Sinopa war eine gute Läuferin und nicht allzu fern war ihr Rudel, welches sie führte. Also schritt sie mit einigen Schritten aus ihrem Versteck heraus, so dass sie einige Meter von dem fremden Rüden entfernt stand. Sie blickte ihn an, mit einem undurchdringlichen Blick, welcher zugleich auch warm wirkte. Noch hatte sie nicht viel Erfahrung mit fremden, großen Rüden, doch müsste sie auch was zu diesem Rüden sagen. Ohne weiter zu überlegen, machte sie ihr Maul auf und begrüßte den Neuling.

“Guten Tag Fremder. Mein Name lautet Sinopa und die Wölfe die du hier zu vernehmen scheinst, sind mein Rudel. Ich bin die Alphera des Wakanda-Rudels, welches hier für wenige Tage rastet. Dürfte ich auch wissen, wie dein Name ist Fremder?“

Wenn sie mit jemanden sprach, war sie immer direkt schnell und sagte direkt alles.
Stolz richtete sie sich auf, doch nicht so, dass es aufdringlich oder hochnäsig wirkte, sondern so, wie es einer Alphera recht wurde. Sie wollte den Fremden nicht unterlegen erscheinen, doch auch nicht schwach. Es war merkwürdig. Um sie herum war das Wetter angenehm, doch diese Stimmung zwischen diesen beiden Wölfen, war auf eine Weise anziehend, aber auch abschreckend.
Die junge Alphera sah kurz hinter sich, da sie die Wölfe ihres Rudels wiedermal vernahm. Sie alle bewegten sich, nur sie war hier. Sie stand wie angewurzelt mit einem fremden Rüden in der Gegend herum und wartete auf seine Antwort. Von den Sätzen zuvor hatte sie sich seine Stimme gemerkt, sie konnte provokant aber auch etwas beruhigend wirken. Er war ein komischer Rüde, das merkte man sofort.

Während sie wartete, ging sie ein paar Schritte auf ihn zu. Warum genau weiß sie selber nicht, doch merkte sie, dass sie näher an ihn ran musste. Sie beobachtete seine Mimik, seine Körperbewegungen und seine Reaktionen. Sie versuchte den Rüden zu verstehen, ihn zu durchblicken. Dies gelang ihr jedoch nicht. Er hatte eine Maske auf, zumindest kam es ihr so vor. Und dennoch wirkte er normal und natürlich.
Die Augen der Fähe musterten sein Fell, welches nicht so weiß schien wie ihr eigenes, dann glitt ihr Blick wieder zu seinen Augen.


[Kommt aus dem Versteck | Stellt sich wenige Meter von Konchu entfernt hin | Redet mit ihm | Mustert ihn]

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Azika
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Jan 05, 2011 12:35 pm

Azika sah wie Angel noch schnell zu Tamira ging und sie was fragte.
Azika stand auf und ging schon mal los,leider war die Jagt für sie immer etwas schwirig da ihre Pfote immer noch nicht verheilt war und sie nur auf den anderen drei laufen konnte,dass machte ihr aber nicht so viel aus,sie hatte nemlich tricks wohmit sie ihre Beute fangen konnte.
Azika rief Angel über die Schulter zu:

Angel,kommst du?Ich geh mir jetzt was zu Fressen fangen,wird für dich aber nicht leicht sein,mich nicht aus den Augen zu verlieren.

Nach dem lätzten Satz grinste sie und begab sich dan fort.
Sie erblickte ein junges Häschen,sie legte sich auf die lauer und wartete bis es nah genug an sie rann gekommen war und dann sprang sie auf es zu und biss ihm in das genick.
Es flos Blut in ihr Maul,als das Häschen regungs los auf dem boden lag brachte sie es in richtung Rudel,es war für die anderen gedacht,da sie lieber erst an die anderen dachte als an sich.
Dummerweise benutzte sie dafür auch ihre vierte Pfote und so traht sie mit dieser auf,es durchfur sie ein Schmerz,dennoch lief sie weiter zum Rudel,irgendwann ist sie angekommen,zumindestens war sie aus dem Wald raus.
Sie läckte sich übers Maul und lief wieder los,ihr war der Schmerz egal hauptsache die anderen hatten auch was zu Fressen.
Als sie jedoch angekommen war,bemerkte sie das ihre Pfote erneut angefangen hatte zu bluten und so lies sie das tote Häschen vor Tamira liegen und schleckte sich erst einmal die Pfote.Nachdem sie dan keinen schmerz mehr verspürte,lief sie wieder in den Wald.Nach einer weile roch sie einen anderen Wolf,es war eine Fähe.Sie ging dem geruch nach,bis sie eine schwarze Fähe sah,sie beobachtete diese eine weile,dann ging sie noch ein stück näher und fragte diese:

Hallo wie heißt du und was machst du hier?Ich bin Azika!

Azika schaute die Fähe mit einem fragenden Blick an und wartete auf eine Antwort.Bis jetzt bemärkte sie nicht das die schwarze Fähe einem Hasen hinterher jagte und schon war sie wieder weg.


[lief in den Wald,jagte ein Häschen,brachte es zum rudel,schleckte ihre wieder blutende Pfote,lief wieder in den Wald,roch eine Fähe,sprach die schwarze fremde Fähe an,sah nur noch wie die fremde wieder weg gehuscht war]
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Konchu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Jan 05, 2011 5:08 pm

Recht bald nach dem Konchu zu der Fremden gesprochen hatte, erschien eine relativ kleine, hübsche Fähe aus ihrem Versteck.
Konchu stellte sich so auf, dass er sie gerade anschauen konnte. Sie war weiß - wie er, aber doch weißer. Konchu musterte sie von oben bis unten. Sie war deffinitiv der einzige WOlf hier, mit Konchu natürlich.
Als sie auf ihn zu kam, zuckte er mit dem Ohr. Er hatte sehr sehr lange keinen Kontakt zu anderen Wölfen. Diese Fähe hingegen lebte in einem Rudel, also war das, was sie tat wohl richtig. Unwillkürlich wurde Konchu nervös. Das war vielleicht seine Chance wieder in ein Rude zu gelangen! DOch... ein Fehler und alles wäre dahin. Aber er musste diese junge Fähe über ihn informieren, es wäre gar ein Verbrechen wenn er es ihr vercshweigen würde.
Als die Fähe geendet hatte, trat sie erneut auf ihn zu, was seine Nervosität steigen lies. Er bemühte sich ruhig zu wirken und schien dies auch gut zu schaffen. Wenn Konchu etwas über all die Monate und Jahre gelernt hatte, dann war es seine Gefühle zu verbergen. Das war für ihn manchmal der einzig sinnvolle Schutz.

Er holte unauffällig tief Luft, damit seine Stimme fest und kräftig wirkte. "Mein Name lautet Konchu, schöne Fähe."
War das jetzt zu dick aufgetragen?
"Ich..." Nun fehlte ihm doch die Stimme um weiter zu sprechen. Was sollte er nun sagen? 'Nimm mich bitte bitte in dein Rudel auf. Achja, ich könnte eventuell zu einem Psycho mutieren und einige deiner Wölfe verschrecken oder, mit ganz viel Glück, auch verletzen!' Er seufzte.
"Ich wandere schon seit einer halben Ewigkeit alleine umher... auf der Suche nach einem Rudel, welches mich aufnimmt. Allerdings... allerings....."

Er sah die Fähe an. Wie sollte man so etwas ausdrücken... wenn er es sagte, war es doch sowieso klar, dass er gleich wieder abhauen kann. Es war egal, wie er es sagte. Man konnte es nicht sagen, ohne das es verschreckend wirkte. Oder kam das auf sein Gegenüber an? Vielleicht würde diese Fähe ja... Verständnis haben? Nein, wofür denn? Vielleicht akzeptierte sie es, das wäre wohl das einzige.

Ein amüsiertes und gleichzeitig verzweifeltes Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. "Ich sage einfach mal die nackte Wahrheit: Ich werde manchmal zu einem irren Psycho und manchmal, so wie jetzt, bin ich... normal - für meine Verhältnisse. Dennoch würde ich mich freuen, wenn Du mir die Chance gibst... zu zeigen, dass ich keine Gefahr wäre..."
Ich hoffe jedenfalls, dass ich keine bin...,fügte er schweigend hinzu.

Er sah der Fähe nun das erste mal richtig in die Augen. Ihre braunen Augen strahlten Wärme und dennoch Dominanz aus. Sie war zwar klein, aber durch ihr Auftreten hatte Konchu nicht das Gefühl, dass er sie angreifen müsse - was er sowieso nie tun würde, oder nicht tun wollte.

Jetzt gab es nur eins: Abwarten.

[Sinopa // Redet mit ihr // mustert sie genauer, bzw ihre Augen XD"]
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Saphira

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Jan 05, 2011 5:30 pm

Saphira sah den kleinen Welpen an. Als dieser jedoch davon sprach, dass seine Mutter von den Menschen getötet wurde, stieß die grau gestrome Fähe ein leises Knurren aus.

“Kleiner…”
Saphira brach kurz ab und schüttelte den Kopf.
Sollte sie dem Welpen wirklich erzählen, dass er seine Mutter nie wieder sehen würde?
Doch dann beschloss sie es nicht zu tun, er war eindeutig noch zu jung um dies zu erfahren.

“Du heißt also King? Da hat deine Mutter aber eine gute Wahl bei deinem Namen getroffen…. Natürlich werde ich dir helfen sie zu finden.”
Fügte die Fähe hinzu und lächelte King an.

Der Kleine wird seine Mutter zwar nie wieder sehen, aber ich kann ihn nicht einfach so allein im Wald zurück lassen. Wenn ich so etwas tun würde, dann hätte ich wirklich ein Herz aus Stein. Ich mag zwar nicht so gern mit anderen Wölfen zu tun haben, aber einen einsamen Welpen, dessen Mutter wahrscheinlich schon tot ist, will und kann ich nicht einfach so allein zurück lassen. Ich werde mich so gut ich es kann um den Kleinen kümmern und zumindest versuchen seine Mutter zu ersetzten. Ich schätze mal, sie wird vom Himmel aus auf ihren Jungen achtgeben.
Dachte sich die grau gestromte Fähe und sah King dann in die Augen.

Als sie jedoch seinen Magen knurren hörte, entfuhr ihr ein leises Lachen.
“Da hat wohl jemand Hunger, was? Sollen wir gemeinsam etwas jagen gehen?”
Fragte Saphira den kleinen Rüden.

Sie wusste zwar, dass sie mit ihrem verwundeten Hinterlauf nicht richtig jagen konnte, jedoch wollte sie King nichts davon sagen, da sie nicht wollte, dass er sich vielleicht Sorgen um sie machte.
Die Fähe hasste es bemitleidet zu werden
Doch dann gab auch ihr Magen ein leises Knurren von sich.

Mist… ich hab doch erst was gefressen. Aber klar, so ein Hase ist nicht viel, wenn man schon seit Tagen nichts mehr zu sich genommen hat. Ich muss mit dem Kleinen jagen, sonst haben wir beide bald ein mächtiges Problem. Außerdem muss der Kleine es ja auch irgendwann lernen. Außer seine Mutter brachte es ihm bereits teilweise bei, ehe sie von uns gegangen ist.

Saphira überlegte, was sie mit King jagen sollte.
“King, hast du irgendeinen Vorschlag, was wir beide jagen könnten? Beziehungsweise, auf was hättest du denn Lust? Vielleicht ein Hase oder ein Reh? Ich werde mit dir, dass jagen, auf das du Lust hast.”
Sagte die grau gestromte Fähe zu dem jungen Wolfswelpen.



[Bei King/ Spricht mit ihm/Denkt nach]
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