Ein Leben nach dem Tod? Gibt es das wirklich?
 
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 Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen

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AutorNachricht
Amaterasu
die Strahlende
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Jun 30, 2011 4:51 pm

Amaterasu beobachtete Chepi. Amatearsu beobachtete Tamira. Amaterasu beobachtete Sinopa. Amaterasu beobachtete das Rudel. Sie wollte alles genau im Blick haben um auch ja nichts zu verpassen und doch entging ihr, dass Trian die Lichtung verlassen hatte. Ihr entging, dass Chepi und Tamaria völlig abwesend waren und ihr entging, dass Sinopa sie anstupste. Denn Ammy konzentrierte sich auf etwas völlig anderes, wodurch sie quasi ihr ganzes unmittelbares Umfeld ausblendete. Sie hörte Pfotenschritte. Schnelle Pfotenschritte. Und sie waren noch recht weit entfernt. Doch wer sich ganz genau auf die Natur konzentrierte konnte eine leichte Vibration im Boden vernehmen. Amaterasu war schon immer völlig hypnotisiert von der Flora und Fauna gewesen und so war es auch jetzt. Sie blendete alles aus, obwohl es wichtig sein konnte. Sie wollte wissen, wer da war.

Erst, als Sinopa ihre Frage beantworte konnte sie aus ihrer Gedankenwelt zurück kehren. Ammy lächelte nett. Selbstverständlich würde sie ihrer Freundin den Rücken stärken! Ihr würde nicht einmal im Traum einfallen etwas anderes zu tun. Da Tamira nur ein „Natürlich“ murmelte und Chepi vorerst nichts sagte driftete Ammy wieder weg, lauschend, als könnte da gleich ein riesiges Reh aus dem Gebüsch springen.
Und was da aus dem Gebüsch sprang war zwar kein riesiges Reh, aber doch erschreckend. Amaterasu sprang auf, bevor überhaupt der weiße Rüde eine Chance hatte sich aus dem Schutz der grünen Mauer zu befreien. Ein Geruch schlug ihr entgegen, den sie sogleich tief einatmete. Ammy konnte sich gut vorstellen, wie doof sie den Fremden ansah. Ihr Blick wirkte nicht so geschockt, wie Sinopa ihn anstarren dürfte. Er wirkte eher fragend und zugleich allwissend. Amaterasu war weg. Jetzt konnte Trian sie erneut anfallen: Sie war weg. Es gab nur noch den Rüden und die Wut, welche ihr Herz zu Stein verbrannte. Ihr Blick wurde scharf, fing an Eis zu gleichen und zum ersten Mal in ihrem ganzen Leben war Amaterasu das völlige Gegenteil ihres eigentlichen Charakters. Nie zuvor hatte die Wut so sehr ihren Körper beherrscht und ihren Geist benebelt. Die kleine weiße Fähe stritt zielsicher auf den Rüden zu. Er war es. Er hatte Sinopa so verletzt und sie völlig aus der Bahn geworfen und wegen ihm hatte die Alphera Trian anschreien müssen. Wegen ihm musste sie die Erinnerungen an Raziel ausgraben. Wegen ihm litten sie.

Der Rüde sagte nur einen Namen. Sinopa. Er schien überrascht, völlig verwirrt. Sein Blick wirkte gehetzt, suchend. Bis er sie gefunden hatte. Sinopa. Ob er sie liebte? Ammy wusste es nicht und ihr war es egal. Sie war nicht mehr sie selbst. Sie sah noch, wie Tamira lächelte, bevor der Zorn sich über den weißen Rüden ergoss:

“Du!“

zischte sie. Ihre Stimme glich einer fauchenden Katze, einer Schlange, bereit, jederzeit ihre Beute zu töten. Amaterasus Augen strahlten Zorn und Lust aus. Lust auf einen Kampf. Die Wunde an ihrer Schulter war vergessen. Egal. Alles, was um sie geschah war völlig egal. Nur noch sie und dieser widerliche Rüde.

“Woher nimmst du dir das Recht den Namen Sinopas auszusprechen? Wer hat es dir erlaubt?! Wie kannst du nur in dem Glauben leben, sie würde dir so leicht verfallen? Du hast keine Ahnung! Wir haben momentan bessere Dinge zu tun, als uns um einen Arsch zu kümmern! Verschwinde, oder du wirst nie wieder Sinopas Antlitz erblicken können. Der Tod wird dir zulächeln und ich werde dafür sorgen, dass du in seiner Umarmung versingst!“

Amaterasu schnaubte angewidert.

“Verzieh dich, dein Gestank verpesstet die Luft und außerdem verscheuchst du mit deinem Gerenne nun wirklich jedes Beutetier. Zudem machst du unnötig auf uns aufmerksam. Wenn dir wirklich etwas an Sinopa läge, so würdest du nicht wie ein Bekloppter durch die Gegend springen und Feinden den Weg zu uns zeigen. Aber auch ohne dein Gehopse würde jeder deiner Fährte folgen können, so wie du stinkst.“

einen letzten voll Zorn sprühenden Blick war Amateraus diesem widerwärtigen Rüden zu, bevor sie sich umdrehte nur noch knurrte:

“Du widerst mich an!“

Danach ging sie. Weg von ihren Freundinnen. Weg von dem Rüden, welcher in Sinopas Augen ein Held war, doch in Ammys war er nur das Letzte, was sie sehen wollte. Sie hatte bessere Dinge zu tun. Mitten auf der Lichtung, unter dem Rudel blieb sie stehen, setzte sich und begann ihre Schulter zu lecken, welche wieder leicht blutete. Ein kleiner Riss hatte sich gebildet. Ein kleiner Riss. Ihre Wunde spiegelte ihr Herz wieder. Dort hatte sich auch ein kleiner Riss gebildet. Und er wurde größer. Immer größer. Die Worte, welche sie soeben zu dem Fremden gesprochen hatte. Sie galten nicht ihm. Sie galten Raziel. Raziel, der sie so verletzt hatte. Es war Trian, der ihr diese riesige Wunde an der Schulter verpasst hatte, doch Raziel hatte es mit ihrem Herzen getan. Er hatte sie noch schwerer verletzt, als Trian es je hätte tun können.


[erst bei Sinopa, Chepi und Tamira | denkt und horcht | sieht Konchu | wird wütend | redet | geht | leckt Wunde]

_________________
X Amaterasu X 5 Jahre X Fähe X wieder single X 55cm klein X



~*~ Zweitcharakter = Oki ~*~
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Trian
Krieger des Todes
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Jun 30, 2011 6:17 pm

Trian lag immer noch im Gebüsch, er hatte sich kein Zentimeter bewegt. Nein, er lag bloß still da und lauschte allem. Oder schlief der große Rüden vielleicht? Vielleicht auch nicht. Man konnte es nie wissen, wer ihn gerade entdeckt hatte würde vielleicht denken er schliefe. Aber es tat es nicht, seine Ohren waren wachsam und nahmen jedes Geräusch in sich auf. Seine Nasse witterte jeden Geruch der nah und doch so fern vom Rudel war.

Er unterschied sie, er kannte beinahe alle Gerüche des Rudels auch so sehr diese Gerüche im in die Nase brannte. „Du Tauge nichts du bist nichts wert! Verschwinde hier, du wirst es nie schaffen Neffe. Du wirst es nie schaffen in Großvaters Fußstampfen oder Vaters zu treten. Du bist ein Nichts! Sogar unsere Mutter hast dich, die eigene Mutter hasst ihren ach so liebt Sohn. Schau wie schwach du bist, schau wie jämmerlich du aussiehst. Und du solltest noch verwandt mit Raigar sein?! Das ich nicht lache…Du bist nicht weiter als ein Stück Dreck und nun verschwinde!“
Sofort öffnete der schwarze blitzartig seine Augen, diese Stimme solange hatte er sie verdrängt. Diese Wörter von seinem Onkel…er war erst 1 Jahre alt bis sein Onkel Rhaven im das alles vorwarf.
Er hatte ihn verachtete, nur weil er Trian seinen Großvater mehr glich als keinem anderen.

Nur weil er mehr ansehen in seinen Rudel bekam, weil er stärker als Rhavens Sohn Melchias war. Nun aber klebte auch das Blut seines Onkel wie auch eines Cousin an ihm, es befleckte in. Er hatte seine eigene Familie getötet, aber auch nicht ganz. Denn Tachiim wie auch Zacharias lebten noch, würde er es noch schaffen beide zu töten? Vielleicht war auch Tachiim tot? Nein, das würde sich rumsprechen das der Blutkrieger tot war, das würde Trian sofort wissen.
Zacharias, der lebte denn er war hier und stand fast vor ihm nur ein paar Meter. Wie lange würde es aber noch dauern bis dieser ihm auch zum Opfer fiel.
Die Zeit kommt oder sie würde auch nie kommen. Im Laufe der Zeit würde es man sehen.

Was war das? Dieser Geruch..so bekannt und doch unbekannt. Jedenfalls keiner aus dem Rudel, gut vielleicht war dieser sein neues Opfer? Konnte er vielleicht wieder seinen Blutdurst stillen? Ein Sprung, schnelle Pfotenschritte. Ein Rüde, so weiß wie der Schnee im Winter, seine Augen so grün wie bei kein anderer Wolf. Der Krieger des Todes musterte dem Rüden der gerade auf die kleine Gruppe der Fähe zu ging genau an.
Trians Lefzen hoben sich, seine Nackenhärchen sträubten sich, sein ganzer Körper strahlte was Bedrohliches aus. Ein tiefes und lautes Knurren aus seiner Kehle dran hinaus. Sein Körper erhob sich aus dem Boden wo er eins friedlich lag, jede einzelne Muskelfaser spannte sich. Was konnte man sehen in den Augen des Kriegers? Gefahr..
Warum tat er das aber? Erst wollte er sie provozieren und selbst ihr Blut kosten und jetzt beschütze er sie? Er beschütze die kleine Gruppe von Fähen, vor allem die Alphera die ihn als Omega Rang ein wies und ihn biss? Hatte er etwa einen Beschützerinstinkt entwickelt?
Oder wollte er nur seine süße Beute mit keinem anderen Teilen, der das Rudel verletzen könnte. Mit langsamen und bedrohlichen Schritte ging er zum Rüden und bleckte ihm die Zähne entgegen.

Er hatte mit angehört wie wütend die kleine weiße Fähe auf ihn war, wenn sie ihn schon so missachtet. Dann war er bestimmt nicht gut gesonnen.
Der Rüde roch Blut und ein kurzer Seitenblick zu Ammy bis er wider den Rüden vor sich fixierte und genau den Weg zu Sinope, Tamira und Chepi versperrte. Erst müsste er an ihm vorbei. Warum machte das Trian alles? Was war los mit ihm? Das wusste er nicht, er wollte jetzt nicht drüber nachdenken. Er fixierte nur den Rüden und blieb in seine bedrohliche Position stehen.


[im Busch / riecht Konchu / heißt im mit bedrohlichen Knurren „willkommen“ / versperrt den Weg zu der kleinen Gruppe und steht Konchu bedrohlich gegenüber]
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Chepi
einsame Elfe
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Jul 01, 2011 1:28 pm

Die Bunte saß da und hörte nahc wie vor den Anderen zu bzw. Sino, denn nur sie sprach zur Zeit. Ansonsten war alles soweit ruhig.
Die Alphera fragte ob sie nicht die Neuen begrüßen würden, da sie sich selbst auf eine Ansprache vorbereiten wollte.
Nun stand Chepi in einer Zwickmühle. Sie war eigentlich keine Fähe die offen auf Fremde zu ging, sondern blieb lieber im Hintergrund. Es war ihr sowieso immer noch ein Rätsel warum die Alphera sie zu einer ihrer Vertrauten gewählt hatte.
Tamira antwortete zuerst, Ammy blieb still.

Noch bevor Chepi etwas sagen konnte nahm sie einen fremden Geruch war. Obwohl, wirklich fremd war dieser nicht. irgendwo hatte sie ihn schon einmal gerochen. Aber wo?
Plötzlich tauchte ein fremder Rüde auf. Er war strahlend weiß und schaute etwas verwirrt aus. Das einzige was er sagte war ein Namen, der Name der Alphera.
Augenblicklich merkte sie eine Regung bei Ammy und es dauerte nicht lange da ging sie verbal auf den Fremden los. So hatte die junge Fähe die Weiße noch nie erlebt. Etwas überrascht sah sie erst zu irh hinüber und dann die anderen Beiden an. Jedem schien etwas anderes durch den Kopf zu gehen.

Auch das Rudel regte sich, denn plötzlich stand Trian wieder da. Seltsam, war er doch gerade noch verschwunden gewesen.
Der schwarze Rüde ging den Fremden drohend an, typisch Trian. Chepi war sich sicher das es wieder diese Angrifflust war, nie im Leben würde sie auf die Idee kommen der er irgendjemand verteidigen würde.
Gespannt beobachtete sie die Situation und sie fragte sich erneut warum sie diesen Rüde zum Rudel gebracht hatte.

Mach jetzt bloß nichts Unüberlegtes.

Ihre Lefzen zogen sich leicht nach oben und sie stand auf. Nun stand sie zunächst stocksteif da.

[bei Sino und Co]

(irgendwie bekomme ich hier keine guten Beiträge mehr hin)
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Sahanna
Gefrorenes Winterblut
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Jul 01, 2011 5:30 pm

Wusste der Idiot eigentlich, was er da für einen Scheiß laberte?

,,Schön, dann eben nicht Trottel sondern ... Klugscheißer? Besserwisser? Ach ja, und lass diese verdammte Sie, sehe ich aus, als wäre ich vom alten Eisen?"

Die Schwarze klang gereizt. Was wollte dieser Wolf eigentlich damit beweisen, dass er sich als höflicher Besserwisser vor ihr aufplustete?

,,Her, nur weil ich nicht ganz richtig im Kopf bin, heißt das noch lange nicht, dass ich es zulasse, dass mein Wahn meinen Willen unterdrückt. Und ein Kannibale bin ich nicht wirklich. Nur hab ich schon länger nichts mehr an Nahrung gefunden und ich hatte einfach mal probiert. Leider schmecken Artgenossen nicht sehr gut."

Als Oki auf sie zuging, wollte sie erst zurückweichen, doch das würde - ihrer Meinung nach - von Schwäche zeugen, deswegen blieb sie stehen, als wäre sie ein Fels. Als der Wolf sich aber dann, nachdem durchs Waser gewatet war, sich so toll neben ihr schüttelte, platze der Fähe fast der Kragen vor Empörung.

,,Das nächste Mal schüttelst du dir das Wasser gefälligst hundert Meter von mir weg aus dem Fell, verstanden?"

Sahannas Stimme war eisig kalt und leise, sehr leise, was sie umso bedrohlicher klingen ließ.

[ oki | fluss ]

(bissel kurz geraten)


Zuletzt von Sahanna am Fr Jul 01, 2011 8:42 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sinopa
die Allwissende
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Jul 01, 2011 8:02 pm

Die weiße Fähe sah wieder gen Himmel und wartete die Antworten ihrer Freundinnen ab, welche anscheinend genau wie sie in ihren Gedanken waren.
Wo ist er nur? Wo sind SIE nur? Beide sind fort, einen habe ich verlassen, der andere hat mich verlassen. Und nun stehe ich alleine da. Warum muss sich alles immer so wenden, darf ich nicht mal Glück haben? Ammy hat es noch schwerer.... , die Gedanken der Fähe drehten sich weiter um die Rüden. Um ihren ehemaligen besten Freund und um Konchu welcher vor nicht all zu langer Zeit, zumindest dachte sie das, sie wieder alleine gelassen hatte. Alleine mit ihrem Herzen, welches mit Kummer und Stress gefüllt war. Dennoch hatte sie hier ihre Auffangwölfe, ihre drei Freundinnen.
Ihre Gedanken drehten sich jedoch immer weiter im Kreis, ihr schien es, als würde ihr schwindelig werden, es drehte sich alle wie die Erde um die Sonne. Tag und Nacht verschmolzen gerade ineinander am Himmel, der Anblick war so schön, und ihre Gedanken so eisig und traurig. Alleine gelassen. Ohne Liebe. Ohne ein richtiges Herz.
Wieso?...., sie sah weiter gen Himmel, sie wünschte sie beide in der untergehenden Sonne sehen zu können. Erst als ihr klar wurde, dass sie wieder Schwäche zeigte, und auch vor dem Rudel, sah sie zu dem Felsen welchen sie gleich besteigen würde und ihre Ansprache halten würde, vor einem Rudel welches sie noch nicht einmal ganz kannte. Wie würde sie in dem Glanz der untergehenden Sonne wohl aussehen? Wie eine starke Alphera? Sie hoffte es auf dem Tiefen ihres Herzens.

Erst als Tamira wegsah und die weiße Fähe bemerkte, dass Amaterasu völlig ausrastete, kam auch ihr der Geruch in die Nase. Sie kannte ihn, er war so intensiv. ER war so intensiv. Wie konnte sie diesen Geruch die ganze Zeit nicht wahrnehmen?
Sie löste langsam ihren Blick von dem Felsen und sah ebenfalls langsam zu ihm hinüber. ER war es wirklich. Er stand ihr wirklich gegenüber, einige Wolfslängen von ihr entfernt. Und er war es, mit seinem Schnee gleichen Fell und seinen Augen welche sie so verzaubert hatten. Sie sah ihm direkt in die Augen. Ihre Ohren zuckten als sie Ammy reden hörte.
Weshalb war sie so sauer? Wieso sagte sie so etwas zu ihm? Wie konnte sie es, dass er vielleicht geht durch ihre Sprüche?
Die Verzweiflung und auch Trauer waren in den Augen von Sinopa zu sehen, doch sah sie ihn weiter an, weiter in diese Augen welche das Gift zeigten. Sie wollte sein Gift. In diesem einen Moment vergaß sie „den anderen von damals“ und wollte nur ihn. Sie sah ihn an und war gebannt. Wie konnte das sein? Sie kannte ihn nicht mal richtig! Aber das spielte für sie keine Rolle.
Konchu..., flüsterte sie vor sich hin in ihren Gedanken und man hätte meinen können in ihren Augen wäre Liebe aufgeblitzt. Hatte er es gesehen?

Nach wenigen Sekunden sah sie zu Tami und merkte wie sie lächelte, immerhin eine, ihr lächelte sie warm zu als Dank und Chepi wirkte auf eine Weise irgendwie misstrauisch. Ob sie es war? Denn immerhin kam auf einmal ein knurrender und anscheinend sauerer Trian zwischen den Fähen und IHM. Was ging hier vor? Warum kam auf einmal dieser Rüde welche von der weißen Fähe vor wenigen Minuten den Omega-Rang verpflichtet bekommen hatte, um sie zu beschützen? Sah er ein, dass es ein Fehler war und wollte ihr somit beweisen, dass er es gemerkt hatte? Die Weiße hatte wirklich keine Ahnung was hier vor sich ging. Sie wusste nur eines: Sie musste zu ihm, egal ob Trian hier zwischen Ihnen stand.
Mit leichten aber starken Schritten ging sie auf ihn zu. Erst sah sie nochmal Ammy an und versuchte sie mit ihrem gefühlvollen Lächeln zu beruhigen bevor sie ihr einen kleinen „Schmatzer“ verpasste.
Dann widmete sie ihre Aufmerksamkeit wieder Konchu. Immerhin war er endlich hier, sie hatte schon so lange auf ihn gewartet, auch wenn es in echt nur wenige Minuten oder Stunden waren, für sie war es eine Ewigkeit, und eine Ewigkeit war für sie auch der Weg bis zu ihm.
An Ammy ging sie locker vorbei, bei Trian jedoch blieb sie stehen und nickte ihm mit einem Lächeln zu, als Dank dafür, dass er sie beschützen wollte.

Jetzt ging sie auf ihn zu, und sie war nicht mehr weit. Nach wenigen Schritten vor Trian blieb sie stehen und sah ihn perplex an. Sie wirkte anscheinend komisch. Einerseits starrte sie ihn an, andererseits lächelte sie ihm gefühlvoll zu. Was war bloß mit ihr los?!
Ihr Blick wurde fester und gefasster, dennoch sah man noch die Liebenswürdigkeit heraus.
Sie wollte sprechen zu ihm, und sie tat es auch, ruhig und hoffnungsvoll,

“Konchu... Schön dich wieder zu sehen“, und in ihren Augen hätte man eine Träne aufblitzen sehen können, sie war so gerührt, dass er doch wieder da war, bei ihr, an ihrer Seite, “Also hast du dich doch für mein Rudel und mich entschlossen?“ Sie sah hinter sich und dann wieder zu ihm.

Mit wenigen Schritten ging sie näher, so nah, dass nur noch er sie verstehen konnte und niemand anderes hinter ihnen,

“Bitte beachte die Reaktionen nicht von gerade.... Trian, der schwarze Rüde hinter mir, ist im Omega-Rang, er ist sozusagen das Schwarze Scharf und ist immer auf Blut und Tod aus.....“, ihre Stimme versagte ein wenig und sie sah kurz zu Boden um sich wieder zu sammeln und normal weiterreden zu können, “Und Amaterasu, die kleine Weiße die gerade etwas... Sauer auf dich war hat selber etwas nicht so schönes mitgemacht. Anscheinend hat sie sich daran erinnert als du kamst... Bitte nimm es nicht ernst, in Ordnung? Jeder hier wird dich Willkommen heißen, immerhin hab ich dich in das Rudel „eingeladen“ und du hast dich dafür entschieden.“

Wieder sah sie ihm in die Augen und lächelte ein unbeschwertes Lächeln. All die Lasten die auf ihren Schultern lagen fielen plötzlich ab und sie fühlte sie wohl. Lag es nur an ihm oder noch an etwas anderes? Der Rüde hatte irgendetwas vertrautes an sich, was sie kleine Fähe schon von früher kannte.
Und erst jetzt bemerkte sie wie die letzten Sonnenstrahlen seine wundervollen Augen veränderten, sie waren statt grün, rötlich und warm. Warm, wie die Liebe wenn man sie findet. Ja, so könnte man das ganze nennen.
Dennoch quälte sie noch eine Frage im Inneren, welche sie nicht bei sich behalten konnte. Daher flüsterte sie leise zu ihm weiter,

“Bleibst du denn nun hier, bei mir und den Anderen?“, Mit Hoffnungsleuchten in den Augen sah sie ihn an und ergänzte noch etwas, “Ich kann dir gerne mehr erzählen über das Rudel und weiteres, auch wie ich die Alphera geworden bin, wie es weiter geht und solch etwas, doch geht das nur nach der Ansprache welche Gleich stattfindet. Was denkst du?“

Ihr Blick so zart wie eine Feder eines weißen Schwanes. Kannte sie überhaupt einen Schwan? Nein, doch kannte sie diesen Spruch, und auf eine Weise fühlte sie sich auf einmal Zuhause. Bei ihren Freundinnen welche sie wieder ansah und aufforderte zu ihr zu kommen mit einer Geste, immerhin wollte sie ihnen Konchu vorstellen, auch wenn vielleicht Ammy nicht davon begeistert war anfangs. Sie lächelte sie leise an und wollte ihr mit ihren Blick klar machen: “Es ist alles in Ordnung, bitte vertrau mir.“


[Bei Ammy, Tami und Chepi | Wieder in Gedanken | Bemerkt erst spät Konchu samt Geruch | Anfangs verwirrt | Versucht ihre Freundinnen und Trian zu beruhigen | Geht auf Konchu zu | Redet mit ihm | Bittet Alle 3 (Ammy, Tami und Chepi) zu Ihnen zu kommen, damit sie ihnen Konchu vorstellen kann, mit einer Geste]

Ähm.. Bissl lang

_________________
*Sinopa*x*4 Jahre*x*Fähe*x*Vergeben*
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Konchu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Jul 02, 2011 11:15 am

Da war diese kleine weiße Fähe, auch ihr Geruch am Konchu bekannt vor, doch auf sie hatte er es keineswegs abgesehen. Jene Fähe kam allerdings direkt auf ihn zu und als wäre das noch nicht genug! Nein, sie pöbelte ihn auch noch an! Woher nahm sie sich denn diese Frechheit?!

Perplex sah er die Fähe an. Nach wenigen Sekunden schmückte ein grimmiger Blick sein eigenetlich so friedliches Gesicht.
Doch er wollte sich nicht mit einem Streit die Chancen versauen, wobei es momentan doch eher übel aussah.

Wenn Sinopa sich von dieser... dieser Fähe beeinflussen lässt, sieht es schlecht aus...,dachte er und der Mut begann zu verschwinden. Doch gleichzeitig entflammte auch Ehrgeiz in ihm. So einfach wollte er Sinopa nicht gehen lassen, also baute er sich vor der kleinen Fähe auf, was ihn ungewollt bedrohlicher wirken lies.

Und wie auf Befehl tauchte ein schwarzer Rüde auf, welche Konchu anknurrte und ihm unmissverständlich klar machte, dass er hier nichts zu suchen hatte.
Ein unbeeindruckter Blick galt dem Schwarzen, welcher ungefähr "Komm doch her wenn du kämpfen willst. Aber das wird dich bei den Mädels hier auch nicht beliebter machen" bedeuten konnte.

Er nahm den Blick von dem Rüden und suchte weiterhin Sinopa, er versuchte die anderen zu igborieren, auch wenn das sein Image sicherlich nicht gerade steigerte.
Durch Konchus Auftauchen wurde das Rudel unruhig, Konchu achtete aber nicht auf jeden einzelnen. Da war eine braune, obwohl.. eine eher bunte Fähe, welche ihn mehr oder weniger anlächelte und doch stocksteif dastand. Und neben ihr war eine weiße eher kleine Fähe. Und auf ihr beharrte Konchus Blick. Da stand sie. Sinopa.

Erst konnte er nicht handeln. Was sollte er jetzt tun? Er hatte sie gefunden und sie schien ihn zu erkennen. Ein warmes und glückliches Gefühl durchfuhr ihn und die eher grobe BEgrüßung der Anderen war vergessen. Sollen die sich ihren Teil denken, jetzt galt Konchus Aufmerksamkeit nur noch Sinopa.
Schließlich bewegte sich diese auf ihn zu. Sie sah so schön aus, einfach indem sie auf ihn zu kam. Er konnte sein Herz in seinem Schädel hören.

Was ist los mit dir?,fragte er sich, ohne den Blick von Sinopa zu wenden. Wenn du so weiter machst, bekommst du ja kein Wort vor ihr heraus!

Und bevor er überhaupt überlegen konnte, was er zu ihr sagen konnte, war sie schon vor ihm. Es ging alles so schnell und gleichzeitig hatte es auch ewig gedauert.
Und dann sprach sie - zu ihm! Ihre Stimme war sanft und wunderschön. Seine Nervosität wurde von dieser sanftes Stimme beruhigt und so konnte er das erstemal seit er hier hineingeplatzt war, tief durchatmen.

Ja, ja natürlich bleibe ich!,dachte er mit einer Überzeugungskraft, welche er von sich gar nicht kannte. Und jetzt sag das laut!

Doch bevor er dazu kam, war Sinopa noch näher an ihn heran gekommen. Starr stand er da und sog ihren Geruch ein, bevor er sich üb erhaupt darauf konzentrieren konnte, was sie ihm sagte.
Unwillkürlich grub er seine Schnauze sanft in ihr Fell.

"Ja, ich bleibe bei dir.",sagte er und das Gefühl puren Glücks durchfuhr seinen Körper.


[Erst perplex wegen Ammy // Angrifflustige Haltung gegen Trian // Suchender Blick nach Sinopa // Antwortet]
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Zahir
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Jul 02, 2011 2:44 pm

Zacharias war immer noch bei der kleinen Gruppe von Azika, Angel und Achak. Er hörte kaum zu, seine Aufmerksamkeit galt seinen Bruder und der kleinen Gruppe. Genau wo er den Blick von seinen Bruder abwand, verschwand dieser. Fragend schaute er sich um „Nur einmal Bick ich weg und verliere in schon aus den Augen. Ich hoffe mal dass er nichts anstellt. Man weiß ja nie bei ihm es ist, als hätte er zwei Gesichter. Eins kann er friedlich sein wie der Regen und dann verwandelt er sich in ein tobendes Gewitter.“ Zahir seufzte, denn wie gerne er sich wünschte seinen Bruder zu ändern, vielleicht würde er sich aber auch ohne seine Hilfe ändern. Er blickte zu weißen Rüden Achak und lächelte ihm zu, er hatte seine Wörter gehört. Er wollte Trian kennenlernen obwohl wie alle in als schwarzes Schaf bezeichnete. Achak war nicht wie die anderen Wölfe die er kannte, sie würden sofort Trian mit Abscheu ansehen. Dieser blieb aber neutral, das in sympathisch und freundlich wirkte.

Jeder hatte eine zweite Chance verdient im Leben, wie es auch Zahir bekam von seinem Großvater. Sofort blickte der Rüde ins Gebüsch, er hatte ein Rascheln gehört. Es war Trian und er hatte die Augen geschlossen. Schlief er? Nein, bestimmt nicht er würde nie schlafen bei so vielen Wölfe. Wenn er sich schlafen legte entfernte er sich vom Rudel meist. Erst jetzt bemerkte auch Zahir wie ähnlich Trian seinem gefürchteten Großvater glich. Ein Kalter Schauer kroch im durch den Rücken, wenn Trian eins wie sein Großvater sein würde, wären sie alle verloren. Denn nur zu gut hat er die Legenden seine Großvater gefürchtet und auch ihn. Er wusste dass ein paar der Legende die Wahrheit war und die anderen ein bisschen übertrieben. Würde Trian je so eine Kampfmaschine werden?

Bevor Zacharias noch irgendwas denken oder gar sagen konnte, sträubte sich sein Fell und seine Lefzen zogen sich leicht nach oben. Als ein weißer Schatten zwischen den Gebüsche sprang. War Zahir so sehr beschäftigt mit seinen Bruder, das er dies nicht bemerkt hatte, diesen fremden Geruch. So ein Fehler dürfte ihm nicht unterlaufen, er wollte nicht dass dem Rudel wider sowas passierte was Trian hier angestellt hatte. Seine Augen folgten der Gestalt, es war ein Rüde mit giftgrünen Augen. Wie ein Redeschwall attackierte in Ammy. Verblüfft schaute er zu den kleinen weißen Fähen, klein aber Wow. Sie war sehr wortgewandt, was r an ihr bewunderte. Zahir beobachtete die Reaktion der anderen, ein paar lächelten und anderen wiederum schauten überrascht zu dem weißen Rüden. Wie aus dem Kommando kam eine schwarze Gestalt hinter ihm, das Knurren lies in herum fahren. Was war nun jetzt los? Jetzt war Zahir sichtlich verwirrt. Was hatte dies alles zu bedeuten? Zahir schaute seinem Bruder hinter her, war dies wirklich sein Bruder oder schlafwandelte er grad? Wollte er wirklich die kleine Gruppe beschützen oder dürstete in nach Blut und sah er wieder eine Chance, seine Blutdurst zu stillen?

Seine Aufmerksam galt Tamira, er war besorgt um sie. Er kannte diesen Wolf nicht und wusste nicht was er vor hatte. Fragend schaute er zu ihr rüber und schritt auf sie zu. Er schaute zu Trian und stupste ihn an, kurz blickten sich die Brüder in die Augen. Man konnte sagen dass sie wie Yin und Yang waren, wie Licht und Schatten. Zahir spiegelte das Licht wider Trian die Finsternis, noch als Sinopa den Rüden an stupste zuckte der schwarze Rüde kurz zusammen nickte ihr nur zu und verschwand in den Wald hinein. Oder versteckte er sich wider? Was ging in seinem Bruder nur vor? Irgendwas in Inneren von Trian zerriss ihn. Die Sorge um seinen Bruder stieg immer mehr. Aber nun wand er seine Aufmerksamkeit zu Tamira und stupste sie an und schaute zu ihr fragend auf. Was hatte dies hier alles zu bedeuten. Im Seitenblick sah er wie Konchu sich an Sinopa schmiegte. Nun verstand der Rüde gar nichts mehr. Könnte irgendwer ihm erklären, was sich hier gerade abspielte? Er legte den Kopf schief und schaute z Tamira. Könnte sie vielleicht im erklären was hier sich gerade abspielte?

[Zahir / besorgt um Bruder / versteht gerade gar nichts / geht zu Tamira (Trian ist sichtlich verwirrt und verschwindet im Gebüsch ist aber in der Nähe des Rudels)]
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Azika
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Jul 02, 2011 3:04 pm

Azika hörte, wie Ammy den fremden anfuhr.
Azika wusste nicht, was plötzlich in Amaterasu gefahren war, sie war wie ausgewechselt.

Sie sah, wie Trian aus seinem Versteck kam und sich knurrend vor den fremden Rüden stellte.
Azika fragte sich:

'Will Trian uns jetzt beschützen? Seit wann kann er uns leiden?
Was soll das ganze hier eigentlich?!'


Azika richtete sich auf und humpelte langsam zu Sinopa, die sich mittlerweile an den fremden schmiegte.
Sie fragte Sinopa freundlich:

``Wer ist dieser Rüde? Sag mir, kennst du ihn schon länger?´´


Azika lächelte dem fremden freundlich zu und wolte ihm damit klar machen, dass sie in ihm keine Gefahr sah und sie ebenso ungefährlich war.

Nach kurzer Zeit sätzte sie sich wieder um ihre Pfote zu entlaste.



[Hörte, sah, fragte sich, lief zu Sino, redete, setzte sich.]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Jul 02, 2011 9:21 pm

Was Oki schon nach kurzer Zeit klar war: Sahanna hatte kein ruhiges Gemüt. Sie pflegte eine recht vulgäre Sprache beziehungsweise war sie recht rustikal und außerdem war sie wohl das Kind des Wahnsinns, im Kleide einer hübschen Fähe. Doch all das war Oki egal. Er hatte einen Artgenossen gefunden. Jemanden, mit dem man reden konnte. Auch wenn dem Schwarzen schnell offenbart wurde, dass er nervte. Oki wusste das. Er hatte sich damit schon vor Jahren damit abgefunden. So musste er nun leben. Anders ging es nicht. In Gesellschaft der dunklen, unbekannten Fähe fühlte er sich recht wohl.

“Sind wir nicht alle Kinder des Wahnsinns? Haust er nicht in jedem von uns?“

Ohne es zu wissen hatte Sahanna Oki das schönste Kompliment auf Erden gemacht und der Rüde konnte einfach nicht anders: Er lächelte. Seine Augen strahlen Wärme und Dankbarkeit aus und die Ohren des Dunklen zuckten belustigt und zufrieden. Ja, verdammt, er war ein Klugscheißer! – um es einmal in Sahannas Sprachstil auszudrücken.
Oki hörte weiterhin der fremden Fähe zu. Das Lächeln auf seinen Lefzen. Freundlich. Er hätte Sahanna küssen können, nur, weil sie da war, ihn nicht ignorierte, mit ihm redete. Nur, weil sie nicht abhaute. Es erfüllte ihn mit Freude ihre Stimme zu hören, dabei kannten sie sich erst kurz. Nein, vermissen tat er seine Artgenossen im Allgemeinen nicht. Nur dann und wann. Ab und an, ja, da fühlte er sich einsam und verlassen. Aber er konnte diese Zeit gut mit seinem Verstand überbrücken. Geschichten formte er in seinem Kopf. Geschichten über Wölfe. Über ihn. Über Fähen. Geschichten, die erzählt werden wollen. Doch wem kann man sie erzählen, wenn kein Ohr ihnen lauschen will?

“Wissen Sie, ich kenne sie kaum und werde weiterhin meine höfliche Umgangsform pflegen. Ich möchte Sie nicht beleidigen, aber eine fremde Fähe, die ich kaum bis gar nicht kenne hat mir nicht zu sagen, wie ich mein Leben zu leben habe. Ich kann weiterhin tun und lassen was ich will.“

Oki blickte Sahanna in die kalten, wütenden Augen. Dachte sie, er hätte Angst vor ihr? Nur, weil sie mal die Stimme ein wenig gesengt hatte und es irgendwie schaffte, den Winter durch ihre Worte und ihren Tonfall herbei zu rufen? Wie naiv sie doch war!

“Nun gut, ich sehe, Sie lassen sich leicht reizen. Ich möchte nicht weiter an Ihren Nerven herum spielen. Es war mir eine Freude Ihre Bekanntschaft zu machen, dennoch bin ich der Meinung, dass sich unsere Wege nun trennen müssen. Ich werde weiter Flussaufwärts laufen. Mir scheint, als gäbe es dort hinten ein Tal, welches ich nur allzu gern erkunden will. Leben Sie wohl, Sie Kind des Wahnsinns!“

Oki lächelte Sahanna zum Abschied noch nett zu und lief dann zum Fluss, um seinen Ufern zu folgen. Das Wakanda-Tal war sein Ziel. Man hatte ihn gerufen. Sein Herz zog ihn dorthin. Die Ältesten hatten ihm einst erzählt, dass die Göttin Wakanda wenige Wölfe zu sich rufen würde und Oki schien zu ihnen zu gehören. Und so wollte er in ihr Tal. Dort leben. Im Einklang mit der Natur und seinen Artgenossen, die er dort finden sollte. Und wenn sie nicht da waren, so würde er nur ein wenig warten müssen. Sie kämen schon. Ansonsten: Suchen. Denn schließlich tat Oki das schon immer. Suchen, nach Lebewesen. Suchen, nach einem Tal. Suchen, nach dem Tod. Doch bis er den finden würde könnte es noch etwas dauern.


[bei Sahanna | denkt und redet | verabschiedet sich und geht]
So, Shanna, kannst gerne mitkommen^^
Ich habe nämlich ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich da mit Oki mache o.O

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Angel
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jul 03, 2011 12:43 pm

Angel beobachtete den fremden Rüden noch kurz, dann blickte sie aber zu Achak und lächelte ihn sanft an.

"also ich kenne ihn nicht, und Azika glaube ich auch nicht..."

sagte sie. Amaterasu fuhr den Fremden gleich an. Sie war irgentwie ausgewechselt, nicht sie selbst. Angel hatte sie vorher noch nicht so erlebt. Es war komisch anzusehen, wie die kleine weiße Fähe den großen Rüden zusammenstauchte. Dann sah sie einen schwarzen Schatten vorbeihuschen und im nächsten Augenblick sah sie Trian, wie er sich vor die Gruppe stellte. Okay, was war denn in den gefahren? Wollte er jetzt ernsthaft Sinopa und die anderen schützen? Oder, nein halt, hoffte er doch nur auf einen Kampf? Hatten Ammy und Trian die Rollen getauscht oder soetwas? Angel kam es jedenfalls ein bischen so vor. Als Sinopa auf ihn zuging und diesem fremden so nahe gegenüber stand, war Angel noch mehr verwirrt. Kannte sie ihn? Es sah zumindest danach aus. Sinopa würde schon wissen was sie tat. Azika war natürlich neugirieg wie immer und ging direkt auf Sinopa zu. Angel wendete den Blick von ihrer Freundinn ab und schaute wieder zu Achak.
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Tamira
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jul 03, 2011 5:10 pm

Als sie Ammys zischendes "Du!" hörte, spitze Tamira die Ohren und drehte ihren Kopf weg von dem Rüden sondern zu der kleinen weißen Fähe. Diesen Tonfall hatte sie bei ihrer Freundin noch nie gehört und es schockierte sie es überhaupt zu hören. Sie hätte nie erwartet das Amaterasu jemals so wütend werden konnte, sie hätte nicht erwartet das die Fähe welcher der Sonne in ihrer Ausstarhlung glich so aus ihrer Ruhe geworfen werden konnte. Tami hatte erlebt wie sie völlig am Boden zerstört war und auch das hatte ihr zugesetzt, aber sie so außer sich zu sehen war mindestens genauso schlimm, wenn nicht sogar schlimmer. Regelrecht entsetzt zuckte sie bei Ammys Wörtern immer wieder zusammen, so als würde Ammy sie anschreien und nicht diesen Rüden. Die Worte der Fähe glichen wie gefährliche Bisse vor denen man zurück schrecken musste.
Tamira wäre gerne zu ihr gegangen, aber sie wollte gleichzeitig auch hier bleiben. Verwirrt und traurig blickte sie in Ammys Augen, was war mit ihr los? Warum griff sie den Rüden an welchen Sinopa so sehnsuchstvoll erwartet hatte? Tamira wusste nicht wirklch was sie tun sollte, sie fühlte sich schuldig weil sie nicht zu Ammy ging, sie dachte aber auch das sie die anderen verraten würde wenn sie zu der weißen ging. Und da sie sich nicht entscheiden konnte blieb sie da wo sie war und bewegte sich nicht.

Doch als Trian zwischen die Gruppe und dem weißen Rüden sprang, sträubte sich Tamiras Nackenfell und ihre Augen wurden groß vor Verblüffung. Zuerst hatte sie noch gedacht das Trian sich auf den weißen Rüden stürzen wollte, und sie hatte sich schon selbst in einem schrecklichen Konflikt gegen sich selbst gesehen, doch jetzt sah es so aus als wollte Trian sie besschützen. Das machte Tamira misstrauisch, aber auch ein bisschen froh. Vielleicht bestand noch Hoffnung darin das er sich änderte? Vielleicht würde im der Gamma Rang wirklich stehen? Tamira blickte zu Chepi, welche auch misstrauisch schien, dann blickte sie zu Sinopa, von der sie ein warmes Lächeln bekam. Etwas schief lächelte sie zurück. Verdammt, was war denn hier überhaupt los?! Träumte sie vielleicht? Zuerst war Ammy total aus der Haut gefahren und nun wurden sie auch noch von Trian beschützt. Das ganze wurde ja fast unheimlich. Etwas verloren blickte sie zu Ammy zurück, bevor sie wieder Sinopa beobachtete.

Sie lauschte den Worten von Sinopa und da wurde ihr auch klar warum Ammy so ausgetickt war. Warum war sie da nicht selber draufgekommen?! Schließlich hatte sie die ganze Zeit über Ammy gewacht während sie trauerte. Und jetzt, jetzt wurde die kleine Fähe wieder daran erinnert. Schon wieder. Der Riss in ihrem Herzen wurde wieder aufgerissen, die so lockeren Nahten waren wieder verschwunden. Die ganze Arbeit war wieder zunichte gemacht. Tamira schaute zu Boden. Sie bemerkte aus den Augenwinkeln wie Sinopa sie aufforderte zu ihr zukommen. Doch sie konnte noch nicht zu ihr, da Zahir auf sie zukam und Trian gerade verschwand. Zahir stupste sie an und sie erwiderte es. Der kleine "Streit" von vorhin schien vergessen zu sein. Vielleicht mussten sie darüber nicht mehr reden, das war auch gut so. Sie bemerkte seinen fragenden Blick, doch sie erwiderte auch diesen nur ratlos. Sie wusste zwar ungefähr was los war, aber sie wollte nicht mit Zahir darüber sprechen weil es nur Sinopa etwas anging. Stattdessen drückte sie ihre Schnauze gegen sein weichens Fell und verharrte so kurz. Es war ein schöner Moment.

Tamira hob wieder den Kopf und sah Azika, welche sich auch dazu gesellte. Azika fragte ob SInopa ihn kennen würde, Tamira wusste nicht recht was sie davon halten sollte. Es waren ihr hier gerade zu viele an einem Ort. Es war viel zu hektisch. Gerade waren sie noch zu viert in einer Besprechung gewesen die die anderen noch nicht hören sollten und jetzt war das halbe Rudel da. Tamira ging an Zahir vorbei und setzte sich neben Sinopa. Mit einem Begrüßendem Nicken stellte sie sich vor.

"Hallo, ich bin Tamira. Es freut mich dich kennenzulernen."

Sie lächelte ihn an, und dann schaute sie genauso lächeln zu Sinopa. Sie hatte recht gehabt. Er war zurückgekommen und würde bleiben. Sinopa war jetzt wieder glücklich. Es war alles in Ordnung. Bis auf die Tatsache das sie bald zu einer gefährlichen Reise antreten würden.

[Bei Sinopa, Ammy & Chepi - verwirrt wegen Ammy - beobachtet die Situation - drückt sich kurz an Zahir - setzt sich neben Sinopa & stellt sich Konchu vor]

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Amaterasu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Di Jul 05, 2011 5:59 pm

Der Name umwaberte wie Nebel ihren Kopf, ihren Geist. Raziel. Sie hatte ihn verziehen. Zumindest lebte Amaterasu in diesem Glauben. Nein, das war eine Lüge. Sie selbst wusste tief in ihr drin, dass sie Raziel nie verzeihen konnte. Er hatte sie in ihrem schwächsten Moment verlassen. Er war einfach gegangen. Es war nur logisch, dass irgendwann alle angestauten Emotionen raus mussten. Dabei hatte sie nur eine kurze Zeit lang die normale Amaterasu gespielt. Es war nicht mal ein Tag vergangen. Und doch hatte diese Zeitspanne gereicht, einen Knoten in Ammy Herzen sich bilden zu lassen. Ein Knoten, der ihr verbot diese vielen, negativen Gefühle einfach frei zu lassen. Es war nicht die Trauer um den Verlust des weißen Engels. Es war die Wut. Die Wut, welche Amaterasu nie frei lassen wollte. Sie hatte gemeint, ihm verziehen zu haben, doch so war es nun mal nicht. Nie in ihrem Leben hatte die kleine, weiße Fähe einen Wutausbruch gehabt. Man schätze sie wegen ihrer Freundlichkeit, wegen ihrer Neugierde und ihrer manchmal recht abwesenden Momente. Vielleicht hatte dieser Knoten sich auch über fünf Jahre gebildet. Fünf Jahre verbrachte Amaterasu nun auf der Erde. Nie hatte sie Wut lange gezeigt, Zorn gezeigt. Man sah kaum das Feuer in ihren Augen. Und wenn doch, so erlosch es stets schnell. Dieser Rüde, er hatte gereicht. Er sah doch aus wie Raziel. Schneeweiß. Wunderschön. Ammy hatte ihn nicht richtig angesehen. Irgendwie hatte ihr Verstand aus dem Gesicht des Fremden das von Raziel gebildet. Und nun, wo er doch da gewesen war musste alles raus. Der Knoten in ihrem Herzen hatte sich gelöst. Doch schon bald – das wusste Amaterasu – würde erneut einer da sein. Denn nie, nie wieder wollte sie so ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Nie.

Langsam rollte eine kalte, salzige Träne aus den Augen der kleinen, weißen Fähe. Sie kam nicht weit, da das kurze Fell um die dunkelbraunen Seelenspiegel der Wölfin ihr den Weg versperrte. Sie verlor sich im Pelz, teilte sich auf und endete schließlich irgendwo an einem Haar. Kein Tropfen landete auf dem Boden. Keiner. So war es immer. Alles negative blieb bei Amatearsu. Nie wollte sie so etwas zeigen. Nie Schwäche zeigen. Sie war die Sonne auf Erden. Das redete sie sich ständig ein. Erst jetzt wurde ihr klar, erst nach fünf langen Jahren wurde ihr klar, dass sie sich selbst belogen hatte. Niemand konnte immer glücklich und froh sein. Das ging einfach nicht.
Ammy hob den Kopf, als sie sich sicher war, dass man ihr nicht mehr ansehen konnte, wie mies es ihr ging. Ein seltsames Lächeln legte sich auf ihre Lefzen. Jeder würde meinen, es wäre ehrlich, doch es war eine Lüge. So oft hatte sie mit ihrer Mimik belogen. So oft... und sie würde es weiter tun. Amaterasu musste einfach so sein. Es gab Lebewesen, die für Unordnung sorgten, welche, die stets den Charakter wechselten. Und dann gab es noch Lebewesen, wie Ammy. Lebewesen, die das Gute in Allem sehen mussten. Lebewesen, die stets fröhlich waren. Lebewesen, die scheinbar keine Ahnung von Tränen und Trauer hatten. Und diese Lebewesen musste man am meisten bedauern. Denn sie konnten nut allein ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Den Rest des Tages quälten sie sich. Der einzige Unterschied war: Manch einer merkte diesen Schmerz, ein anderer nicht. Und Ammy gehörte zu letzterem. Sie gehörte zu der besseren Sorte von den fröhlichen Freaks. Die Schneeweiße schüttelte wütend den Kopf, stand auf und trabte zurück zu Sinopa und ihren Freundinnen.

Amaterasus Mine war starr, neutral. Sie lächelte nicht. Sie weinte nicht. In ihren Augen loderte nicht der Zorn. Sie sah einfach nur ihre Alphera an. Diese war Ammy einen vertrauensvollen und zugleich fordernden Blick zu. Die kleine Fähe zeigte darauf keine Reaktion. Sie setzte sich neben Tamira. Wartete. Trian war gekommen. Das war Ammy egal. Azika war gekommen. Das war Ammy egal. Zahir war gekommen. Das war Ammy egal. Im Grunde war ihr alles egal. Ihre Welt bestand aus Neutralität. Das war der Kompromiss. Entweder richtig wütend oder aber total fröhlich. Nein, diesmal entschied sie sich für den Mittelweg. Sie schwieg, hörte nur zu und gab auch mir ihrem Körper keine Kommentare. Sollten die Anderen doch die Arbeit erledigen.


[erst allein | denkt | geht zu Sino, Chepi, Trian (?), Zahir (?), Azika (?) und Konchu | betrachtet alles mit Neutralität]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Jul 07, 2011 12:14 pm

Weiterhin hatte Chepi ihren Blick auf das Geschehen rund um den Fremden gerichtet. Wer war er? Wieso tauchte er hier einfach so auf? Und warum reagierten alle so aggressiv? Automatisch stieg das Misstrauen in ihr. War er ihr unsympatisch oder war es nur die derzeitige Siotuation? Sie konnte es nicht wirklich abschätzen.

Sion begab sich auf den Weg zu dem Fremden und die Bunte war gespannt was geschehen würde, nicht zuletzt da Trian genau dazwischen stand. Doch es geschah nichts. Trian verschwand, wie so oft. Ein wirkliches Rudeltier würde er wohl nie werden.
Auch Ammy schien sich langsam.
Der Rest des Rudels wurde anscheinend auf den Fremden aufmerksam, denn alle sahen sich nach ihm um.

Nachdem Sinopa mit ihm gesprochen hatte, Chepi hatte die Worte nicht richtig hören können, gab sie ein Zeichen das sie zu ihr kommen sollten.
Zögerlich blieb die Bunte zunächst sitzen und ging dann langsam auf die kleine Gruppe zu.
Sie hielt etwas Abstand und ließ sich bei den Anderen nieder.
Wer war dieser Rüde? Sie sah zu Sino, welche förmlich zu strahlen schien. Das Glück sprang schon beinahe aus ihr hinaus. Chepi lächelte kurz und und beäugte den Fremden.
Wie immer blieb sie zunächst ruhig.


[bei Sino und Co. / wartet]

(oh jey ist das diesmal kurz)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Jul 14, 2011 8:35 pm

Die kleine weiße Fähe war von dem Glück nur so überrumpelt, denn von dem einen auf den anderen Moment war ER auf einmal wieder da! Wie konnte dies nur möglich sein? Wieso war er wieder da? All die Fragen die in ihrem Kopf ohne Antwort hausen mussten bekamen eine Antwort, zwar nicht jetzt doch bald würden sie ihre Antwort bekommen und alles wäre gut. Bis auf die Wanderung.
Was solle sie nur tun? Natürlich. Konchu war nun da, aber konnte sie ihm einfach so den Gamma-Rang vergeben? Immerhin kannten die anderen ihn bis jetzt auch nicht. Wäre es schlaue Zahir den Rang zu geben? Immerhin war dieser einigen schon vertraut und sie kannte ihn auch, wenn auch nur flüchtig. Durch Tamira merkte die Fähe, dass er ein gutes Herz haben musste, denn sie würde sicher keinen Rüde mögen welcher hinterhältig war. Das gleiche dachte die Fähe auch bei Chepi, auch wenn diese mit Trian verbunden schien. Ja, er war das schwarze Schaf, aber war da wirklich nur alles schwarz in ihm drinne? Sie glaubte eher, dass er auch eine andere Seite hätte, aber tief in sich, sehr tief.

Ihre Gedanken schweiften nur so um sie herum und um die anderen als würde sie mit ihrem Gedanken alle zusammenhalten, wie eine Herde Schafe von ihrem Hirten. Wo der Zusammenhang war? Gewiss, dies schien sie selber nicht zu wissen. Doch sie wusste, dass die Wolfsgöttin hinter ihr stand und sie stets mit ihrem Herzen handeln musste egal was es auch sagte. Ihr Herz würde ihr den Weg zeigen auch wenn es nicht der leichteste war, und sollte jemanden etwas geschehen, so geschah es. Das Schicksal konnte kein Wolf der Welt jemals überlisten, so sehr man es sich auch wünschte. Ja, sie schien von gerade auf jetzt wieder ein anderer Wolf zu sein. Vor ihr stand Konchu und er hatte sie berührt aber genau in diesem Moment fragte sie sich: Wie wäre es wenn sie ER berührte? Sie fühlte sich falsch in ihrer Haut und sie wollte niemanden verletzen. Natürlich war sie glücklich das Konchu wieder da war, auch wenn sie sich kaum kannten, dennoch hatte sie das Gefühl Zwei sehr zu mögen. Zu lieben? Gut möglich. Beide? Dies wusste sie nicht. Verwirrtheit war zu spüren und sie sah gen Himmel. Göttin hilf mir!, dachte sie im Stillen und hoffte darauf sie zu sehen oder in ihrem Gedanken hören zu können doch – Nichts. Sie schien innerlich verlassen. Gerade noch eine starke Alphera gewesen und nun? Natürlich war sie noch stark nach außen hin, aber innen? Innerlich gab es in ihr eine Schlacht. Entscheidungen waren nie leicht, dennoch irgendwann musste sie sich entscheiden.

Um nicht aufzufallen sah sie nach wenigen Sekunden wieder vom Himmel zu den anderen die sich nun langsam um sie herum setzten. Sie wusste, dass Ammy das schwer viel, und aus diesem Grund flüsterte sie ihr leise zu: “Danke Ammy, dass du eine so treue und liebenswürdige Freundin bist und diesen Schritt für mich tust.“, das Lächeln, das sie ihr entgegenbrachte war ehrlich und kam aus dem wahren Kern ihres Herzens, und das musste auch Ammy merken, hoffte sie jedenfalls. Mit einer weiteren Kopfbewegung sah sie nun zu Tamira und Chepi welche neben oder eher etwas hinter ihr saßen, und sie sah ihnen an, dass sie nicht gerade begeistert waren. Nun wie auch? In ihnen schien genau wie in Sinopa ein Sturm zu fegen.
Sie musste nicht lange auf zu blicken um zu bemerken, dass nun der richtige Zeitpunkt war, die Anrede zu halten, egal ob es manchen lieb war oder nicht, nun war der Augenblick da wo sie ihn halten sollte, das hatte sie so im Gefühl, und das Gefühl stammte von IHR, Wakanda.
Sie sah zu Konchu und lächelte ihm so sanft zu wie es in diesem einen Moment eben gerade ging und sah wieder gen Himmel. Mit ihrer nicht all zu lauten dennoch kräftigen Stimme sprach sie zu allen: “Macht euch bereit. Ammy, Tami und Chepi ihr folgt mir bitte. Die Zeit zur Anrede ist nun und keinen Moment später.“, ihr Blick der zum Himmel gerichtet war, war vielsagend und stark, dennoch erkannte man gut – sofern man sie kannt – sie war verletzlich.

Ihr Blick glitt von dem Himmel, welcher eine Wunderschöne Farbe eines Dunkelblau annahm, und sah zu Konchu. In ihrem Blick hätte er lesen können: “Du folgst bitte auch den anderen, den Rudelmitglieder.“
Mit einem Zeichen machte sie den Fähen um sich herum klar, dass sie langsam schon mal los sollten und auch Zahir lächelte sie freundlich zu. Sie kannte ihn kaum, doch wusste sie; Ihm kann man vertrauen, zumindest jetzt. Mit einem weiteren Nicken in Richtung einer „Lichtung“, oder wie man dies nennen mag, zeigte sie ihm, er solle sich doch bitte dort hin begeben, damit auch er ihre Ansage mitkam, immerhin wird er bestimmt noch ein wichtiges Mitglied bei der schweren Reise sein, das wusste sie innerlich ohne wirklich zu wissen woher sie das Gefühl des Vertrauens vernahm. Es war einfach da, und erstaunlicher weise war auch dieses Vertrauen, wenn auch nur in sehr geringen Maßen, bei Trian da. Sie war einfach jemand der daran dachte, dass in jedem etwas gutes war, immerhin hatte sie dies ja auch bei Konchu gesehen, indem er ihr gefolgt war und nicht seinem zweiten Hirn was ihm manchmal sagen wollte wo es lang ging. Vielleicht wusste er nicht, dass sie dies über ihn wusste, aber sie hatte ihn gehört im Wald bevor sie aufeinander trafen. Ihr machte es nichts, und den anderen auch nicht. Zumindest wollte sie, dass es den anderen, sollten sie davon etwas erfahren, nichts ausmachen.

Wie automatisch drehte sie sich näher zu Konchu um ihm etwas zu sagen, was nur für seine Ohren gedacht waren. Ein kleines, hauchendes, mit sanfter Wärme, “Danke..“ kaum aus ihrer Schnauze und mit einem Blick wie als wäre ein Wunder geschehen sah sie ihn an, bevor sie langsam zu dem großen Stein schritt den sie in wenigen Minuten besteigen würde. Sie wusste: Sie war stark genug dies alles zu schaffen, auch wenn sie vor kurzem noch das Gegenteil dachte, doch schob sie ihre Probleme in der Sache Liebe beiseite, denn das Rudel hatte nun Vorrang auch wenn sich dies hart anhörte, aber dies war nun mal so. Noch kurz sah sie sich nochmal zu Konchu um und blickte ihm sanft in seinen giftgrünen Augen, welche in diesem Abendlicht so abgeschwächt und zart rüber kamen. Wie eine sanfte Blüte im Frühling die hoffte von der Sonne gesegnet zu werden. Der nächste Blick ging zu ihren Freundinnen und Vertrauten des Rudels, sie waren schon auf dem Weg, genau wie sie. Allesamt wussten, dass nun eine wichtige Tat bevor stand und keiner wagte es zu verleugnen ob es der richtige Moment dafür gab. Sinopa war sich sicher, und das strahlte sie auch nach außen aus. Ihre Aura zeigte Sonne und Stärke, sie zeigte Selbstsicherheit und die Fähigkeit richtig zu handeln. In diesem Moment stand die weiße Fähe nur gut da, wieso auch nicht? Man muss nicht immer schwach rüber kommen, man kann auch mal wie ein perfektes Ebenbild einer Perfektion angesehen werden, auch wenn es oberflächlich und egoistisch in einer Sicht war. Dennoch: Sinopa ziehte das Wohl ihres Rudel derzeit über ihr eigenes, da durfte sie sich erlauben mal so stark und unverwundbar zu erscheinen.

Ihre Schritte wurden großer, ihre Geschwindigkeit wurde schneller aber an Eleganz verlor die kleine Fähe nichts, nicht einmal eine Hauch. Ihre Augen verengten sich als sie unter ihren Pfoten die wunderbare und dennoch schreckliche Erde dieses Ortes fühlte, wie sie dem Stein näher kam. Sie sah ihr Ziel, sie hatte es im Kopf und auch im Herzen war sie entschlossen zu kämpfen, so lange sie lebte würde sie von nun an für das Wohl des Rudels aufkommen, egal welche Opfer es für sie bedeutete. Was tat man nicht alles um seine „Familie“ zu beschützen?
Ihre Ohren spitzten sich und sie standen nach vorne gerichtet, sie wusste, dass sie einige ansahen, doch sah sie nicht zu ihren Mitgliedern herüber, sie sah mal gen Himmel mal gegen den Stein. Und erst als er so nah war, dass sie ihre Schritte verkürzte wandte sie die Blicke zu ihrem Rudel. Jeden einzelnen sah sie an, auch wenn einige etwas weiter weg standen. Ihr Blick sagte viel aus, sie war entschlossen, und jeder sah es ihr an. Man sah es in ihren Augen und an ihrer Haltung.

Die letzten Schritte zum Stein waren langsamer als die zuvor, damit sie die Situation im Rudel überblicken konnte und nichts verpasste bis sie in ein paar Sekunden alle zusammen rief um ihrer Rede zu horchen. So schwach und geknickt sie auch eben gewirkt hatte bei ihren Freunden, von nun an sah sie stärker und aufrechter aus. Machte sie sich viel um ihr Äußeres? Nicht wirklich, doch jede Alphera eines Rudels sollte so wirken, es war eine der wichtigsten Regeln und diese befolgte sie nun. Bis an das Ende ihrer Lebens. Alphera sein war nicht leicht, das machte sie sich klar, doch war es ihre Bestimmung und sie wurde von Wakanda auserwählt. Sie tat wozu ihr Schicksal bestimmt war, und ihr Herz sagte ihr: es war richtig. Aus diesem Grund stieg sie nun mit ihrem Läufen auf den Stein von wo sie alles überblicken konnte was hier vor sich ging. Ihre Muskeln spannten sich allmählich an. Angst? In mancher Sicht schon. Immerhin war sie noch jung, sehr jung, hatte kaum Erfahrung, doch war der Stolz und ihr Vertrauen größer als ihre Angst und dieser Zustand hörte schnell wieder auf.

Mit einem offenen, freundlichen dennoch ernsten und entschlossenen Blick sah sie über das gesamte Rudel. Dort waren zum Beispiel Azika, welcher sie zuvor leider vergessen hatte zu antworten dafür musste sie sich noch einmal entschuldigen auf der Reise, aus Freundlichkeit und weil sie sie irgendwie mochte nickte sie ihr nett zu. Ihr Blick wanderte weiter zu einigen Neuen welchen sie sich noch vorstellen musste, auch ihnen gegenüber war ihr Blick liebevoll und warm, sie wollte ihnen zeigen dass sie nicht falsch am Platz war. Dann sah sie zu ihren Freundinnen an ihrer Seite ihnen schenkte sie ein Lächeln, das aus dem Herzen kamen, aus dem Organ womit sie lebte, daraus, womit sie liebte. Man hätte durch sie sehen können, denn sie war in diesem Moment ein Buch, und auch wenn es komisch klang, ihr machte diese Erkenntnis nichts aus. Sie wusste, dass sie ihren Freundinnen vertrauen konnte.
Als letztes wich ihr Blick zu Trian welcher in einem Gebüsch saß. Bei ihm wurde ihr Blick fester dennoch nicht böse. Sie hatte keinen Hass auf ihn. Im Gegenteil, sie hoffte noch immer, dass seine Gute Seite bald heraus kam.
Natürlich sah sie nochmal kurz zu Konchu den sie ebenfalls anlächelte.

Nach dem Rundblick nahm sie eine stolze Körperhaltung ein. Ihr Blick war der Blick einer Alphera und sie wusste: Es war der Blick Wakanda's. Mit einer Stimme welche kräftiger als zu vor war, dennoch freundlich und warm sprach sie zu ihrem Rudel, während sie noch jeden von ihnen ansah. “Liebes Wakanda-Rudel! Ich fordere hiermit alle auf sich um meine Vertrauten, Amaterasu, Tamira und Chepi, und um mich zu versammeln. Wir haben euch eine wichtige Mitteilung zu verkünden, welche um die Zukunft des Rudel's handelt. Wir werden eine Reise antreten!“, ihr Blick wurde ernster und sie hatte auch das Gefühl, dass die Gesichter ihrer Freundinnen ernster wurden. Mit ihrer Präsenz und ihrer ersten kleinen Ansage sah sie über die Wölfe und wartete darauf, dass sie alle näher kommen würden, sich um sie versammeln würden, damit sie weitersprechen konnte und alles verkünden konnte. Auch wenn es für sie schwer anfangs war so ernst auszusehen hatte sie noch immer diese Wärme in den Augen leuchten welche sich über das ganze Rudel verteilte.

Der Moment war da. Von nun an würde eine Neue Zukunft beginnen.


[Bei Ammy, Tami, Chepi, Zahir, Konchu und Azika | Überlegt | Redet | Geht zum Stein | Setzt sich | Fängt an zu allen zu reden]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jul 17, 2011 3:34 pm

Als sie einen leichten Luftzug spürte, zuckte sie mit den Ohren. Es war Ammy welche sich neben sie setzte, die Ammy welche Tamira nicht kannte. Mit einem Seitenblick auf sie, bemerkte die bunte Fähe die völlige Leere in den Augen ihrer Freundin. Und genau das war es was Tamira Unbehagen bereitete. Es fühlte sich nicht gut an, ihre Freundin so zu sehen. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, so, als ob sie an dem ganzen schuld wäre. Vielleicht war sie auch an allem schuld, vielleicht hatte sie sich nicht gut genug um ihre Freundin gekümmert – vielleicht hatte sie sich nicht genug bemüht. Tamira senkte traurig die Ohren und schaute zu Boden. Was war wenn Ammy ihr Lächeln nicht wieder fand? Nein. Das dürfte nicht passieren. Es würde nicht passieren. Ammy hatte eine starke Persönlichkeit, sie würde wieder strahlen können, was sie brauchte, war Zeit. Und vielleicht war es das, was sie nicht hatte: Zeit. Zu früh war sie wieder an Raziel erinnert worden, und damit ist die Narbe in ihrem Herzen wieder aufgebrochen. Aber gegen ein gebrochenes Herz...gab es keine Medizin.

Sie hörte die leise geflüsterten Worte, welche nicht für sie bestimmt waren und schaute deshalb weiter zu Boden. Sie wollte nicht Ammy sehen, wie sie nicht reagierte. Sie wollte diesen leeren blick nicht noch einmal sehen, sie wollte sie wieder lächelt sehen, fröhlich, freundlich und gut drauf. Aber nicht so. Erst als sie die Stimme von Sinopa hörte, hob sie ihren Kopf und blickte sie an. Die Alpha machte sich auf dem Weg zu dem Stein, von dem sie die Rede halten wollte, ihr Körper und ihr Blick waren entschlossen. Zögernd blickte Tamira zu Ammy, sie vermied es jedoch ihr in die leeren Augen zu sehen. Tamira drückte ihren Kopf leicht gegen ihre unverletzte Schulter, bevor sie aufstand, Chepi zulächelte und dann Sinopa folgte. Auch Tamira machte große Sprünge, um sich zu beeilen, und um zu fliehen. Sie wollte vor ihrem Gewissen flüchten, ihrem Gewissen welches ihr sagte dass, sie Ammy wieder im Stich ließ. Schon wieder. Doch letztendlich konnte man vor sich selbst nicht weg rennen. Es ging nicht.

Sie bemerkte die wärmende Blicke Sinopas nicht, da sie auf den Boden blickte, während sie zu ihr eilte. An dem Stein angekommen blieb sie stehen. Sie sprang nicht hinauf, sie blieb neben den Stein stehen. Tamira dürfte nicht dort oben stehen, auch wenn sie zu den Vertrauten gehörte. Nur Ammy hatte das Recht mit Sinopa sich den Platz dort oben zu teilen. Steif setzte sie sich neben den Stein, um auch das Rudel überblicken zu können. Ihr Blick war ernst, ihr Körper war angespannt und ihre Ohren gespitzt. Wie ein Bodyguard stand sie neben Sinopa, wie ein Fels in der Brandung. Doch mochte sie von außen noch so stark wirken, innerlich...innerlich sah es ganz anders aus. Sie bemühte sich den Blick nach vorne gerichtet zu halten, doch am liebsten hätte sie ihn gesenkt. Gesenkt um nicht in die Gesichter der anderen Blicken zu müssen, die Gesichter die sie vielleicht bald nicht mehr sehen würde. Die Gesichter, welche ihr in der kurzen Zeit schon so vertraut geworden sind. Wie würde sie reagieren, wenn eines dieser Gesichter bald aufhörte zu existieren?


[Bei Sinoa, Ammy, Chepi , Konchu, Azika und Zahir - selbstzweifel & macht sich Sorgen - stellt sich neben den Stein aufdem SInopa steht - blickt ernst nach vorne; denkt nach]
Bah, so kurz >.<

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jul 24, 2011 2:25 pm

Langsam schlingerte Ammy in ihre Gedanken. Zwar bestand ihr Leben in dieser Situation aus Neutralität, doch das hielt sie nicht davon ab, unterzutauchen in ihrem Fluss aus Gedanken, in ihre eigene Welt, in ihre Träume. Sie stellte sich Raziel vor. Der weiße Engel. Sein reines Fell glitzernd, wie Schnee im Sonnenlicht. Über ihn breitete sich der dunkle Nachthimmel aus. Keine Wolfe befleckte ihn. Die Mondsichel erleuchtete die Erde mit ihrem silbernen Licht. Die Sterne tanzten am Himmel, wie kleine, lachende Kinder. Der Wald umarmte Raziel, versuchte ihn zu schützen. Um ihn grünes, langes Gras, welches seine Beine betastet und sich an ihn schmiegt. Ja, wahrlich, er sah aus wie ein Engel! Es fehlten nur die Flügel. Raziel lächelte. Seine weißen Zähne schimmerten zart im Mondlicht, seine Augen blitzen voller Freude hell auf. Doch langsam, ganz langsam bahnt sich dunkles Blut einen Weg aus seinem Mund. Nur ein einzelner, dünner Strahl reichte, um die Luft zum vibrieren zu bringen. Der süße und zugleich abstoßende Duft es Blutes breitete sich aus. Der Strahl fließ über das weiße Fell Raziels, befleckt es und hält sich an den Strähnen fest. Es bahnt sich einen Weg über den Unterkiefer, um dort schließlich in einzelnen Tropfen zu Boden zu fliegen. Unter Raziels Kopf bildete sich langsam eine kleine Blutpfütze. Irgendwann kam auch Blut aus seinen Augen, seiner Nase, seinen Ohren. Und langsam, stetig wurde Raziel schwächer, bis er schließlich einknickte, hinfiel und an seinem eigenen Blut erstickte.

Erst, als Sinopa Ammy flüsternde Worte zusprach wurde diese zurück geholt in die Wirklichkeit. Sie hatte ihrem Fantasi-Raziel nicht gerne beim Sterben zugesehen und doch fühlte sie Glück in ihrem Körper, welches sich auch äußerlich zeigen wollte, doch Amaterasu erhielt ihre neutrale Fassade aufrecht. Sinopa bedankte sich für die Treue und Liebenswürdigkeit, welche die kleine Fähe der Alphera entgegen brachte. Ein strahlendes, wunderschönes Lächeln zeichnete sich auf Sinopas Lächeln ab. Ammy starrte ihre Freundin nur an. Ihre Augen zeigten keine einzige Emotion. Die Welt war grau geworden. Kein Schwarz, welches von Nacht und Tod zeugte, kein Weiß, welches alles erstrahlen und hübsch aussehen ließ. Grau. Trostlos und doch irgendwie nett. Eben der Kompromiss. Amaterasu gab sich damit zufrieden.
Als sich Sinopa und schließlich auch Tamira in Bewegung setzten folgte Ammy schweigend. Die Alphera erklomm den Stein, von welchem sie ihre Rede halten sollte. Tami ließ sich neben ihm nieder. Amaterasu verstand nicht recht, warum die Braune das tat, weshalb sie etwas widerwillig den Stein erklomm und sich rechts neben Sinopa niederließ. Unsicher sah die weiße Fähe zu Tamira und bedachte diese mit einem Fragenden Blick. Obwohl ihr Lächeln nicht zurück gekehrt war konnte sie noch mit ihren Augen reden. Zumindest ein wenig. Amaterasu seufzte innerlich. Es war schwer für sie, alles ohne jegliche Gefühle zu betrachten. Die Weiße sah das Rudel an. Sinopa rief die vielen Wölfe zu sich, um ihnen die weitere Vorgehensweise zu erklären. Ammy selber sagte nichts. Sie wartete einfach nur und noch immer wehrte sie sich gegen jegliche Gefühle, die in ihrem Magen rebellieren und endlich raus wollten.


[denkt über Raziel nach | geht hinter Tami und Sino her | zeigt wenige Gefühle | setzt sich neben Sino]
Tut mir leid, ich schreibe gerade ziemlichen Mist -.-
Aber ich kann große Gruppen nicht leiden, weshalb ich versuche Ammy so gut wie möglich aus dem Geschehen raus zu halten, weil ich sonst vermutlich alles durcheinander bringen würde

_________________
X Amaterasu X 5 Jahre X Fähe X wieder single X 55cm klein X



~*~ Zweitcharakter = Oki ~*~
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Chepi
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Jul 24, 2011 6:16 pm

Chepi spürte instinktiv das etwas nicht stimmte. War es der fremde Rüde? Ammy's Verhalten? Sie konnte es nicht sagen, doch irgendetwas war seltsam.
Sie sah zu Tamira und dann zu Ammy, welche gedankenverloren dasaß. Woran sie wohl dachte?

Dann sprach auch schon Sino das sie ihr folgen sollten und ging daraufhin in die Richtung eines Felsens welcher auf der Lichtung lag. Er war nicht riesig, doch bot er einem Wolf genügend Platz.
Chepi blickte über die Lichtung und sah dann den Fremdne an, erst dann erhob sie sich und folgte den Freundinnen. Nun also war es an der Zeit. Die Alphera würde ihre Ansprache halten, doch was würde das Rudel von ihren Plänen halten? Würden alle mitkommen oder einige zurückbleiben? Wie würde die Zukunft für sie alle aussehen? Welche Gefahren lauerten auf sie? Wieder einmal war sich die junge Fähe bewusst welche Aufgabe auf den Schultern der Alphera lassteten und sie war vor das sie selbst dies nicht zu tragen hatte. Gleichzeitig bewunderte sie Sinopa für ihre Entschlossheit und Stärke.

Sie war bei dem Felsen angekommen. Sinopa hatte sich derweilen auf ihn begeben und Tamira stand unterhalb. Dort ließ sich auch Chepi nieder und sah einen Moment lang hinauf. Als Sino das Rudel rief, warf sie einen Blick auf dieses. Es waren doch schon einige Wölfe zusammengekommen. Ob sie das gut fand oder es ihr weniger behagte konnte sie selbst nicht sagen. Der Wind trieb ihr die Gerüche der Anderen in die Nase.
Sie blieb still sitzen, der Schwanz lag auf dem Boden und der Blick war aufmerksam. Nun hieß es warten bis alle da waren. Sie fühltze sich unwohl, schließlich konnten sie alle deutlich erkennen. Am Liebsten hätte sie sich irgendwo verkrochen und gewartet bis alles vorbei war.


[bei Sino, Tami und Ammy / am Felsen]
Ich hoffe ich ahbe jetzt nichts verwechselt xD
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Achak

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Aug 08, 2011 2:57 pm

    Er war noch so konzentriert auf Angel, das er erschrack als er die Worte von der Alphafähe hörte. Sein Blick wanderte zu einem großen felsen und da stand sie auch schon: Sinopa, die schneeweiße Fähe mit einer besonderen Ausstrahlung. Achak wusste nicht, was sie über ihn halten würde, wenn er sich ihr vorstellt. Wird sie ihn Willkommen heißen? Oder verjagen? Wer weiß... Auf Achak machte Sinopa großen Eindruck. Mit ihrem freundlichen, warmherzigen Lächeln fühlte sich der Rüde geborgen und aktzeptiert. Aber der Spieß konnte sich ja noch wenden. Vielleicht tat sie nur so um Eindruck zu gewinnen? Aber Achak war nicht so der große Lügenaufdecker. Er würde sowas nicht mal in der Nähe aufdecken. Er hasste selber Lügen und er war unfähig selber welche zu erzählen. Lieber mochte er Treue und Ehrlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Also einfach: Wölfe mit guten Herzen.

    Achak blieb der Atem stocken als Sinopa etwas von einer Reise erwähnte. "Meinte sie das Ernst? Eine wirkliche Reise?!" Erstaunt blieb dem rüden der Mund offen und erst als er sich schüttelte um wieder zu Sinnen zu kommen schloss er ihn wieder. Er war ja noch nicht einmal im rudel aufgenommen und dann sowas! Und was meint Angel wohl dazu? Wusste sie das schon zuvor?


[ Mustert Sinopa | Denkt an Angel ]
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Saphira

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mi Aug 10, 2011 6:17 pm

Die Fähe hatte zwar bemerkt, dass Sinopa die anderen Rudelmitglieder versammelt hatte, jedoch hatte sich Saphira nicht dazu gezählt, da sie meinte es ginge die graue Fähe nichts an. Dann blickte sie kurz zu King und fragte den Welpen leise:
"King, sollen wir nach deiner Mutter suchen gehen?"
Als der Welpe nur kurz nickte und vorrannte, versuchte Saphira ihm so schnell sie es eben konnte zu folgen, jedoch war dies aufgrund ihres verletzten Hinterlaufes, der seit kurzem wieder etwas stärker schmerze nicht so gut möglich.
"King, nicht so schnell!"
rief Saphira dem Welpen nach, jedoch schien dieser sie nicht zu hören.
Kleiner... ich kann doch nicht so schnell.. Du läufst mir nur weg...
dachte sich die Fähe und sah dem Welpen nach.
Saphira rief noch mal den Namen von King, jedoch machte dieser noch immer nicht den Eindruck als habe er sie gehört. Der Fähe entfuhr ein leises Knurren.
Entweder hat er mich wirklich nicht gehört oder er ist zu naiv um auf mich zu warten... dabei habe ich ihn als so netten Welpen in Erinnerung.
sagte die Fähe zu sich selbst und versuchte dann aber King mit einem Sprint einzuholen, was Saphira aber nicht gelang. Denn plötzlich stolperte die Fähe über eine Wurzel und stürzte zu Boden.
Mit einem lauten Knurren kämpfte sich die Graue wieder auf die Pfoten und fletschte die Zähne, als sie King nicht mehr sah.
Verdammt! Was mache ich denn jetzt?
fragte sich Saphira und fletschte noch mal die Zähne.
Dann aber schüttelte sie den Kopf.
"Er muss allein zurecht kommen..."
Diese Worte taten der Fähe zwar unglaublich weh, aber sie wusste dass King hätte auf sie warten können und dass er sie ganz bestimmt gehört hatte. Mit einem lauten Seufzen machte sich die Fähe auf den Weg zurück zum Rudel, vielleicht würde ihr dort einer auf der Suche nach King helfen, was die Fähe aber bezweifelte, da sie die Wölfe dazu nicht kannte. Jedoch was sollte Saphira anders tun, außer zum Rudel zurück zu kehren? Allein konnte sie nicht überleben und dies wusste die Graue nur zu gut.

[Folgt King/Ruft ihm nach, dass er warten soll/Stürzt über eine Wurzel/Verliert King aus den Augen/Beschließt zum Rudel zurück zu gehen]

(Ich habe King einfach weg laufen lassen, vielleicht kehrt er eines Tages zurück, da ich nicht genau weiß, was ich sonst mit ihm machen soll....)
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Akuseru

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Aug 27, 2011 10:26 am

Akuseru lag nahc wie vor abseits. Der Wind strich sachte durch sein Fell und nach und nach schien auch er sich zu beruhigen. Es gab viele neue Eindrücke und auch einige die ihm nicht gefallen. Da war zum Beispiel dieser Rüde, Trian. Früher oder später würden sie bestimmt noch zusammenkrachen. Das hoffte der Bunte jedoch nicht, denn er war eigentlich kein guter Kämpfer. Er tat nur immer so.

Langsam sank schließlich der Kopf auf die Pfoten und auch die Augen zuckten immer mehr. Der Rüde gähnte und merkte immer mehr wie erschöpft er eigentlich war. Schließlich konnte er die Augen nicht mehr geöffnet halten und sank in einen tiefen Schlaf. Eine wollige Wärme breitete sich in ihm aus. Ob er etwas geträumt hatte konnte er später nicht mehr sagen. Er war einfach weg gewesen. Weg vom fremden Rudel, weg von allen Sorgen und Gedanken.

Erst nahc einige Zeit, wie lange genau konnte er nicht sagen, kam die Wirklichkeit zu ihm zurück. Er spürte den Wind, den harten Boden und roch die Düfte der Umgebung.
Langsam öffnete er ein Auge, dann das Andere. Erneut musste er gähnen, als er aufstand um sich zu strecken. Nachdem die Glieder wieder einigermaßen wach war, sah er sich um. Die Alphera stand auf einem Felsne und das Rudel schien sich zu versammeln. Auch einen fremden, neuen Rüden konnte Axel ausmachen. Er schnaubte und schüttelte sich.

Na, dann wollen wir mal sehen was da los ist.

Langsam ging er auf den felsne zu. Seine Rute hob er stolz und auch seine Haltung zeugte nicht von Nervosität. Am Felsne angekommen blieb er stehen und musterte die Anwesenden.
Tief stieß er die Luft aus und setzte sich dann nieder. Was hatte er eigentlich verpasst? Ihm war erst gar nicht aufgefallen das er eingeschlafen war. So ein Mist, schließlich konnte das sehr gefährlich werden bei Fremden.


[schläft / wacht auf / geht zum Rudel]

(bisschen kurz)

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Konchu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Aug 29, 2011 8:33 pm

Konchu beobachtete und hörte der wunderschönen, weißen Fähe zu, wegen welcher er schließlich zum Rudel zurückkehrte. Ein sanftes Lächeln konnte er nicht unterdrücken, aber es war ja auch nichts dabei zu lächeln.

Eine Reise also?,dachte Konchu und zuckte mit den Ohren. Eine Reise war gefährlich, man wusste nicht, was einen erwarten würde. Feinde, Hunger, Kälte und schluss endlich vielleicht erneut grausame Einsamkeit. Ein Blitz bestehend aus Angst und Unwohlsein durchfuhr ihn. Hoffen wir mal, dass das gut geht.

Eher unbewusst ging er einige Schritte auf Sinopa zu, welche nun auf einem erhöhten Platz angekommen war und zu ihrem Rudel sprach. Sie sah anmutig und stolz aus, eine Alphera eben auch wenn sie dies wohl noch nicht solange zu sein schien.
Er setzte sich und wartete auf weitere Worte dieser Schönheit, doch er musste sich wohl gedulden bis sich das ganze Rudel versammelt und konzentriert auf Sinopa achtete. Einige kamen bereits dazu, setzten sich, beobachteten und lauschten - genau wie er und auch sie warteten nur auf die nächsten Worte, ebenfalls wie er. Er fühlte sich wie Teil des Rudels, ein Teil des Ganzen, nicht mehr allein und keine Einsamkeit mehr. Das war es, was er wollte, was er sich gewünscht hatte. Aber nun da er es hatte, war es wieder in Gefahr.

Was du besitzt, kannst du verlieren...,dachte Konchu, seine Mutter sagte das einmal zu ihm. An diesem Satz war wohl oder übel etwas wahres dran, oder nicht? Allerdings war es doch sehr pessimistisch so zu denken, aber Konchu war ja auch nicht gerade der größte Optimist. Nein, nein. Das wird schon!

[Denkt nach, bei den Anderen]
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Tamira
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Sep 01, 2011 11:14 am


Sahanna

Im Gegensatz zu diesem Trottel lächelte Sahanna nicht sondern zeigte die Zähne. Dieses dämliche Grinsen würde sie ihm schon noch aus dem Gesicht wischen – und das schneller als ihm lieb wäre! Nur durch die Tatsache, dass der Hunger nicht an ihr nagte und dadurch Löcher schaffte, durch die mörderischer Wahnsinn drang und sie in Rasarei verfielen ließ, rettete ihn. Diesen Trottel. Er wusste gar nicht was für ein Glück er hatte, was für ein großees Glück. Doch als er wieder zu einer seiner Reden ansetzte, beließ sie es nicht dabei, nur die Zähne zu zeigen, sondern ließ auch ein tiefes, bedrohliches Knurren hören.

“Dein Leben wird nicht lang sein, wenn du weiter so schwafelst, Trottel.

Als er sich verabschiedete, umspielte ein kaltes, teuflisches Grinsen ihre Leftzen. Nur weil er mit langen Sätzen um sich warf, und alles umschrieb, statt klar seine Meinung zu sagen, entging es Sahanna nicht, das er einfach nur ein Feigling war. Warum sonst sollte er nun weiterziehen wollen? Er war ein Feigling auf der Flucht, auf der Flucht vor ihr, konnte er ihre Anwesenheit doch nicht ertragen. Das konnte niemand. Niemand konnte es mit ihr aushalten, denn jeder, der ihr zu Nahe kam musste leiden, leiden, weil sie hatte leiden müssen, weil ihr Blut gefroren war. Und so würde jeder Wolf erfrieren, der zu lange in ihrer Gegenwart verweilte. Sahanna fing an zu lachen, ihr wahnsinniges gekicher erfüllte die Luft und vermutlich auch noch die Ohren des Trottels. Sie waren doch alle so schwach. Alle schwach. Alle schwach. Doch sie, sie war stark, sie tötete die schwachen und ließ ihr Leid an den anderen aus damit sie es spürten wie es war mit in der Kälte gefrorenes Winterblut zu leben.


[Bei Oki – lässt ihn ziehen]
Ich habe die Erlaubnis von Ammy.

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Lausche deiner Seele...
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Trian
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Di Sep 06, 2011 3:00 pm

Sichtlich verwirrt verschwand der Rüde mit den pechschwarzen Fell, der der Finsternis zu gleich ist. Hatte er gerade Stimmungsschwankungen oder was? Was war mit ihm los? Warum hatte er dies getan? Okay er hatte zwei Möglichkeiten. Die erste er verliert langsam den Verstand und wird verrückt oder das andere seine noch kleine Gute Seite (das er denkt die er eigentlich nie hatte) schiebt sich langsam vor der böse guten Seite (diese Seite aber immer da war, so denkt er). „Ich dachte nur Fähen haben solche Stimmung Schwankungen und vielleicht doch nicht. Gott jedenfalls weiß ich nun wie sich das einfühlt.
In einer gewissen Reihenfolge: Gut Böse Gut Böse und auf einmal wider neutral gegenüber allem. Aber wie kann man die ganzen Jahre es aushalten und so spielen als ob man ein Sonnenschein wär. Bah das kann ich nicht, ich will nicht so sein.
Ich bin anders als die anderen und das wissen sie. Ich bin das schwarze Schaff und das werde ich auch immer sein…oder es passiert ein Wunder und ich werde auf einmal zum schwarzen ein weißes Schaf werden. Da muss aber wirklich ein Wunder passieren. Oh man Oh man Trian, diese Rudel wirkt auf die wie Schlafmittel und dann wie ein Mittel das dich in ein paar Sekunden aggressive wie je macht. Halte dich lieber fern, für eine Weile damit du dich ordnen kannst.
Oder halt…besser spiel so lange das Lahm und schlag dann zu. Wie das Lahm zu einem Wolf wird..Hmm nicht schlecht. Mal sehen was daraus wird.“
Ein müdes Gähnen erklang aus den Büschen, lange hatte der der Rüde nicht geschlafen für seinen Geschmack zu lange.

Aber was soll man da schon tun? Durchhalten und nicht einschlafen jedenfalls obwohl er niemand aus diesem Rudel wusste würde jemals ihm ein Haar krümmen, wenn er nicht dem Tode nahe sein will. Aber seine Augen wurden wachsam und schauten zum Himmel der Himmel färbte sich leicht rosa und die Sonne war nicht zu sehen.

Der Tag neigt dem Ende zu und ein neuer Tag wird kommen.
Trian schaute noch eine Weile in den Himmel und genoss ab und zu die Brise die durch das Fell wehte und auch den Anblick des Sonnenuntergangs. Bald bricht die Nacht hinein und der Rüde würde nicht auffallen er würde so sein wie ein Schatten in den Bäumen.
Eigentlich doch auch ein guter Zeitpunkt um jemanden umzubringen oder? Schon, aber wegen all der Verwirrungen und seinen Plan sollte er den lieben netten Wolf spielen. Blöde Rolle und eine verachtenswerte dazu, so zu spielen ob man ganz lieb ist und es nicht ist.
Kur schnaufte der Rüde und seine Ohren richten sich zu dem Klang der Stimme dir durch die Stille drang und seine Augen wanden die weiße Fähe und auch deren kleinen Gruppen aus Anhänger.

Aber wie Trian sie gerne nennt Schoßhündchen bei dem Gedanken konnte er sich einfach kein Lächeln unterdrücken und horchte auf was sie zu sagen hatte. „Eine Reise das Beste wo man einen Unfall vortäuschen kann und denjenigen töten kann.
Mal sehen wo sie uns hinführen werden. Bleib dennoch das Schlusslicht Trian sei gewiss auch wenn du das Lahm spielst vergiss nicht wer du wirklich bist.“
Und dann sah er wie ein kleiner Braune Wollknäuel weg stürmte. Nur ein Gedanke nur eine Bewegung und er sprang seinem Sohn hinter her. Bevor er bremsen konnte landete der Rüde in seinen Dornenbusch, wo der Kleine sich durch die Dornen hin durch krabbelte und fort lief.
Ein kleines Jaulen konnte der ausgewachsene Rüde nicht unterdrücken und krabbelte Rückwegs raus aus den Dornen und roch wie langsam der Duft seines Sohnes verschwand.

Der Duft wurde ersetz von dem Geruch frisches Blutes. Denn leider hatte sich der Rüde einen Kratzer oberhalb der Nase zugefügt, genau am Nasen Rücken sah mein die feinen Linien in zickig, wo Blut raus quoll und in sein Maul gelangt. „Wenn man sein eignes Blut kostet ist es nicht mehr so lecker.“ Wie eine Katze konnte man sagen wischte sich der Rüde mit der Pfote über Gesicht und verschmierte das Blut so mehr. Dennoch hatte dies aufgehört zu bluten, eines würde vielleicht bleiben, eine Narbe. Da war der Rüde sich sicher oder auch nicht und ging mit langsamen Schritten zu dem Rudel zurück. Und legte sich hin dieser Tag war alles andere als verrückt.
Erst seine Gefühle des einen reinen Chaos waren und nun noch ist sein Sohn verschwunden.
Was für ein Tag, der Rüde hoffte eines das dieser Tag schnell vorbei ginge würde.


[schmiedet Plan / horcht auf / folgt King um ihn zurück zu holen / rennt genau in ein Dornenbusch und kriegt einen Kratzer ab an der Nasenrücke, wo später vielleicht eine Narbe entstehen würde / geht zum Rudel zurück / lässt Sohn ziehen]

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Hotaru

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Sep 10, 2011 9:57 am

Hotaru blickte auf den Boden, so wie sie es des öfteren tat. Man könnte meinen ihr Kopf sei ihr zu schwer, weshalb sie ihn immer senkte und den Boden betrachtete, doch dem war nicht so. Aber wozu sollte sie den Kopf heben, wenn sie dort nur tausende von Irrwegen sah, die sie gehen konnte und nicht wusste wohin diese führten? War es da nicht besser seinen Blick auf den Boden unter sich zu fokussieren und einfach dem Weg zu folgen, dem einen die Pfoten vorgaben? Allerdings konnte es so auch gut passieren, dass man so auch wichtige Dinge übersah. Hotaru entwich ein leiser Laut, welcher einem Seufzer glich. Wo sollte sie denn schon hin? Es gab niemanden zu dem sie gehen konnte, und niemanden, der sie erwartete. Genauso gut konnte sie hier stehen bleiben, wie ein Stein und niemand würde sie bemerken. Genau! Sie würde jetzt hier stehen bleiben, bis sie Wurzeln schlug. Aber selbst dann wäre sie immer noch in der gleichen Situation wie jetzt. Hotaru schüttelte leicht verneinend den Kopf. Dumme Fähe! Entscheide dich endlich. Jetzt sprach sie auch noch mit sich selbst – also...naja, zumindest in Gedanken. Aber das tat sie des öfteren. Mit wem sollte man auch sonst reden, wenn man alleine war? Etwa mit dem Gras unter ihren Pfoten? Oder dem Fluss, welcher neben ihr rauschte? Letzteres wäre dann wohl doch die bessere Wahl. Sie wendete den Kopf in Richtung des kühlen Nass und überwand die restlichen Pfotenschritte, bis sie das gluckernde Wesen berühren konnte. Sanft tippte sie mit der Pfote darauf – es war kühl, aber nicht zu kalt um ganz hinein zu gehen und ein Bad zu nehmen. Doch das wollte Hotaru im Moment nicht. Sie blieb am Uferrand und starrte in die Wassermasse vor sich.

Trotz der Strömung, welche im Fluss herrschte, konnte sie ihr Spiegelbild im Wasser betrachten. Orange braune Augen starrten ihr aus dem Wasser entgegen, umrahmt von braunschwarzem Fell. Hotaru schloss die Augen, nur für einen Moment, um die Luft einzuziehen. Dann öffnete sie diese wieder, nur um in das gleiche Antlitz zu starren, welches sich ihr auch schon vorher geboten hatte. Sie beugte sich darüber, schob ihren Kopf ganz nah an das Wasser, ohne es zu berühren.

“Was willst du? Warum starrst du mich so an?

Knurrte sie leise. Verrückt. Jetzt rede ich auch schon mit meinen Spiegelbild! Doch hier konnte sie knurren – wenn auch miserabel und unglaubwürdig. Nicht mal das schaffe ich... Aber hier konnte sie wenigstens üben, wie es war selbstbewusst zu sein. Und hier hatte sie auch keine angst. Aber sie kam sich lächerlich vor. Nein, nicht nur lächerlich, sondern richtig armselig. Wie weit muss man sinken, um mit sich selber zu üben, dass zu sein, was man sein will? Den Blick nicht von dem Wasser-Ich gewendet, nahm ihr Ausdruck nun eine andere Form an. Jetzt blickten traurige Augen aus dem Wasser heraus. Hotaru wollte sich nicht mehr sehen, sie wollte nicht mehr diese wertlose, kleine Fähe welche sie selbst war, anblicken müssen. Verschwinde! rief sie, wenigstens in Gedanken aus und donnerte ihre Pfote auf das Wasser. Mit dem Aufprall ihrer Pfote sprangen tausende von Wasserspritzern auf, und benetzen alles, was sie in die Finger bekamen. Aus Reflex schüttelte sie sich, als das Wasser auch sie benetzen wollte. Sie setzte sich auf ihre Hinterläufe, rutschte ein wenig auf dem Gras zurück und brachte sich dann in eine liegende Position. Ihren Kopf bettet sie auf ihre Pfoten, und ihre Schnauze hätte das strömende Nass berühren können, hätte sie ihren Kopf nur ein wenig gesenkt. Die Augen starr nach vorne gerichtet blieb sie liegen und ließ ihre Gedanken wandern. Ihr Spiegelbild hatte sie zerschlagen, und da sie nicht ins Wasser blickte – sondern darüber hinweg- konnte sie sich auch nicht mehr sehen. Hoffnungslos...


[Am Fluss – knurrt kaum hörbar das Wasser an – schlägt darauf ein – legt sich hin & starrt über das Wasser – in der Nähe von Oki]
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Sunkmanitutanka



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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Sep 10, 2011 4:15 pm

Ein Jahr ist es her,dass Sunkmanitutanka sein Rudel,seine Familie verlassen hat.Seit dem zieht er alleine durch die Welt,auf der Suche nach einem Rudel bei dem er bleiben will.
Ab und zu hat er gesellschaft von anderen Wölfen,seien es Familien,Rudel oder andere Einzelgänger.
Er hatte keine Ahnung wo er sich gerade befand und wohin ihn sein Weg führen würde.

Tage später,immer noch zog Manitu alleine umher.
Vor ihm erstreckte sich ein Wald.Auf diesen steuerte er weiterhin zu.Es wäre eine angenehme Abwechslung wieder durch einen Wald zu laufen.

Fein,ein Wald.So gerne wie ich über Gars laufe...ein Wald ist eine gute Abwechslung.Ich ziehe dem flachen Gras eh das hohe Gras vor - von dem es hier wiederrum nichts gibt.Da passt doch ein Wald wirklich gut.
Ich sollte weniger nachdenken,sondern mehr machen...


Angetrieben davon den Wald schnellstmöglich zu erreichen,lief er einen flotten Schritt,rannte jedoch noch nicht.
Erst jetzt,raus aus seinen Gedanken,bemerkte er,dass der Tag sich dem Ende neigte.Der Himmel hatte sich schon in ein tiefes rose gefärbt.Die Nacht stand bevor und würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Es war angenehm warm.Verglichen mit den früheren Temperaturen in seinem alten zu Hause ist es sogar ganz schön warm für diese Zeit.
Doch mittlerweile hatte sich der Rüde an diese Temperaturen gewöhnt.Auch sein Winterpelz ist nicht mehr ganz so Dick zu dieser Zeit wie in der Vergangenheit.
Aber Vergangenheit ist nun mal Vergangenheit....

Nun lief er durch den Wald.Immer tiefer lief er hinein.
Wölfe.Er hatte eindeutig den Geruch von Wölfen in der Nase.
Egal wo und egal wann,seine Nase war immer auf der Suche nach Wölfen und nun schien er endlich wieder ein Rudel gefunden zu haben!
Manitus Schritt beschleunigte sich,er begann zu rennen.Ohne auf den Weg zu achten oder etwas um sich herum mitzubekommen rannnte er.Er wollte nur ein:In windeseile bei den Wölfen sein.
Dann sah er sie und verlangsamte seinen Schritt.Es waren viele,so kam es ihm jedenfalls auf dem erst Blick vor.Sicher konnte Manitu sich nicht sein.
Ihm fiel auf das sich mehrere Wölfe um eine weiße Fähe versammelt hatten.Diese Fähe saß auf einem erhöten Platz und schien eben zu den Wölfen geredet zu haben.

Wer ist sie?Eine Alphera?

Manitu blieb kurz stehen,nur um gleich darauf auf die weiße Wölfin zu zu gehen und nicht weit von ihr zu halten.Die anderen Wölfe beachtete er nicht,auch wenn dies nicht umbedingt zu den Höflichkeiten gehörte.

Weiße Wölfin!Bist du die Alphera dieses Rudels?

Keine Sekunde lang lies er sie aus den Augen.Er wollte das sie und auch jeder andere wusste,wen er angesprochen hatte.Auch setzte oder legte er sich nicht.


[wandert durch die welt | denkt nach | geht in den Wald | findet das Wakanda Rudel | spricht Sinopa an]


Zuletzt von Sunkmanitutanka am Mi Sep 21, 2011 4:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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