Ein Leben nach dem Tod? Gibt es das wirklich?
 
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 Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen

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Angel
Mondschatten
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Okt 28, 2010 8:13 pm

Angel wartete darauf dass der Atem des Todes sie angreifen würde als dann aber Azika sprach schaute sie kurz zu dieser. Es ging wieder alles so schnell. Sie hörte wie sich der Krieger des Todes Chepi vornehmen wolle und sich der andere um die beiden schwarzen kümmern solle. Sie knurrte lauter, stutzte aber als dieser nicht angriff. Er schien einfach nur da zu stehen und nichts zu machen. Sie hörte Zahir und dann das Heulen des andren Rüden der sich Krieger des Todes nannte. Kurz darauf kam der Krieger des Lichts und griff denn Mörder kurz an. Sie bekam auch mit das der Atem des Todes Zahir auch angriff, kurz etwas sagte und verschwand. Angel blieb wie angewurzelt stehen und schaute sich um. Chepi und Tamira waren verletzt und die weißen Fähen weg. Sie blickte wieder zu Azika. Ihre Freundinn hatte sie beschützen wollen, wobei sie doch diese beschützen wollte. Sie ließ kurz den Kopf hängen und merkte nicht was Tamii machte.

Ich bin einfach nicht stark genug um jemanden zu beschützen, auch wenn ich es noch so sehr wollen würde, bin ich keine große Hilfe und werde auch nie eine sein.

Dachte Angel. Sie wollte helfen und hatte letzten Endes auch noch Azika in Gefahr gebracht. Sie blickte etwas betrübt zu Azika. Diese hatte zum Glück nichts abbekommen. Sie hörte wie Tamira etwas fragte und schaute zu der braunen Fähe.

Ich weiß nicht, aber wenn die beiden wieder angreifen werde ich keine große Hilfe sein. Ich konnte den einen noch nicht einmal richtig ablenken.

Gab sie zur Antwort und dachte wieder daran dass der schwarze Rüde einfach wieder aufgesprungen war und sie nicht beachtet hatte. Sie blickte kurz in den Himmel. Es hatte immer noch nicht aufgehört zu Regnen. Angel nieste kurz als ein besonders großer Tropfen auf ihrer Nase landete.

Sie werden uns wieder finden und dann Gnade uns Gott.

Dachte die Schwarze, behielt es aber für sich. Sie blinzelte kurz ehe sie dann wieder zu den anderen sah und aufmunternd lächelte. Ja, Angel setzte eine Fassade auf damit die anderen nicht noch Trauriger wurden. Sie wusste nicht ob die anderen merkten dass ihr Lächeln nur ihre Gedanken verbergen sollte, aber es hätte ja nichts genützt wenn die anderen noch Trauriger wurden. Als Tamira einen Heulen losließ stimmte Angel mit ein, jedoch eher um denn anderen Mut zu machen, um zu zeigen das niemand von ihnen alleine war.


[wartet, knurrt, stutzt, etwas betrübt, denkt, spricht, schaut in Himmel, denkt, setzt Fassade auf, stimmt in Heulen ein]
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Azika
Dunkellicht
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Okt 29, 2010 4:51 pm

Azika blickte Chepi und Tamira an, sie war so wütend das sie nicht mal daran dachte das sie denn schwarzen Rüden so toll fand sie wollte nicht das noch schlimmeres passierte schon gar nicht das jemand starb oder Angel verletzt wurde.
Aufeinmal wurde sie aus ihren gedanken raus gerissen da die beiden Mörder hinter denn Büschen verschwanden, Tamira fragte kurze zeit später ob es Chepi und ihnen gut ginge, Azika antwortete

Ja mir gehts gut, ich hoffe nur das Ammy noch lebt da Raziel sie ja weg gebracht hatte

Angel hatte kurz zuvor geantwortet, Azika schaute Tamii noch nach als diese zu Zahir ging.
Nachdem sie ihren blick abgewant hatte schaute sie zu Angel, Azika fand das Angel etwas betrübt aus sah und fragte sie

He was ist denn los, ich finde es gut das du uns beschützen wolltest das war echt mutig da der Mörder dich auch hätte angreifen können

und lächelte leicht dann ging sie rüber zu Chepi und schaute sie an, Chepi tat ihr leid, leise fragte sie

Chepi du bist ziemlich verletzt, soll ich mir das mal ansehen? Ich kenne eine Pflanze die, die Schmerzen etwas lindert und dann würde es dir schon etwas besser gehen.

Dann schaute sie kurz auf die Wunden und direkt wieder in Chepis Augen.
Dann schaute sie noch mal zu Angel und bemerkte das sie aufmunternt lächelte.
Plötzlich heulte Tamira auf und Angel stimmte mit ein, Azika fing auch kurz nachdem Angel aufheulte an zu heulen.
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Zahir
der Krieger das Lichts
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Okt 29, 2010 5:22 pm

Nach diesem Angriff setzte sich Zacharias auf, die Wörter halten in seinen Kopf. „ Das nächste Mal wirst du sterben…Nein, das werde ich bestimmt nicht, wir werden es sehen wer sich im eigenen Blut badet. Wir werden mehr vorbereitet sein, nächstes Mal werden wir euch in die Flucht schlagen das Verspreche ich euch.“ Aber auch was ganz anderes ging im durch den Kopf, ein Schock und dennoch Schmerz. Dieser Rüde, er wusste wer dieser Rüde war. Wusste der Krieger des Todes was er wusste. Nein, bestimmt nicht. Hass und zugleich Schmerz stieg in den Rüden hoch, warum. Warum musste dieser Rüde sein Bruder sein. Warum musste er mit ihm verwand sein, warum müssten sie das gleiche Blut in sich tragen. Waren sie sich so ähnlich? Nein, das waren sie nicht. Sie waren das Gegenteil von einander, wie schwarz und weiß. Was das schlimmste von allen war, war das sein eigener Bruder ein Mörder war. Vielleicht würde er sich ändern wie er? Er war doch auch früher ein Mörder und nun ein Rächer, der die unschuldige rächt.

Der Blick schweifte über alle, fast alle waren verletzt, nur wegen dieser zwei Killer. Die es für eine Ehre hielten anderem Leid zuzufügen. Wie wäre es, wenn diese das Leid spüren würden von den anderen. Aber eins wunderte ihn, das mit Chepi, Trian hat sogar Tergales gesagt er sollte sie verschonen. Nein, das kann nicht sein. Oder doch? Trian interessiert sich wirklich für diese Fähe? Kann eigentlich ein Mörder, Gefühle spüren. Scheint so ja, dieser hatten Gefühle für die junge Fähe Chepi und er? Zahir hatte Gefühle für Tamira und er würde sie erobern. Tamira, ihr Namen. So schön, wenn er diesen Namen hörte. Seine Ohren zuckten, Tamira näherte sich langsam, auch sie war voller Blut verschmiert. Erst jetzt bemerkte Zahir, das seine Schnauze blutete und seine Pfote ein bisschen weh tat. Nicht jetzt, er durfte jetzt nicht an sich selbst denken. Nein, so war Zahir nicht, er dachte immer an die anderen als an sich selber. Er schaute Tamira tief in die Augen, solch schöne Augen die einen in den Bann ziehen. Fast konnte er sich nicht lösen, bis er dann ein paar Wörter herausbrachte

„ Mir geht’s soweit gut und dir?... Zärtlich stupste er in die Flanke von Tamira. Zahir schaute zu jeden bis er dann Anfing zu reden „ Ich glaube das war erst der Anfang, wir müssen uns eine Taktik ausdenken, wenn sie wieder angreifen. Aber zu vor müssen wir sorgen, dass sie schwer Verletzen die Wunde, so schnell wie möglich verheilen. Und ich glaube wir müssen eine Patrouille haben die nach den beiden Ausschau halten. Ich glaub Sinopa ist nicht in Gefahr, besser gehen wir zu den Beiden. Denn Amaterasu hat es schwer getroffen.“

Zahir Blick glitt zu Tamira, er rückte zu ihr hin damit diese sich an ihn lehnen konnte, damit die schweren Wunde sie nicht belasten. Vorsichtig schleckte er das Blut von ihr und säuberte somit, die Wunde. Seine Ohren waren aufrecht gestellt, damit er zuhören kann, was die anderen meinen.

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Amaterasu
die Strahlende
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Okt 29, 2010 5:23 pm

Engelchen wollte er sie jetzt nennen, doch Amaterasu war der Meinung, dass dieser Kosename eher für ihn gedacht war. Er war doch hier dieses übernatürliche Wesen mit unsichtbaren Flügeln. Raziel fragte die Schneeweiße indirekt, ob es ihr besser ging und sie musste sofort anfangen zu grinsen. Ihre Aura strahlte richtig.

Wenn du bei mir bist kann es mir nur gut gehen.

dachte die Fähe, sagte jedoch stattdessen:

“Ja, es geht mir... Aua!“

Wie ein Schlag traf Amaterasu plötzlich ein scharfer Schmerz aus ihrer Schulter. Ein kribbeln, welches sich anfühlte, als würde man mit Nadeln in ihr Fleisch stechen breitete sich über ihren ganzen Körper aus. Automatisch begann die Fähe schneller zu atmen und ihr Herz schlug wie verrückt. Die Wunde an ihrem Schulterblatt begann wieder stark zu bluten. Tränen standen der Schneeweißen in den Augen. Nie in ihrem ganzen Leben musste sie solche Qualen leiden. Amaterasu biss die Zähne fest aufeinander um nicht zu schreien. Wie ein Feuer flackerte der Schmerz auf ihrer Schulter. Leise Schluchzer ließen den Körper der Fähe beben. Diese Höllenqualen raubten Amaterasu die Luft. Sie rang nach Sauerstoff, doch ihre Lungen waren wie zugeschnürt. Die Fähe hörte noch, wie Raziel fragte, ob sie sich an etwas erinnern könnte, als eine Welle aus Erinnerungen über Amat schwappte und sie eine Sekunde lang wieder wegnickte.

Da war er wieder. Der große, schwarze Rüde. Mit gefletschten Zähen stand er über ihr. Blut tropfte aus seinem Maul und verklebte seinen Fang. Ihr Fell war ebenfalls tief rot. Eine riesige Wunde klaffte auf ihrer Schulter. Sie spürte den Schmerz nicht. Rauschend pulsierte das Blut in ihrem Ohr. Er beleidigte sie. Beschimpfte sie als klein und mickrig, doch sie wusste sich schon zu wehren. Knurrend warf sie ihn hasserfüllte Sätze zu. Zeiget ihrerseits, dass man als Kleinwüchsige trotzdem stark sein kann. Voller Zorn schnappte sie nach seinem Bein, doch wusste sie nicht, ob das Schnappen Erfolg hatte. Der Schwarze schien davon nicht sehr beeindruckt zu sein. Sie wusste, dass bald die Müdigkeit Überhand gewinnen würde und so war es auch, doch da war etwas, das sie noch sah, bevor sie der Realität „Bis Bald“ sagen musste. Da war dieser Engel. Der Engel aus ihrem Traum. Er hatte diesen schwarzen Rüden von ihre gestürzt.

Mit einem Lächeln, das schöner nicht hätte sein können blickte Amaterasu Raziel an. Er hatte sie gerettet und nichts davon gesagt. Ja, irgendwie war es auch offensichtlich, doch die Amnesie der Fähe machte ihr zu schaffen.

“Du...“

sagte Amaterasu und ihre Aura strahlte wie die Sonne oder ein radioaktiver Stoff.

“Du... du hast mich gerettet. Ich wäre jetzt tot ohne dich!“

Ohne überhaupt nach zu denken sprang die Schneeweiße auf und vergrub ihren Kopf in dem Fell Raziels. Die Wunde in der Schulter schmerzte unheimlich, aber Amat dachte gar nicht daran sich wieder hinzulegen. Sie weinte einfach. Warum, wusste sie selbst nicht genau.


[bei Raziel etwas entfernt von Rudel | Schulter schmerzt stark | erlangt Erinnerung an Trian wieder | merkt, dass Raziel ihr das Leben gerettet hat | „umarmt“ ihn dafür | weint]

_________________
X Amaterasu X 5 Jahre X Fähe X wieder single X 55cm klein X



~*~ Zweitcharakter = Oki ~*~
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Okt 30, 2010 1:57 pm

    Langsam trottete der graue Rüde über den Grass bewachsenen Boden. Im Grunde, wollte er alleine sein, hatte kein richtiges Ziel, doch er hatte trotzdem einen Begleiter... einen Schneeweissen Begleiter wohl bemerkt. Wenn er gekonnt hätte, hätte er geseufzt, doch so kam nur ein leises ausatmen aus seiner Kehle, welches leicht an das Seufzen der Zweibeiner errinerte. Er wand seinen Kopf nach hinten, dort lief sein Begleiter... mit dem er noch nicht unbedingt viel gesprochen hatte, eigentlich gingen sie auch erst sein ein Paar Tagen gemeinsame Wege, wirklich geplant war das ganze nicht gewesen, doch es war irgendwo immer noch besser, als völlig alleine zu sein.
    In Gedanken versunken, bemerkte Silver gar nicht den Geruch von anderen Wölfen, erst als diese bereits in Sichtweite waren, hob er aufmerksam den Kopf und sah sich um. Er sah ein paar wenige Wölfe, aus der Ferne konnte er einen braunen und einen schwarzen Wolf sehen, wobei er sich auch täuschen könnte. Abruppt blieb er stehen und sah aufmerksam in die Richtung der fremden Wölfe. Diese waren zwar in seinem Blickfeld, doch ihr Geruch war nicht stark genug, um zu wissen, ob es sich um Fähen oder doch um Rüden handelte. Und so blieb der Graue erstmal auf abstand. Wenn sein 'netter' Begleiter klug war, würde er es ihm gleicht tun, wenn er naiv und dumm war, würde er freudig auf das Rudel los stürmen.

    "Was machen die da?"

    das Heulen der Wölfe erklang und Silver war sich nicht sicher, was sie genau wollten... was wa da vorne bloss los? Was machten diese Wölfe da mitten im nichts? Es war seltsam... und doch war er neugierig. Wer wohl diese Wölfe waren, und was war passiert? Viele fragen schwirrten im Kopf des Rüden umher, und er senkte etwas den Kopf, legte seine Ohren an und stellte sein Nackenfell leicht auf, dann schlich er langsam näher an die Gruppe ran, blieb allerdings hinter einigen Büsche stehen und beobachtete alles aus einer sicheren entfernung. Leider stand der Wind ungünstig, und so mussten ihn bereits die anderen Wölfe bemerkt haben. Aber er konnte sich ja verteidigen, wenn es nötig sein sollte. Dazu war er im stande, und er würde nicht zögern, einen dieser Wölfe zu attackieren.


[läuft herum | bemerkt Wölfe | Nahe Tamira, Angel usw.]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Okt 30, 2010 2:28 pm

Leise Schritt der Schwarze durch den Wald, er war alleine, und mit alleine, war auch alleine gemeint. Er mochte diese stille zwar, doch hier fehlten eindeutig ein paar willige Fähen... Ja, genau die fehlten jetzt.

//Verflucht, wo bin ich eigentlich?//


Er hasste es, wenn er sich verlief, was nicht unbedingt oft geschah, aber irgendwie war er bei der Jagd eines Rehs vom Weg abgekommen, und nun... ja, nun war er am Arsch der Welt... so konnte er das hier nennen, der Arsch der Welt. Kurz blieb er stehen und schüttelte seinen schwarzen Pelz, so zwischen den Ästen versteckt, nahm man ihn kaum war, hinzu kam, das er relativ leise war beim Laufen. Der perfekte Jäger. Ja, wenn Noir eines war, dann selbstverliebt. Er mochte am meisten...sich und dann kamen Fähen, Rüden hingegen, konnte er im Grunde nicht austehen und duldete sie eher gezwungener massen. Wenn er ein Rudel gründen würde, dann wäre das ein Rudel aus lauter Fähen, lauter Fähen und natürlich er. Er wäre der einzige Rüde in dem Rudel, und sein Maskuliner Nachwuchs.. den würde er davon jagen, wenn die kleinen alt genug waren, sollten die sich doch ein eigenes Rudel suchen. Apropos Rudel, er sollte wirklich mal darüber nachdenken, sich zumindest ein paar Wölfen anzuschliessen, alleine war die Jagd schier unmöglich und viel zu Kraftraubend. Und von den Menschen wollte er gar nicht anfangen.

Plötzlich nahm er den Geruch von Wölfen war, und einer der Gerüche kam ihm mehr als bekannt vor.

"Sinopa?"

kam es leise über seine Lefzen und er sah sich fragend um... in seiner direkten umgebung schien niemand zu sein, doch er konnte sie eindeutig riechen... und sie musste ihn eigentlich auch bemerken.
Ein Heulen erklang aus seiner Kehle, welches die weisse Fähe auf ihn aufmerksam machen sollte, mal sehen, ob sie reagierte.


[läuft rum | bemerkt Sinopa | heult auf]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Okt 30, 2010 3:45 pm

Raziel lächelte Ammy liebevoll an. War er hier? War es nur ein Traum? Würde er vielleicht gleich aufwachen und diese kleine Fähe würde für immer weg sein, fortgehen? Raziel bettelte in Gedanken, dass es kein Traum sei. Doch es kam ihm alles so…real vor. Plötzlich sprang sie an sein Fell und kuschelte sich an ihm, und weinte. Hatte sie schmerzen? Was sollte er der weiße Rüde tun?

Engelchen, was hast du? Sag mir, hast du Schmerzen?

Raziel drückte Ammy an sich. Hektisch schaute er um sich. Hier musste doch irgendetwas geben. Irgendeine bessere Pflanze als diese zuvor. Irgendein besseres Heilkrautmittel. Und sie brauchte Wasser. Viel Wasser. Leise flüsterte er Aufmunterungen ihr zu. Immer wieder sprach er zu ihr, sagte es wird alle gut werden, er wäre da… Was tat er hier eigentlich?! Ein Schauer glitt über dessen Rücken. Noch nie- na, ja “noch nie kann man nicht sagen“- natürlich war er schon so nah an einer Fähe, doch nie hatte er so ein gutes Gefühl im Magen. Als würden lauter kleiner Schmetterlinge in seinem Bauch herum flattern, als würde jemand die Augenbinde vor Raziel’s Augen abbinden, und er die Welt, mit ganz neuen Augen sehen würde.

War er im Himmel? Es kam ihm so vor. Oder war er in der Hölle, verdammt dazu nicht mehr mit dieser Fähe zuhaben. Doch sein Ego sagte ihm. Sie gehörte ihm. Sie war seine Geliebte. Sein Gewissen sagte ihm, er solle sie nehmen. Und sein Herz… sein herz weißte ihm dem Weg. Dem Weg zur Liebe und einem Gefühl nach Glück, Abenteuer und einfach nur zu ihr. Amaterasu, die er von nun an Engelchen nennen würde. Sie war eine Göttin. Doch plötzlich unterbrach er seine wilden Gedanken und hörte dass heulen des Rudels. Es war vorbei! Auch er stieß ein Heulen aus, weißte das Rudel den Weg zu ihnen. Ammy musste geholfen werden. Dringend, die Wunde sah ziemlich schlimm aus, und sie verlor zufiel Blut. Instinktiv drückte er die kleine weiße Fähe näher an sich.

Engelchen, bleib bei mir. Amaterasu, bleib bei mir. Kämpfe! Kämpfe drum um zu leben!

Dessen Blut rauschte ihm in seinem Ohr. Sein Herz klopfte wie verrückt. Nein, sie durfte ihn nicht verlassen. Nicht jetzt, wo sein Leben einen Sinn ergeben hatte. Hatte sie aufgehört zu atmen? War sie schon tot? Hatte sie aufgehört zu weinen und zu leben? Nichts mehr. Raziel hörte nichts mehr, nur die Angst sah er vor sich. Er näherte sich einen Abgrund der tief, und schwarz war. Wo tote Seelen warteten seinen Namen riefen und versuchten ihn in die Verdammnis und Dunkelheit hin unter zuziehen.


[spricht / hat Angst um sie/ denkt / Angst / ruft um Hilfe / spricht / Angst]
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Tamira
Geheimnisträgerin
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Okt 31, 2010 1:05 pm

Alle stiegen in ihr Heulen ein, ein lauter wunderschöner Gesang, wie Tamira fand . Langsam senkte sie ihre Schnauze, der Ton von ihr war langsam verklungen und nun holte sie einmal teif Luft, nur um zu merken wie ihr Bauch wieder brannte . Sie hätte fast gejault, als nochmals Blut hinab tropfte . Es war nicht viel Blut doch die Wunde schmerzte und brannte heftiger als Tamira es am Anfang erwartet hätte . Die beiden waren wirklich Mörder, sie wussten wie man andere verletzte . Doch nicht nur Tamira war verletzt, sie musste jetzt erst einmal nach ihren Freunden schauen . Angel hatte gesprochen, ihre Worte regten Tamira ziemlich auf . Ihre Nackenhaare stellten sich auf und sie knurrte kurz, wütend blickte sie zu Angel :

Was soll das heißen ?! Jeder ist eine große Hilfe, egal ob stark oder schwach, du hast dich für Chepi eingesetzt und bist nicht davon gelaufen ! Du bist eine Heldin ob du das willst oder nicht . Jeder der sich für andere einsetzt ist etwas wert und ihr habt euch alle eingesetzt ihr seid alle Helden . Für mich gehört ihr schon richtig zur Familie .

Ihre ersten Worte waren scharf gesprochen und duldeten keine Widerworte, auch wenn sie glaubte das sich die nicht vermeiden ließen doch bei ihren letzten Sätzen war ihre Stimme warm, stolz und fast mütterlich geworden . Sie blickte jeden nach der Reihe lang an, für Tamira gehörten diese Wölfe wirklich schon zum Rudel . Azika erhob jetzt auch ihre Stimme und Tamira schaute sie geschockt an . „Ich hoffe das Ammy noch lebt...“ Ammy, sie musste leben sie musste ! Was wäre wenn sie wirklich nicht mehr lebte ? Was würden sie dann tun ? Hart schluckte die bunte Fähe und verscheuchte die Gedanken an Ammys Tod . Sie würde leben, sie musste leben ! Tamira beruhigte sich wieder und blickte die anderen weiterhin an . Auch Zahir antwortete jetzt auf ihre Frage . Seine Schnauze blutete zwar aber er meinte das es ihm ganz gut ginge . Tamira blickte kurz skeptisch antwortete dann aber sanft :

Mir geht’s auch ganz gut“

Stimme zwar nicht ganz aber es hätte noch viel schlimmer ausgehen können und Tamira war froh das es nur diese paar Verletzungen waren und nicht ihr Leben . Dann sprach Zahir weiter, seine wundervolle Stimme ließ Tamira kurz ihre Schmerzen vergessen und träumen . Sie spürte wie er ein Stückchen näher kam und dankbar stütze sich Tamira an ihm ab . Ein Glücksgefühl durchströmte Tamira, es war wunderschön Zahirs nähe zu spüren, seinen Duft einzuatmen . Doch noch dürfte sie nicht träumen, leider nein . Auch Tamira erhob wieder ihre Stimme und begann zu sprechen irgendwie fühlte sie sich verantwortlich für die Wölfe hier . Da Sinopa nicht da war musste ja jemand hier Verantwortung haben .

Ich denke auch das Sinopa sich allein beschützen kann . Azika es wäre sicher gut wenn du kurz diese Pflanze für Chepi besorgen könntest, aber entferne dich nicht zu weit, ok ? Angel wenn du willst kannst du sie begleiten und auch ein paar Pflanzen besorgen, dann können wir nachher auch noch Ammy welche abgeben . Eine Patroulille würde nicht nicht los schicken, wir sind zu wenige dafür und dies ist nicht unser Revier, keiner wüsste wie weit man gehen sollte . Eine Taktik können wir uns auch später überlegen ich denke alle hier sind ziemlich erschöpft . Also unser Plan wäre so schnell wie möglich zu Ammy und Raziel zu kommen . „

Kurz hoffte sie nicht zu bestimmerrisch zu sprechen doch sie brauchte sich eigentlich Keine Sorgen zu machen denn ihre Stimme war warm und sanft gewesen . Kurz jagten Stromstöße durch ihren Körper als sie merkte das Zahir sanft ihre Wunden leckte und somit säuberte . Kurz drehte sie ihren Kopf und sah ihm in die Augen, seine wundervollen fast goldenen Augen . Dankbar und sanft schaute sie zu ihm hin, auch sein Fell war mit Blut bedeckt vor allem seine Schnauze . Auch sie strich ihm mit sanften Zungenstrichen über die Schnauze :

Danke“

Sagte sie leise ehe sie wieder ihren Kopf wendete und die anderen anschaute . Dann kitzelte etwas ihre Nase, ein neuer Geruch trotz des Regens, sehr nahe und schlagartig wandte sie den Kopf . Dort standen Büsche doch da stimme was nicht . Ihre Fell sträubte sich leicht, wer war das jetzt schon wieder ?! Sie fixierte die Büsche und sah dann etwas Fell aufblizten, dort war wirklich ein Wolf !


Du brauchst dich doch nicht in den Büschen zu verstecken . Darf man deinen Namen erfahren ? „

Ihre Stimme war zwar freundlich, aber ihre Muskeln waren angespannt, sie hatten schon genug Ärger gehabt, wehe der hier war wieder ein Problem . Der Regen hinderte ihr Fell daran sich zu sträuben und so blickte sie mit fragenden Augen in die Büsche . Doch sofort wurde sie abgelenkt als ein ängstliches Heulen ertönte . Das war doch Raziel ! Was war mit Ammy, was war bloß passiert ? Bitte lebe noch Ammy ! Bitte, bitte, bitte ! Du darfst mich nicht im Stich lassen ! Instinktiv wollte sie losrennen in die Richtung der beiden wollte einfach wieder Ammy sehen und ihr helfen ! Hektisch lief sie los von der Seite von Zahir weg, setze eine Pfote vor die andere und wollte anfangen zu rennen . Den beiden zur Hilfe eilen ! Doch plötzlich explodierte ein gewaltiger Schmerz von ihrem Bauch aus und breitete sich wie eine Welle über ihren ganzen Körper aus und verschluckte kurz ihre Sinne, sie merkte nur noch wie sei entsetzt aufjaulte . Der Schmerz war überwältigend und kurz wurde ihr schwarz vor Augen . Sie wusste wie sie im Schlamm den halt verloren hatte, kopfüber hingekracht war und mit dem Bauch über den Boden geschrammt war . Langsam öffnete sie die Augen, fand sich im Matsch wieder und sah wie wieder Blut aus ihrer Wunde am Bauch sickerte, sie hatte sie wieder aufgerissen . Verdammt! Sie war bestimmt nur wenige Minuten weg gewesen, in einer anderen Welt voller Finsternis und doch so hell wie die grelle Sonne . Mühsam stemmte sie eine Pfote in den Schlamm und stellte sich wieder auf die Pfoten . Der Schlamm unter ihr war mit ihrem Blut vermischt und noch rutschiger als der restliche Matsch . Sie zitterte leicht und keuchte heftig, ihr tat alles weh . Sie blickte zurück zu den anderen und Tränen standen ihr in den Augen . Tränen vor körperlichen wie auch vor seelischem Schmerz . Ihr Fell war vom Schlamm und Blut bedeckt und wie ein Häufchen Elend stand sie nun da im Regen und weinte . Ihre Stimme zitterte heftig als sie sprach :

„Bitte Leute ich will zu Ammy, sie darf nicht sterben ! Sie darf einfach nicht ! Ihr könnt ja langsamer laufen, aber ich muss unbedingt zu ihr ! Azika kannst du noch die Pflanzen besorgen ? Ihr könnt dann nachkommen und muss jetzt einfach zu ihr....“

Ihre Stimme wurde immer leiser und wurde schließlich ganz von ihren Tränen erstickt . Kurz blickte sie Zahir in die Augen ? Würde er sie begleiten ? Sie wandte sich wieder um und humpelte los, so schnell es ging . Sie setze einfach eine Pfote vor die andere, immer wieder im Schlamm versinkend und wollte nur noch zu Ammy . Sie durfte einfach nicht sterben ! Immer mehr Tränen kamen in ihr hoch und entschlossen lief sie weiter . Als ihr Bauch wieder Anfing zu brennen, biss sie die Zähne zusammen sie durfte jetzt nicht aufgeben !


[ Kurz wütend – geschockt – spricht – leht sich gegen Zahir – bemerkt Silver – hört Raziel und will zu den beiden – läuft in Richtung der beiden - fällt hin – jault auf – ist ein paar Minuten ohnmächtig - spricht Tränen überstömt – läuft so schnell es geht weiter ]
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Trian
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Okt 31, 2010 7:53 pm

Mit tropfendem Blut, das über seinen Gesicht tröpfelte schaute er zu Boden. Seine Ohren zuckten als er hinter sich Pfoten hörte. Er konnte den Geruch nicht unterscheiden, denn es roch alles nach Blut. Da seine Schnauze voller Blut verschmiert war, seine Lefzen gingen hoch und ein Knurren kam aus seiner Kehle. Wer jetzt noch den Rüden angreifen würde, würde nicht mehr lange leben. Sein Kopf drehte sich zu dem Wolf, der hinter ihm war. Es war sein Bruder Tergales, sein Knurren verstummte sofort und seine Zähne waren nicht zu sehen. Ein Stupser an der Flanke spürte er durch sein Fell sein Blick schaute in die Augen seines Bruders.

„ Es geht, aber eines frage ich mich. Woher kennt diesen Rüden mein wirklicher Name. Wir haben ihn ja nicht erwähnt. Tergales haben wir in jemals getroffen? Ich glaube nicht sonst würde ich mich erinnern…und noch was das Rudel muss büßen, aber sie werden eine Taktik aufbauen. Wie sollen wir danach vorgehen, erst gehen wir einen See oder ein Bach suchen..ich will mir das Blut aus meine Gesicht und mein Fell waschen.“

Der Wolf erhob sich, aber zuvor wischte er sich das Blut mit der Pfote von der Nase, um irgendeinen Geruch noch zuerkennt. Er konnte nun die Wölfe riechen, gerne würde er ihnen alle einzeln die Kehle ausreißen, aber er würde natürlich, seinen Bruder Tergales was dalassen, damit er auch seinen Spaß hatte. Nun setzte Trian an und ging voraus, immer gerade aus. Er hatte hier mal eine See gesehen und dort würden sie sich vielleicht sogar ausruhen. Der Wolf überlegte kurz und ein Bild schlich ihm in Gedanken. Es war das Bild einer Fähe, die sie Chepi nannten. Sie war wunderschön, das war das erste mal. Das der Rüde was empfand, aber einem Mörder würde nie jemanden interessieren und Trian hat auch bemerkt das Terri sich auch für einen interessierte. Es war die schwarze Fähe, die auf ihn zu Schritt. Ein Lächeln bildete sich und er drehte sich nicht um, aber Terrri würde es hören.

„ Ach Bruder, ich habe gesehen wie du einer der schwarzen Fähe angestarrt hast. Etwa verliebt?“

Er wollte seinen Bruder necken, es war aber auch lustig irgendwie, wenn beiden verliebt waren. Er wusste das beide über alles sprechen konnte und bestimmt hatte auch Terri das mit Chepi bemerkt. Er konnte das Wasser hören, er war nahe dem See. Seine Schritte wurden schneller und dann endlich waren sie angelangt. Sofort schmiss er sich ins Wasser und das Blut war im Wasser und schwamm davon. Endlich sauber, danach legte sich der große pechschwarze Rüde an dem Ufer und wartete ab was Terri machen würde…
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Sinopa
die Allwissende
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Okt 31, 2010 8:13 pm

Die weiße Fähe war ein paar Schritte von den anderen weggewichen, und suchte nun nach etwas, was sie dachte zu fühlen. Etwas ziehte die Fähe in den dichten Wald hinein, aber sie wusste nicht, was es sei. War dort jemand, auf den sie stoßen sollte? Oder sollte sie einen Ort entdecken? Mit gespizten Ohren und leisen Schritten ging sie immer weiter in den Wald, zuvor jedoch hatte sie Ammy und Tamii Bescheid gesagt, dass sie kurz weggehen würde. Was die ganzen Fähen nun wohl alle taten? Wahrscheinlich war alles ganz ruhig und entspannt, und sie unterhielten sich alle. Doch wirklich sicher, war sie sich dabei nicht. War alles in Ordnung? Mit einer schnellen Kopfbewegung sag sie zurück, doch sie konnte sie nicht mehr sehen, nur riechen. Und so wie es roch, waren noch weitere Wölfe dort. Sollte sie doch lieber wieder hin? Doch kaum hatte sie daran gedacht, zurück zu gehen, wurde der Drang in den Wald zu gehen, immer größer. Daher entschloss sie sich, doch weiter ihrem Gefühl zu folgen, immerhin waren die beiden weißen Fähen nicht aus Zucker, und würden sicherlich mit so ein paar Wölfen fertig, oder nicht? Sie glaubte schon, immerhin waren sie nicht gerade weich oder ähnliches.
Ohne noch weiter an das Rudel hinter sich zu denken, schritt sie immer weiter in den dichten, modrigen Wald. Es stank hier irgendwie, doch noch ein paar Metern, wurde die Luft viel besser. Irgendwie verwunderte Sinopa das. Warum hatte es gerade noch gestunken, und jetzt nicht mehr? Sie sah nochmal zurück und wunderte sich weiter, bevor sie wieder nach vorne sah, und vor sich eine Lichtung auffand. Zwar war der ganze Wald abgebrannt, dennoch war dieser Platz der 'schönste', wenn man sowas schön nennen kann. Die Bäume hier waren auch abgebrannt, dennoch kam hier viel Licht hin, oder in diesem Fall heute, viel Regen. Genauso wie vor fünf Minuten war die weiße Fähe pitschnass und ihr Fell klebte an ihr, wie die Kletten im Sommer. Doch obwohl sie der Regen zuvor gestört hatte, tat er das jetzt nicht mehr. Sie merkte den Regen nicht wirklich, denn sie schaute sich nur die Lichtung an. Nachdem sie den dichten, schlimmen Wald sah, war dieser Ausblick ein richtiger Genuss für das Auge.
Über sich hörte die Fähe einen Vogel zwitschern, warum er wohl bei Regen zwitscherte? Doch beantworten wollte sie sich die Frage nicht, dafür war sie in diesem Moment zu 'verzaubert' von dieser Lichtung. Doch warum von einer solchen Lichtung? Sie wusste es selber nicht, doch sie wusste, dass sie diesen Ort hier finden sollte, deshalb sollte sie von Rudel weggehen. Wegen diesem zauberhaften Ort, der einen verzauberte, auch wenn er etwas abgekockelt war. Er hatte etwas besonderes an sich, was die Fähe sofort verzaubert hatte. Sie sah in ihrem Kopf ein Rudel, ihr Rudel, sie zogen weiter. Sie trafen einen solchen Ort, und blieben dort. Der Ort war sagenhaft schön, und Sinopa war verzaubert, als gäbe es etwas wie Magie. Gab es das denn nicht? Sie sah sich.. Und die anderen.. Und noch viele anderen Wölfe. Es war ein großes Rudel geworden. Und was sie noch sah, verwirrte sie. Sie sah Welpen, mehr als fünf. Doch wem waren diese? Etwa ihre? Wenn ihr, wer war denn dann ihr Gefährte? Was hatte die Zukunft noch übrig für sie?
Nach ein paar Minuten kam die Fähe wieder richtig zu sich, und ihre Augen glänzten. Wenn sie wirklich die Zukunft gesehen hätte gerade, dann war es eine wunderbare Zukunft für ihr Rudel, dennoch fand man auch Verwirrung in ihren Augen. Wem waren die Welpen, die überall herumliefen? Wer war mit wem zusammen gekommen? Die Zukunft zeigte so schönes anscheinend für sie und die ganzen anderen Rüden und Fähen.

Erschrocken fuhr die Fähe hoch. Bei der ganzen Magie an diesem Ort, hatte sie den Geruch hinter sich nicht bemerkt. Erst als das Heulen erklang, merkte sie, dass sich jemand ihr ankündigte. Und zwar nicht nur jemand, sondern Noir. Ein alter Bekannter der kleinen Fähe. Doch was machte diese Rüde denn hier?
Noir war ein echter Macho und konnte manchmal echt nerven mit seinen Sprüchen, doch das beste war, bei Sinopa hatte er es nie geschafft zu landen. Sie hatte ihn nie an sich rangelassen und würde es heute immer noch nicht tun. Immerhin wollte sie nichts von einem wie ihm. Sie wünschte sich einen Rüden, der das Gegenteil war ihr war. Einfach anders. Doch würde sie so einen jemals finden? Ihren Yako vermisste sie sehr, ihren besten Freund. Und sie war sehr in ihn verliebt, doch er hatte eine Gefährtin. Seine Eltern waren die Alpha's und er musste eine Gefährtin nehmen, die seine Eltern ihm ausgesucht hatten. Sinopa fand dies schon immer unfair, doch er konnte ja auch nichts dafür. Nur zu gerne wäre sie seine Gefährtin gewesen, doch leider war sie es nie. Verzweifelt sah sie sich immer um und suchte jemanden, den sie vielleicht auch lieben konnte, so sehr wie ihren Yako. Doch nie fand sie jemanden, den sie so sehr liebte. Niemanden außer ihn hatte sie je geliebt. Und auch er meinte, er würde sie zu sehr mögen. Zu sehr, dass er Angst hatte, er würde was machen, was seinen Eltern nicht gefallen würde. Die Fähe wusste nie genau was er meinte, doch nun, wo sie alles zusammen zählte, merkte sie endlich, dass sie eine große Liebe verloren hatte. Er meinte das, weil er sie auch liebte, und nicht seine auserwählte Gefährtin. Und er wollte nichts falsches tun, weil seine Eltern ihn sonst umgebracht hätten. Sie würden es nie zulassen, dass sie zwei unterschiedliche Edlen Rassen, paaren würden. Deshalb, wurde auch nicht Sinopa ausgewählt, sondern die andere. Wo sie daran dachte, wurde sie immer verlezter. Der Schmerz begann im Herzen und ging weiter. Er verteilte sich im ganzen Körper der Fähe. Sie kam schlecht Luft, zu dieser Zeit, wo es ihr immer zu ging. Sie war immer am Boden, und nur Yako, der sie meist fand, half ihr, dass sie aus diesem Loch kam. Doch so schwer war es, ihm ihn die Honigfarbenden Augen zu sehen. Sie sahen aus wie flüßiges Gold, so wertvoll und selten, und sein Fell, so braun und weich, ein Himmel auf Erden, wenn man das so sagen kann. Alles an ihm, hat sie geliebt, und nichts von ihm, ist ihr geblieben. Denn nun war sie in ihrem eigenen Rudel, und er war bei IHR. Niemals hätten sie zusammen sein können, und niemals hätte ihre Liebe auch nur im entferntesten, eine Chance gehabt. Dafür war das Rudel, zu Edel und selbstverliebt. Warum musste ihr das passieren?
Erst als der weißen Fähe ein großer Regentropfen auf die Schnauze fiel, fiel ihr ein, dass sie ja Nior antworten sollte. Sie war mal wieder ihn ihre Erinnerungen versunken gewesen, was nicht gerade selten vorkam in letzter Zeit, sie musste mal lernen, sich nicht immer in solchen Momenten zu erinnern, sondern lieber, wenn sie mal alleine ist, und niemand auf sie zukam. Doch bis sie das richtig kapieren wird, dauert es wohl noch ein wenig.

"Noir! Was machst du hier?", rief die Fähe dem Rüden entgegen, immerhin konnte sie ihn schon sehen. Er war nicht viele Schritte von ihr entfernt. Sie war einerseits glücklich ihn wieder zu sehen, aber andereseits wunderte sie sich auch. Was machte er hier? Sie hätte nicht gedacht, dass sie sich jemals wieder sehen würden.
Mit einem Grinsen sah sie den schwarzen Rüden an und gab ihm die Geste, dass er näher kommen solle. Wie lange war sie eigentlich in Gedanken gewesen, dass er auf einmal so nahe war? Man konnte sie wirklich leicht ablenken, das war als Alphera nicht wirklich sehr gut, doch sollte das jetzt nicht die Rolle spielen. Erstmal war wichtig, dass sie Noir wieder sah. Sie freute sich wirklich, auch wenn er wirklich manchmal nerven kann, mit seiner Macho-Art, aber man muss einfach nur wissen, wie man dann mit ihm umgeht, und das wusste Sinopa mittlerweile.
Mit glänzenden Augen wartete sie auf seine Antwort und sah ihm in die Augen. Seinen Blick kannte die Fähe noch, und man muss sagen, er war nicht wirklich unsympatisch. Nein, er war sehr sympatisch, und fast jede Fähe würde weich werden, bei seinem Anblick. Sinopa jedoch nicht, und das sollte Noir mittlerweile, aber auch langsam gemerkt haben. Mal sehen, ob er sich noch an sie an ihre 'macken' erinnern könne.


[Läuft vom Rudel weg | Findet Lichtung | Merkt Noir | Denkt an früher | Fragt Noir was]

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*Sinopa*x*4 Jahre*x*Fähe*x*Vergeben*
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Sahanna
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 01, 2010 5:22 pm

Sahanna stand an einem See. Sie dachte darüber nach, was sie mit den Berglöwen ausgetauscht hatte, welche sie hergeschickt hatten, um zu prüfen, wie die Wölfe des Rudels in diesem Gebiet waren. Und dann sollte sie nach ihnen rufen lassen, wenn sie damit fertig war. Um sie auszulöschen. Und irgendwann würde sie das Rudel ihres Vaters finden und ihn für seine Taten bestrafen. Ein wahnsinniges Lachen ertönte aus ihrer Kehle und ihr Blick wurde ganz wirr, als hätte sich ihr Verstand abgeschaltet und dem Wahn Platz gemacht. Und so war es ja auch. Wenn auch nur für ein paar Sekunden. Dann würden die dunkelblauen Augen der schwarzen Fähe eiskalt und tödlich. Shanna wollte ihn umbringen, ihn leiden lassen für das, was er ihr angetan hatte. Und irgendwann würde er es.
Shanna erhob sich und trat in das Wasser. Es war schön kalt. Jedoch war ihre seele, ihr Herz und ihr Blut viel kälter als es Wasser oder Eis je sein könnte. In ihr war alles längst erkaltet, sie war innerlich so kalt, dass sie physische Kälte überhaupt nicht mehr wahrnahm. Wärme verspürte sie gar nicht.
Sie trat tiefer ins Wasser, immer tiefer, bis sie schwamm. Sie ging auf der anderen Seite des Sees aus dem Wasser und schüttelte sich kräftig. Dann planzte sie ihr Hinterteil auf den Boden und blieb reglos, ohne einen Muskel zu bewegen, sitzen. Ihre Gedankenzüge würden immer grausamer und blutrünstiger, sie stellte sich vor, was sie alles ihrem Vater antun können würde, sobald sie auf ihn treffen würde. Sie lachte kalt und grausam, was ihr Lachen wieder wahnsinnig klingen ließ.

[ see | alleine ]


Zuletzt von Sahanna am Mo Nov 01, 2010 5:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 01, 2010 5:23 pm

Tergales sah wie sein Bruder ihn anknurrte. Dessen Nase sah schlimm aus. Überall ergoss blut sich und in seinen Augen sogar auch. Wer auch immer dies war, der würde dafür büßen, dachte der schwarze Rüde finster. Keine, aber auch keine durfte seinen Bruder beleidigen, verletzen oder sonst was auf einer erdenklichen Art und Weise. Als Trian ihn jedoch erkannte, hellte sich Tergales Mine auf. Ja, ein Bad wäre nicht schlecht. Doch als sein Bruder voraus ging und etwas von dem brauen Rüde fragte, huschte über dessen Leftzen eine kühles grinsen.

Bruder, du hast ihn nicht wieder erkannt? Deinen… leiblichen… Bruder? Es war Zahir. Hat den großen Macker gespielt, doch das nächste Mal ist er dran. Ja, sie werden sich Taktiken überlegen.

In einen kühlen Gang lief er neben seinen Bruder her. Das rauschen des Wassers klang köstlich. Ja, ein Bad würden die beiden dringend gebrauchen. Nicht nur wegen dem Blut, sondern sich einfach ab zukühlen unter runter zukommen. Doch als Trian von der schwarzen Fähe sprach, knurrte Tergales auf und warf ihm einen verächtlichen Blick zu. Doch dann grinste er.

Ja, sie war schon niedlich. Deswegen will ich, dass sie verschont wird. Ach… aber du warst auch nicht ohne. Hast Chepi ja auch vor ihrem Tode verwahrt. Steckt da etwa mehr hinter?!

Noch einmal lachte er und dann preschte er los. Seine Pfoten trugen ihm zu dem Wasser und mit einem Satz sprang er hinein. Das Blut ging sofort ab, dennoch wollte er sich noch länger etwas abkühlen.


[ spricht / lacht / springt in Wasser]

( Sorry für kurzen Post)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 01, 2010 6:10 pm

Kurasu streifte durch den Wald. Er war nun schon längere Zeit in diesem Wald gewesen und eigentlich wäre er längst weiter gezogen. Doch irgendetwas hielt ihn hier. Irgendetwas war hier und dieses etwas durfte er nicht verpassen. Soviel stand für den Rüden fest. Doch was – um Cerberus Willen – war hier denn so besonders?
Es war ein Wald wie jeder andere auch. Er hatte Bäume – davon nicht zu wenig, viele Sträucher und Büsche, Tiere (wie Rehe, Hasen, vielleicht auch Dachse, Füchse und eben so etwas) und Kurasu erschnüffelte auch einen See ganz in der Nähe. Also scheinbar nichts besonderes.
Er seufzte. Hier einfach Tage lang umher zu irren, war ja nun auch nicht das Wahre, oder? Aber was sollte er sonst tun?
Er beschloss zum See zu gehen, welchen er kürzlich wahrgenommen hatte. Dort würde er eine kurze Rast machen, überlegen und Pläne schmieden.

Er begann zu joggen, um schneller an seinem Ziel zu sein. Er konnte das kalte Wasser bereits in der Kehle spüren und freute sich schon auf die Erfrischung. Ihm war zwar nicht sehr warm, aber er mochte die Kälte mehr als die Wärme.

Schnell hatte er den See erreicht. Dort saß die Fähe, welche er kurz nach dem er den See bemerkt hatte, gewittert hatte. Doch irgendetwas war anders an ihr. Sie lachte. Weswegen lachte die junge Fähe? Es faszinierte Rasu fast schon. Warum tat diese Fähe das? Sie lachte, als würde sie den Verstand verlieren!
Rasu setzte sich etwas weite abseits hin und beobachtete. Würde sie ihn angreifen? Nun, davor fürchtete er sich nicht wirklich. Er hatte schon mit gruseligeren Gesellen zu tun gehabt.
Ja, man konnte das beinahe als widerliche Faszination bezeichnen. Wie die Fähe da saß und einfach irre lachte. Was bereitete ihr eine solche Freude? Oder war sie wirklich nicht ganz dicht?
Kurasu überlegte, ob er näher treten sollte. Was sollte schon passieren?

Gedacht, getan. Er stand auf und trat selbstbewusst auf die Schwarze zu. Er wusste nicht, ob sie ihn bereits bemerkt hatte und im Grunde war es ihm auch egal. Er war jedenfalls auf einen verrückten und unkoordinierten Angriff gefasst. In ihrer Verfassung schien sie lediglich zubeißen und zerreißen zu wollen. Mit einem gezielten Angriff sollte er also nicht rechnen.

Einige Meter blieb er vor der Fähe stehen. Er sah sie interessiert, aber dennoch dominant an. Sie sollte gleich wissen, dass man mit ihm nicht spielt. Wenn sie kämpfen wollte, dann würde sie einen Kampf bekommen, den sie nicht so schnell wieder vergisst. Aber eigentlich wollte Kurasu nicht kämpfen. Er hasste Gewalt. Er hasste sie über alles. Doch wenn es sein muss, musste es sein. Und wenn das junge Tier ihn nicht provoziert oder eben angreift, muss er auch nicht auf Gewalt zurück greifen. Viel lieber würde er mit ihr reden. Es musste ja einen Grund haben, warum sie so irre gelacht hatte, oder etwa nicht?


[Zuerst allein // Geht zum See // Bei Shannii]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 01, 2010 9:08 pm

Zuvor wo die Sonne noch ihre Strahlen auf den Mischwald geworfen hatte, erschien alles in vielen schönen Farben, und die Welt schien fast schon vor Freude zu schreien. Doch von einem Schlag auf den Anderen prasselte der Regen auf den Wald ein, und die Farben wurden von dem Regen weggespült. Alles verblasste und das einzige was noch geblieben war, war eine Welt in einer schwarzen Kontrast Farbe. Nur diejenigen, die ein farbiges Fell hatten, stachen aus dem grausen Bild heraus. Weit vor ihm, war der Wald schwach zu sehen, als ob sich eine dichte Wolkendecke sich über den Wald legte. So farbenfroh die Welt sein konnte, so grau war sie nun, und man merkte, dass etwas fehlte. All die Blumen die sich der Sonne entgegen gereckt hatten, hingen nun nass nach unten. Sie hatten den Kopf ebenfalls hängen, als hätten sie jede Hoffnung verloren, dass die Sonne jemals wieder scheinen würde. Das Wasser perlte sanft von ihnen ab, und fiel Tropfen für Tropfen zu Boden.

Es war in kürze alles nass, was kein schützendes Dach über sich hatte. Wasser sammelte sich am Boden an, und widerspiegelte das Gesicht der Natur. Der Matsch haftete an seinen vier Läufen. Es war ein ziemlich aufgeweichter Boden unter ihm, doch es gab einzelne Flecken, bedeckt von wachsendem Gras, dass das Laufen um einiges erleichterte. Wenn man darüber nachdachte, wie man zu leben hatte, kamen einem die verschiedensten Fragen in den Sinn, und alles kam einem komisch vor. Auch der Tausendfüssler, durfte sich nicht Gedanken darüber machen, wie er seine tausend Füsse koordinieren sollte, denn dann würde er von dem Blatt fallen, und müsste erneut beginnen, die Pflanze hochzuklettern. Es hiess, wer sich zu viele Gedanken über das Leben und seinen Sinn machte, würde eines Tages verrückt werden, denn das Hirn ist nicht im Stande das zu verstehen, was unser Geist dem Herzen sagt.

Zwischen den Tropfen, unter tausend verlorenen Seelen, befand sich der schwarze Rüde, dessen Seele schon langsam begann, zu verwesen. Lange hatte er hier auf dieser Welt gelebt, und lange würde er noch weiter hin hier leben, aber für immer dort sein wird er, wo das Grauen sich dem Guten unterwarf. Vieles hatte er gesehen, und er wusste, dass die Feigen vielmehr starben, bevor sie wirklich den Körper verliessen, und nur die Tapferen hatten einen Tod, der ihnen die Ruhe gab, die sie Jahre lang geopfert hatten.
Eigentlich bräuchte Schattenläufer meinen Grund zu haben, sein Leben als Wertlos zu sehen, doch im laufe der Jahren verwelkte die Blume des Lebens und die Flamme in seinem Inneren erlosch, wie das Kerzenlicht im Wind.

Schattenläufer blieb langsam stehen, und schloss für einen kurzen Moment die Augen, die sich aber sofort wieder weiteten. Ihm waren viele Fährten aufgefallen, die sich erst kreuzten, und am Ende alle zu einer Spur wurden. Eine Gruppe Wölfe, ein Rudel. Lächelnd, witterte er noch einmal in der Luft, bis er sich dann auf den Weg zu ihnen begab. Er folgte ihren Spuren, und konnte sie sehen.
Der grosse Rüde war nicht weit entfernt, und man hätte ihn nicht übersehen können.
Er hatte sie gefunden.

Sie - die Wölfe. Schweigend sah er dem Kampf zu, und erblickte auch die Wunden der einzelnen, er musste lächeln, denn es war lächerlich, was man da machte.

Wer um Respekt kämpfte, bekam ihn nicht. Wer für den Respekt kämpfte, würde ihn erhalten.


[. ALLEINE IM WALD l FOLGT DANN DER SPUR VON GRUPPE EINS l TRIFFT AUF SIE (EINGESCHLOSSEN TAMIRA, CHEPI, ANGEL, AZIKA, AMATERASU, SILVER, RAZIEL UND ZAHIR .]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Nov 04, 2010 10:47 am

Die Pfoten des Weißen striffen über den Boden, sein Blick war eher gesenkt. Selten doch schaute er herüber zu seinem Weggefährten, den er erst seit ein paar Tagen hatte. Eigentlich war er doch eher der, der alleine durch die Gegend zog, jedoch diesesmal nicht. Es war doch eh sicherer, zu zweit durch die weiten Wiesen zu streifen, oder eher durch das Nirgendwo. Hier war nicht viel. Er hörte das Menschenähnliche Ausatmen seines Belgeiters und warf kurz einen Blick zu ihm. Nun roch auch er die beiden anderen Wölfe, die einfach dastanden und sich zu uterhalten schienen.

Oh man, Hinternisse, knurrte der weiße etwas entnervt udn verdrehte die Augen, eher er sein Fell etwas aufstellte und sich schüttelte. Kein laut verließ seine Kehle, nichts sollte die Beiden verraten. Nur mit den Ohren spielte das Tier und sah nun zu Silver.

Und nun ?, fragte er ihn dann. Konfrontieren wollte er mit diesen beiden nicht unbedingt, sonst müsse er sich denen ja auch noch anschließen, ein Begleiter reichte ihm doch sowieso schon, aber noch zwei andere, oh nein Danke. Die Ohren des Rüden spielten noch immer unruhig hin und her, eher er sie still anlegte und sich ein kleines Stückchen duckte. Er wartete noch auf die Antwort Silvers, die er hoffentlich baldig bekommen würde, ansonsten würde er einfach agieren.


[Bemerkt die zwei auch | Fragt Silver was]
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Chepi
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Nov 04, 2010 6:23 pm

Chepi verhielt sich ruhig. Sie brauchte etwas um das alles zu verarbeiten. Es war hier also fast genauso wie "zu Hause". Zwei Rüden hatten sie angegriffen, einige waren verletzt worden. Raziel und Ammy waren noch immer verschwunden, genau wie Sinopa.
Die junge Fähe sah die anderen an. Noch immer prasselte der Regen auf ihrem Körper, doch das tat zugar richtig gut. Ihr Nacken schmerzte etwas, deshalb bewegte sie den Kopf kaum. Als man sie fragte wie es ihr gehe meinte sie nur das es nicht so schlimm sei. Schwäche zeigen war nicht besonders gut, das hatte sie schon gelernt.

Still, mehr liegend als sitzend, hörte sie den anderen zu. Die einen wollten Kräuter besorgen, was Chepi auch sehr gut fand. Die anderen wollten einen Plan erarbeiten falls die Rüden wieder angreifen würden. Ein Plan wäre sicher gut, doch was wäre wenn die beiden sich anders verhielten als sie dachten? Da nützte die beste Vorbereitung nichts.
Leise schnaubte sie und versuchte den Kopf zu schütteln um die Tropfen loszuwerden, doch daraus wurde nichts. Zu sehr tat ihr Nacken weh.
Dann meinte Tamira das sie unbedingt zu Ammy wollte. Stimmt. Wo war sie eigentlich?
Chepi begann in der Luft zu schnüffeln, doch es roch nur nach Wasser und Blut. Erschöpft senkte sie den Kopf und beobachtete die anderen weiter.

Einige Minuten lag die Bunte nur da. Atmete leise und lauschte auf das Geräusch des Regens. Ihr Fell war durchnässt, das Blut lief an ihr hinab. Ihr Hals fühlte sich trocken an.
Als sie die Augen öffnete merkte sie das Bewegung in die Gruppe kam. Langsam stand sie auf. Die ersten Schritte waren wacklig, doch schließlich lief sie wieder selbstsicher wie immer, nur etwas langsamer. Vorsichtig trottet sie los. Erst zu dne Anderen, doch dann blieb sie stehen. Irgendwie wollte sie in eine andere Richtung gehen.
Vorischtig schnüffelte sie und ging dann los. Sie würde den Anderen später folgen.

Nach einigen Minuten erreichte sie einen See. Er war schön, trotz des schlechten Wetters und der grauen Wolken. Sie lächelte und trat ans Ufer. Nun senkte sie den Kopf und schleckte etwas Wasser, bevor sie vorsichtig hinein ging.

Zumind. kann ich mir jetzt das Blut etwas abwaschen.

Das Wasser war kalt und sie merkte es sofort. Dadurch das sie shcon durchnässt war schützte ihr Fell kaum noch. Sie begann sich zu schütteln, doch wieder nur kurz. Immer tiefer ging sie ins Wasser, bis sie nur noch den Kopf über der Oberfläche hielt. Wieder vergingen einige Minuten. Die junge Fähe ging zurück ans Ufer und schüttelte sich leicht. Nun sah man erst ihre Figur, das Fell ließ sie sonst immer größer und dicker erscheinen, nun klebte es aber richtig am Körper. Sie ging unter einen Baum, schüttelte sich erneut und setzte sich hin. Vorsichtig begann sie sich trocken zu lecken. Wollte dieser Regen denn nie aufhören? Sie schaute sich um und entschloss schließlich sich ersteinmal etwas auszuruhen.


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Angel
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Do Nov 04, 2010 7:08 pm

Angel zuckte etwas zusammen als Tamira eine kleine Predigt nach ihrer Aussage hielt.

Wir sind alle Helden…

Wiederholte sie in Gedanken und schüttelte sich dann. Sie war keine Heldin. Der Schwarzen war es noch nicht einmal richtig gelungen den Rüden von Chepi weg zu locken, ja er hatte sie noch nicht einmal beachtet. Wenn man es genau nahm hatte Trian Tergales davon abgehalten Chepi zu töten.

Aber warum?

schoss es Angel durch den Kopf, allerdings konnte sie sich das nicht erklären. Sie hörte gerade noch wie Tamii sagte dass Azika Heilpflanzen suchen sollten und sie sie begleiten könnte, Angel nickte. Sie blickte kurz zu der Schwarzen Fähe als sie einen Geruch in die Nase bekam. Ein weiterer Wolf. Er musste sich irgendwo verstecken. Angel schaute sich um. Auch Tamira musste ihn bemerkt haben denn sie richtete das Wort an ihn auch wenn sie nicht wusste wo er war dann eilte die braune Fähe schnell in denn Wald um Ammy zur Hilfe zu eilen. Sie bemerkte nicht das Chepi aufstand und weg ging da sie wieder kurz in Gedanken versunken war.

Was will der fremde Wolf hier und warum versteckt er sich?

Die Schwarze blickte in die Richtung in die Tamii gesprochen hatte. Sie spannte ihre Muskeln an, bereit auf den Wolf zu springen, falls er sie angreifen würde. Sie wusste dass es nicht viel mehr ausrichten würde als bei dem schwarzen Rüden, aber sie wollte die anderen beschützen. Vielleicht hatte Tamii ja recht und sie war zu etwas nütze, auch wenn sie ihr Leben für die anderen geben würde. Zwar hatten sie sich erst vor ein paar Augenblicken getroffen aber sie zählte die anderen schon zu ihren Freunden. Es war seltsam für sie das sie sich den anderen schon so verbunden fühlte. Es kam ihr nicht ganz richtig vor aber auch nicht falsch.


[beim Rudel, denkt nach, hört zu, richt anderen Wolf, spannt sich an]


Zuletzt von Angel am Fr Nov 05, 2010 7:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Amaterasu
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Fr Nov 05, 2010 3:56 pm

Amaterasu hörte Raziels Stimme. Der Rüde fragte, ob sie Schmerzen hätte. Die Schneeweiße schüttelte den Kopf. Sie dacht gar nicht daran sich von dem Artgenossen zu lösen. Weinend wurde ihr klar, was sie da eigentlich tat.

Was ist, wenn ich zu weit gegangen bin? Vielleicht fühlt er sich unwohl, wenn ich so nah bei ihm bin?

Unsicher ging Amaterasu einen kleinen Schritt zurück und versuchten einen Blick auf Raziels Gesicht zu erhaschen. Dieser jedoch drückte die Fähe näher an sich und sie lies es einfach geschehen. Ammy vergrub die Nase in Raziels Fell und spürte seine warme Haut. Ihre Augen waren geschlossen und die Haare des Rüdens kitzelten sie. Fast hätte die Fähe angefangen zu kichern, wäre nicht eine Welle von Schmerz über ihren Körper gezogen. Amaterasu knickte kurz mit ihren Beinen ein und wäre fast hingefallen, doch die Fähe schaffte es noch stehen zu bleiben. Sie wollte sich nicht von Raziel lösen. Der Rüde hatte scheinbar gespürt, dass Ammy Kraftreserve langsam aber stetig dahin schwand. Er machte ihr Mut. Sprach der Fähe gut zu und forderte sie dazu auf, um ihr Leben zu kämpfen.

Ich werde kämpfen. Glaub mir!

Amaterasu dachte zurück an die erste Begegnung mit Raziel. Eine große Gruppe Fähen hatte sich versammelt und die Schneeweiße stand mehr abseits. Alle Artgenossen waren riesig für Ammy und jeder Neuzugang hätte die Fähe übersehen, doch Raziel sah sie in der großen Menge von Riesen. Er starrte sie an, beachtete sie. Amaterasu wollte nicht sterben. Gerade eben hatte sie jemanden gefunden, der sie sah. Klar, Sinopa, Tamira und die anderen Fähen hatten Ammy auch gesehen, aber dieser Blick von Raziel. Der war es, welcher die Schneeweiße so faszinierte.

Amaterasu hatte gehört, wie jemand etwas entfernt heulte. Raziel antwortete. Er hatte eine schöne Stimme. Ammy ging ein paar Schritte zurück. Sie konnte das Gesicht des Rüden von der Seite betrachten. Mit der Nase stupste die Fähe seinen Nacken an, bevor sie zusammenbrach.

Nein, Amaterasu war nicht bewusstlos, aber sie war erschöpft. Sie spürte, wie das Blut ihre Flanke hinunter lief. Der starke Geruch benebelte ihren Verstand. Ammys Sicht war verschwommen. Die Fähe sah nur noch diesen weißen Fleck vor ihr, der anscheinend Raziel war. Immer wieder nickte Amaterasu fast ein, doch sie kämpfte darum, wach zu bleiben, nicht zu sterben. So wie Raziel es ihr gesagt hatte.


[bei Raziel etwas entfernt vom Rudel | denkt nach | redet | hört das Heulen | bricht zusammen]

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X Amaterasu X 5 Jahre X Fähe X wieder single X 55cm klein X



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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Sa Nov 06, 2010 5:50 pm

Azika blickte sich um und dachte über Tamiras Worte nach,diese sagte es währen alle helden doch Azika sah das anders sie sagte zu sich selber in ihren gedanken
Ich habe doch gar nichts getahn,ich habe nur zugesehen wie alle verletzt wurde selbst Angel hatte mehr getahn wie ich,das bischen was ich zu dem schwarzen Rüden gesagt habe hat doch nicht viel gebracht
als sie wiedr aus ihren gedanken erwacht war bemerkte sie das Tamii in den Wald rante, vermutlich zu Amaterasu.
Sie dachte noch ganz kurz daran das der Rüde dem sie das alles gesagt hatte eigentlich auch der jenige war denn sie so toll fand aber ihre freunde gingen vor,sie kannte zwar alle noch nicht so wierklich aber sie hasste morden unter ardgenossen.
Sie blickte sich erneut um und bemerkte rst jetzt das Tamii zu jemanden gesagt hatte er solle aus dem gebüsch kommen,sie roch das in der Nähe ein Rüde sein musste sie ging ein paar Schritte vorwerts und starte in das gebüsch.
Nach kurzer Zeit drehte sie sich zu Angel um und sagte zu ihr

Angel,komm her wenn es ein feind ist dann bist du am besten an meiner seite, wir schaffen das zusammen, ich glaube an dich,komm her

Sie schaute sie an und drehte sich dann wieder um sie schnupperte noch mal kreftig um zu wissen ob es auch wirklich ein Rüde war,sie war sich sicher es war einer,bei diesem gedanken dachte sie wieder an denn stock schwarzen Rüden deren Augen so wundervoll wahren.

Anmerkung von Amat: Bitte drunter schreiben wo du bist, mit wem und was du gerade machst bzw. gemacht hast
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Nov 07, 2010 9:59 am

Sahannas wahnsinniges Lachen brach urplötzlich ab und sie fuhr blitzschnell und lautlos herum und sah mit tödlichem Blick einen Rüden an. Ihre Lefzen zogen sich hoch und entblößten ihre kräftigen und gefährlich aufblitztenden Zähne, während sich ein tiefes und bedrohliches Knurren in ihrer Kehle aufbaute. Speichel lief ihre Zähne hinab und fiel zu Boden, ein weiteres Anzeichen dafür, dass sie geistesgestört war.
Sie überlegte, ob sie den Rüden angreifen sollte, verwarf diese Idee aber für's erste. Wenn er näher wäre, hätte sie es getan, doch über diese Entfernung hätte der Rüde die Möglichkeit ergreifen können, auszuweichen oder zu flüchten. Diese Möglichkeiten würde Shanna immer ätzend finden, da war sie sich sicher. Welcher Krieger würde schon auf die Idee kommen, abzuhaun? Sie jedenfalls nicht, das würden ihr Stolz und ihre Ehre nicht erlauben.
Sie ging mit langsamen Bewegungen, die ihre Muskeln spielen ließ, auf den Rüden zu. Diese Bewegungen waren nur ein Vorbote von blitzschnellen Bewegungen. Sollte der Rüde etwas unüberlegtes tun, so würde er innerhalb eines Sekunden Bruchteils eine zerfetzte Kehle haben. Die Berglöwen hatten sie trainiert, ihre kämpferischen Fähigkeiten immer weiter ausgebaut, bis sie sogar noch stärker als sie war. Sie war ein Naturtalent gewesen und hatte von ihnen gelernt, wie man in weniger als einer Sekunde einen Angriff erkennen und selbst ausführen konnte. So wie der Rüde da stand, fand sie, dass er ziemlich arrogant und dämlich sein musste. Und dann noch diese Dominanz. Sie war kein unerfahrern Welpe. Er schien sie nicht einmal ernst zu nehmen. Einerseits war dies ein Vorteil, andererseits verletzte es ihren Stolz und machte sie rasend vor Wut. Sie war nun kaum noch in der Lage, klar zu denken. Mehr Speichel fiel von ihren Zähnen hinab auf den Boden. In ihen Augen lag Mordlust. Sie wollte den Rüden zerfetzten, ihn sein Fleisch vom Körper reißen. Ein roter Nebel schien sich über ihren Verstand auszubreiten.

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Konchu
Unberechenbarer
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   So Nov 07, 2010 11:26 am

Die Fähe trat näher. Sie schien sie wirklich nicht mehr alle beisammen zu haben.
Kurasu betrachtete sie misstrauisch. Wenn sie irre war, so musste er nun auch irre werden um mit ihr klar zu kommen. Doch da der Rüde sowieso zwischen Normal und Unkontrollierbar stand, sollte das wohl kein Problem sein.
Er sträubte sein Nackenfell, um der Fähe klar zu machen, dass sie es nicht übertreiben sollte. Sie mag stark sein – so sah zumindest ihr Auftreten aus – doch Kurasus Fähigkeiten lagen weit über dem Durchschnitt und mit dieser unglaublichen Kraft wuchs auch der Hass gegen sich selbst. Wie viele Wölfe hatte er bereits getötet? Er wollte es gar nicht wissen... aber es waren eindeutig zu viele Opfer. Er hasste Gewalt schließlich, doch war er selber ein gefährlicher Mörder.
Bei dem Wort Mörder, schoss ihm eine bestimmte Erinnerung in den Kopf...

Es war an einem nebligen Tag im letzten Herbst. Er hatte sich mit drei Wölfen zusammen geschlossen. Sie waren freundlich und humorvoll. Eigentlich genau das, was Kurasu wollte. Eine freundliche Gemeinschaft. Doch einer der Wölfe war Kurasu gegenüber stets misstrauisch gewesen. Vielleicht hatte er gespürt, dass Kurasu nicht normal war. Jedenfalls wurde Kurasu eines Tages, von diesem Wolf, gebeten die Gemeinschaft zu verlassen – ohne einen Grund zu nennen. Kurasu war sehr traurig darüber, doch er leistete keinen Widerstand. Er war es gewöhnt verachtet zu werden.
Doch... dieser eine bestimmte Wolf fühlte sich so sicher, nachdem er es geschafft hatte, dass Kurasu geht, dass er es übertrieb. Er schimpfte auf Kurasu. Bezeichnete ihn als „Irren“ und „Schwachen“. Kurasu war es egal, ob man ihn für schwach hielt. Er wusste, dass er es nicht war. Er hätte alle drei Wölfe innerhalb weniger Sekunden töten können... (ob das nun ein Segen oder eine Qual war lag im Auge des Betrachters). Aber das dieser Wolf ihn als IRREN bezeichnete war alles andere als akzeptabel! Kurasu bat ihn, es zurück zu nehmen. Erklärte ihm, dass er nicht irre, sondern „anders“ sei. Doch er hörte nicht auf. Anscheinend machten Kurasus Worte den Wolf noch wütender. Er griff Kurasu an! In dem Moment, in dem er die Zähne des Fremden in seiner Brust spürte, schaltete sein Gehirn ab. Blanke Brutalität und Gewalt waren das Resultat. Kurasu hatte den Wolf getötet. Einfach so. Kurasu selbst erinnert sich nicht an den Anblick des Wolfes, doch an die Gesichtsausdrücke seiner Freunde. Und denen nach zu urteilen, konnte man den Toten wohl nicht mehr erkennen. Sie nannten ihn „einen irren Mörder“ und „gemeingefährlich“... dann flohen sie. Und Kurasu war wieder alleine... ein einsamer Mörder?

Nein... ich bin kein Mörder...“,nuschelte Kurasu und gab sich die größte Mühe sich unter Kontrolle zu bringen. Es wurde gefährlich. Wenn die Fähe tatsächlich kämpfen wollte, dann ginge dieser Kampf nicht gut aus – für sie. „Hau ab“,befahl er. „Ich will dich nicht verletzten... ich kenne deine Stärke nicht... aber diese ist mit auch egal. Ich habe genug getötet... aber ich bin kein Mörder!!

Er knurrte die Fähe an. Sie sollte endlich abhauen! Oder wollte sie sterben? Nein, das war es nicht. Sie hatte ihren Verstand verloren. Sie war nicht mehr fähig, ihren Gegner einzuschätzen. Und überhaupt hatte sie teils auch recht. Kurasu sah nicht wirklich gefährlich aus. Niemand würde erahnen, dass in diesem Wolf die Kraft schlummert, welche ihm die Götter als „Geschenk“ gaben.

Das ist kein Geschenk!“,rief er in den Himmel. „Es ist eine Qual... zu töten...


[Droht Shanna mit Körpersprache / Erinnert sich an etwas / Warnt sie, sagte, sie solle abhauen / Ruft zum Himmel]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 08, 2010 4:23 pm

Der Regen tröpfelte wie wild auf Akelas schwarze Nase. ihr wurde kalt, und ihr Fell wurde träge und schwer. Trotzdem mochte sie den Regen. Er beruhigte sie. Der Wald war in ihren Augen vernebelt. Durch den ganzen Regen war sie sich nicht bedacht, wohin sie ging.

Sie erinnerte sich daran, was ihr einst geschah, an sich selber, an ihre verletzbarkeit. Sie mochte sich nicht, und vielleicht mögen andere sie auch nicht. Doch im Dunkeln ist immer ein Weg in das Licht. Akela war sich sicher, bald ein Rudel zu treffen, dem sie sich anschließen kann.... fals dieses Rudel sie aufnehmen wird.

Orientierungslos tappte sie auf den Waldboden. Ihre Pfoten rutschten ab und zu wieder ab, da der Boden so grässlich matschig war. Mutwillig sah Akela zum grauen, wolkigen Himmel hinauf und schloss die Augen während des Gehens. "Wäre ich doch nur eine weiße Fähe..." wünschte sie sich "Dann würde ich nicht so gefürchtet sein..." Das Rauschen des Regens legte sich nicht. Immer wieder fielen tausende Tropfen auf ihr Gesicht und rannen ihr dann die Schnauze hinunter. Es war nicht angenehm aber auch nicht abstoßend, trotzdem beruhigte sie sich immer mehr, als ob sie in den Armen ihrer Mutter wäre und nichts zu befürchten hätte. Akelas Augen glitten von rechts nach links und beobachteten alles behutsam bis auf das letzte außenliegende Detail. Doch auf einmal blieb sie stehen und schüttelte sich kräftig durch, sodass unmengen von Wassertropen aus den Fell sprangen und am Boden landeten. Hechelnd ging sie weiter, voller Hoffnung einen Artgenossen zu finden.



[Alleine im Wald / Erinnert sich an ihre Vergangenheit ein wenig / Wünscht sich etwas / Geht weiter]
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Zahir
der Krieger das Lichts
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 08, 2010 5:29 pm

Als sich Tamira sich an Zahir anlehnte, spürte eine Wärme. Diese Wärme war angenehm, er fühlte sich bei ihr einfach wie er selbst. Nicht wie ein ganz anderer, nein er war da selbst. Zahir schaute liebevoll zu Tamira, die ihm über die Schnauze schleckte. Er hatte Gefühle für sie, sie war eine Fähe, eine Fähe mit einem Charakter, denn er bei nie einer Fähe gesehen hat und sie war bildschön. Sie war so schön wie ein Stern am Himmel, nein es gab nichts anderes mit der man sie vergleichen könnte. Ein Geruch strich ihm über die Nase, er war hinter den Büschen als er reden wollte, machte schon Tamira ihr Maul auf und redete. Er fixierte die Stelle, aber so gleich verschwand der Wolf. Zahir stand auf um den nachzugehen, aber er blieb plötzlich stehen.
Seine Ohren zuckten, ein Heulen, es war mit Angst erfüllt. Eine gewisse Anspannung herrschte in seinem Körper „ Bitte nicht schlimmes..“ Nur diesen Gedanken hatte er bis sein Blick an Tamira hafte. Sie stand auf. War sie etwa verrückt? Sie musste sich ausruhen mit diesen Wunden, sie könnte..Nein das wollte er gar nicht denken.
Als sie aufjaulte, durchzog den Rüden ein Schock. Er hatte Angst, Angst um sie. So schnell er konnte lief er zu ihr, nur ein paar Sekunden brauchte er bis er bei ihr war.

Zahir Schnauze senkte sich, sie atmete Gott sei Dank. Aber immer noch hatte er Angst um sie, sie durfte nicht sterben nicht jetzt, wo er sie endlich gefunden hatte.
Paar Mal schleckte er ihr über das Gesicht damit sie aufwachen sollte, fast schrie er sogar vor Angst

„ Tamira, wach auf! Bitte verlass mich nicht. Bitte halte durch.“

Endlich wachte sie auf, ein bisschen beruhigte er sich. Aber die Angst um sie, war nicht verflogen. Nein, sie gab ihm erst Recht zu Leben. Er würde kein Leben ohne sie vorstellen. Aber was ist..was ist wenn sie nicht die gleichen Gefühle für ihn hat. Ein heftiger Schmerz durchfuhr ihm durch das Herz, als ob man ihm ein Schwert in das Herz stoch.
Er schaute zu ihr fest in die Augen, sie weinte und zitterte. Es brach ihm fast das Herz, sie so zu sehen. Diese elende Rüden die das angetan haben, sie werden es büßen.
Er würde sie Leiden lassen, er würde jeden einzelnen von ihnen das Herz ausreißen, sogar seinen eigenen Bruder. Als Tamira weiter humpelte war Zahir verblüfft. Sie hatte einen starken Willen. Aber nun muss er ihr helfen, schnell eilte er zu ihr und stütze sie von der Seite ab, sie würde es schaffen.
Sie würden es bis zu Ammy und Raziel schaffen das wusste er.

„ Ob du willst oder nicht…ich werde nicht von deiner Seite weichen.“ Leise murmelte er vor sich hin „ Du bist das einzige was ich habe und dich zu verlassen würde ich nie ertragen…“


[bei Tamira / har Angst um sie als sie das Bewusstsein verliert / an Tamiras Seite / stütz sie / redet mit ihr und murmelt was vor sich hin]
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Tamira
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Mo Nov 08, 2010 6:34 pm

Eine Stimme hat sie gerufen, als sie kurz im schwarzes Land verschwunden war, dies fiel ihr erst jetzt wieder ein. Es war Zahir gewesen... . Der Krieger des Lichts der sie beschützen wollte, dem sie wichtig war. Ob das auch wirklich so war? Oder spielte er nur mit ihr? Nein, das konnte sie sich nicht vorstellen. Nicht er, er war so nicht! So konnte er einfach nicht sein. Sonst hätte er sie nicht schützen wollen. Seid Zahir da war, waren die anderen nur verschwommen in sie eingedrungen, sie würden sich schon wieder alle bei Ammy wieder treffen. Schließlich kamen sie auch alleine zurecht. Der Regen prasselte immer noch, machte vor nichts halt. Sie spürte das Zahir bei ihr war, er wollte ihr helfen. Tamira war glücklich darüber, sehr sogar, doch warum wusste sie nicht. Es fühlte sich so angenehm an an seiner Seite zu sein, ihn zu spüren. Bei ihm fühlte sie sich so wohl, einfach... sie wusste auch nicht genau wie doch es fühlte sich so wundervoll an. Er sprach, seine Stimme klang so schön, sie lauschte seinen Worten. „Ob du willst oder nicht..ich werde nicht von deiner Seite weichen.“ Träumte Tamira? Hatte er dies wirklich gesagt? Sie musste doch träumen! Doch nein sie träumte nicht, er war da, sie konnte ihn spüren, sein nasses Fell, wie er sie stütze. Es war wundervoll. Wäre nicht dieser hartnäckige Regen gewesen und wäre die Gegend fruchtbarerer gewesen, so hätte sie wirklich geglaubt das sie träumte. Doch dann murmelte er etwas. Sie spitzte die Ohren, es schien als redete mit sich selbst. Ihr Herz schlug schneller, Tamira hatte schon Angst das man es hören konnte. Sie blieb stehen. Ihre Augen waren leicht geweitet, sie war erstaunt und überaus glücklich, hätte sie nicht die Wunden gehabt hätte sie Luftsprünge vollführen können.

Immer noch stand sie da im Regen, holte Luft ein und aus, ein und aus. Zitterte ihr Atmen? Sie wusste es nicht genau. Du bist das einzige was ich habe und dich zu verlassen würde ich nie ertragen...“ Sollte das heißen? Sie träumte doch! So ging das doch nicht! So war es nur im Märchen, in Geschichten in wunderbaren Geschichten die immer Gut ausgingen. Doch im wahren Leben, zerbrach dort nicht immer die...die Liebe? Sie hatte es gesagt, nein gedacht. Sie liebte ihn. Es war so schön diese Worte sich einzugestehen. Sie liebte ihn. Liebte er sie auch? Sie humpelte weiter, holte wieder zu ihm auf. Sollte sie ihn fragen? Sie hatte Angst, entsetzliche Angst vor der Antwort. Würde...würde er sie enttäuschen? Könnte sie dies ertragen? Würde sie nicht in ein endloses tiefes schwarzes Loch fallen? Würde sie nicht weinen? Würde sie irgendwo im Himmel schweben? Sie wusste es nicht, doch ihre Angst und Unsicherheit war noch da. Würde er ihr nicht das Herz zerbrechen wenn er sie abwies? Könnte sie...könnte sie damit Leben ihn nur weiter so zu sehen? Fast hätte sie wieder geweint, warum war das alles nur so schwer?! Doch sie hielt sich zurück. Egal wie viel Angst sie auch hatte vorsichtig fragte sie :

Heißt das....heißt dass das du mich....mich liebst?

Ihre Stimme war leise und sie machte Pausen zwischen den Wörtern. Sie schluckte hart, die Angst war überwältigend, doch ihr Herz es pochte so schnell, es tat schon weh. Sie wollte bei Zahir bleiben, wollte sich einfach in sein Fell schmiegen. Einfach...bei ihm sein. Sollte sie stehen bleiben damit sie Kräfte für die Antwort sammeln konnte? Sie hatte so furchtbare Angst, es fraß sie fast auf, die Antwort noch nicht zu hören. Eine Seite von ihr wollte dies so unbedingt Wissen die andere scheute davor zurück wollte rennen einfach nur vor der Wahrheit die sie bekommen könnte fliehen. Sie blickte ihm in die Augen. Bald würden sie Ammy erreichen, würde sie seine Antwort noch erhalten bevor sie dort ankamen?


[Die beiden sind allein - Bei Zahir – überlegt – spricht leise – hat Angst und wartet – die beiden kommen bald zu Ammy]

_________________
*x*Tamira*x*Geheimnisträgerin*x*4 Jahre*x*Fähe*x*Vergeben*x*

Lausche deiner Seele...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen   Di Nov 09, 2010 5:26 pm

Accuracy trabte und tollte durch den Wald wie ein verspielter Welpe. Der Regen prasselte auf sie nieder und traf sie mal schwach mal stärker. Sie genoss es, die Kühle, die Feuchtigkeit und das Wasser. Regen war für sie eins der schönsten Wunder der Natur. Sie streifte nun schon seid einiger Zeit umher und war vor kurzem in diesen Wald gekommen, sie hoffte hier endlich ein Rudel zu finden. Sie lief schneller und als es vor ihr bergab ging schlitterte sie auf dem nassen Laub die Anhöhe hinunter. Sie hatte viel Spaß dabei und ihre Augen waren freudig aufgerissen. Durch den Regen war der Wald vernebelt und an manchen Stellen undeutlich. Das alles fand Accuracy so anziehend, in ihren Augen hatte das etwas magisches.
Als sie langsamer wurde und aufhörte zu rutschen hechelte sie kurz. Dann hob sie Schnauze zu Himmel und schloss die Augen. Sie ließ den Regen auf sich niederprasseln und hörte dessen prasselndes Geräusch. Sie atmete den Duft des nassen Waldes ein, aber da war noch mehr. Sie öffnete die Augen und senkte die Schnauze. Sie blickte sich um und tatsächlich nahm sie eine Siluette wahr. Sie witterte erneut und war sich dann sicher, dort war ein Wolf oder eine Wölfin. Freudig lief sie los und beachtete die rutschigen Blätter wieder nicht sodass sie ins rutschen kam und dieses mal das Gleichgewicht verlor, sie schlitterte an der Fremden Wölfin vorbei und sagte dabei

„Haalloo!“

ehe sie dann ein wenig entfernt von der Wölfin zu Boden fiel. Sie blickte die ihr Fremde an und grinste. Sie legte den kopf schief, was typisch für sie wahr und blieb noch liegen.

„Ich bin Accuracy. Und wer bist duuu?“

Sie zog das “du“ etwa in die Länge und schaute die Fremde mit offenem Blick an.


[im Wald / rutscht einen kleinen Berg hinab / genießt Regen / trifft Akela ]
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Kapitel 1 ~ Begegnung im Regen
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